07.09.2011, 11:47 Uhr | jlu
Das Herz ist unser wichtigstes Organ: Seine Pumpleistung hält die Körperfunktionen aufrecht. Neben einem angeborenen Herzfehler gibt es viele Faktoren, die dem Organ schaden, zum Beispiel Bluthochdruck, Diabetes und Stress. Nicht umsonst sind Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Deutschland die häufigste Todesursache. Ärzte sprechen mittlerweile von fünf harten Risikofaktoren. Doch es gibt noch mehr Gefahren: Zwölf Dinge, die dem Herz schaden.
Bei den Faktoren, die schlecht fürs Herz sind, unterscheiden Mediziner auch noch zwischen so genannten weichen und harten Faktoren. Letztere haben einen direkten Einfluss auf die Herz-Gesundheit - so zum Beispiel Diabetes: Bei der Stoffwechselkrankheit ist der Blutzuckerspiegel nicht in Ordnung. Dies schädigt unter anderem die Blutgefäße, denn das Blut wird dickflüssiger und lagert sich zunehmend an den Gefäßwänden ab. Betroffen von der Verstopfungsgefahr sind etwa die Herzkranzgefäße, die den Herzmuskel mit Blut versorgen. Mögliche Folge ist ein Herzinfarkt. Besonders fatal: Ein Infarkt kann auch nicht als solcher erkennbar sein, da auch die Schmerzwahrnehmung des Herzmuskels gestört sein kann.
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Auch Bluthochdruck ist eine starke Belastung für die Arterien und führt oft zu Gefäßveränderungen. Dies können eine Verdickung, Verkalkung oder ein Elastizitätsverlust sein. Die Folge: Die Blutgefäße werden enger, der Blutdruck steigt. Und je höher der Blutdruck ist, desto stärker muss das Herz gegen den Widerstand in den Gefäßen anpumpen. Dafür braucht der Herzmuskel jedoch mehr Kraft, weswegen er sich vergrößert und schließlich selbst schlechter durchblutet werden kann.
Einen ähnlichen Effekt hat Rauchen: Das Nikotin lässt das Herz schneller schlagen, erhöht den Sauerstoffbedarf und verengt die Arterien. Um seine Funktion aufrecht zu erhalten, muss das Herz auch bei Rauchern mit viel Kraft gegen einen erhöhten Widerstand anpumpen. Außerdem erleichtert Rauchen die Bildung von Blutgerinnseln und erhöht damit die Thrombosegefahr.
Zu den weichen Faktoren, die das Herz indirekt gefährden, zählen Stress, Übergewicht, Bewegungsmangel und eine schlechte Ernährung. Denn sie spielen bei der Entstehung der harten Faktoren eine entscheidende Rolle. So leiden viele Übergewichtige an hohem Blutdruck oder einem erhöhten Cholesterinspiegel. Eine Herzkrankheit entsteht deshalb häufig durch das Zusammenwirken beider Faktoren.
Um Herzkrankheiten vorzubeugen ist es wichtig, ab dem 40. Lebensjahr sein Herz regelmäßig untersuchen lassen. Außerdem sollte man darauf achten, keine erhöhten Blutdruck-, Zucker- oder Cholesterinwerte zu haben beziehungsweise diese vom Arzt behandeln zu lassen. Außerdem schützen das Herz Bewegung und das Vermeiden von Stress. Schützen kann man sich aber auch mit einer gesunde Ernährung: So stecken etwa in fettem Seefisch Omega-3-Fettsäuren, deren positive Wirkung auf das Herz belegt ist. Zu Tomaten sollte man ebenfalls greifen. Sie enthalten Lycopin, das schädliche Radikale im Körper abfängt. Studien haben gezeigt, dass der Pflanzenstoff das Herz stärkt.
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jlu
L.L. schrieb:
am 7. September 2011 um 18:08:09
(2)
(1)
Selbstheilung!
Wenn ich mich auf Ärzte in Deutschland verlassen hätte, wäre ich schon auf dem Friedhof. Bin Jahrgang 48. und natürlich
auch mehrfach in meinem Leben schon krank gewesen allerdings, habe ich immer auf Selbstheilung meines Körpers und der Organe gesetzt und bis jetzt, hat es funktioniert. Natürlich gibt es Krankheiten, die man von einem Arzt behandeln lassen sollte was bei mir aber - Gott sei dank - in dem Sinne, noch nicht nötig war. Krankheiten, biginnen meist im Kopf, laß es nicht zu.
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ferros schrieb:
am 7. September 2011 um 18:03:52
(2)
(1)
@bob
wein und bier sind ok und machen sogar fit. ich sag nur hämochromatose. bringt der pharma wenig kohle, da aderlass hauptmedizin.
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Hopse schrieb:
am 7. September 2011 um 17:54:08
(4)
(1)
Zwölf Faktoren gefährden das Herz
Da müsste ich ja schon sehr lange lange Tod seien.Aber ich lebe noch mit 85 Jahren !!! Toll :-)
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