03.08.2011, 11:52 Uhr | bri/vdb
Die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe lieben Fleisch. (Foto: imago)
Jedes Jahr im Spätsommer belästigen uns Wespen mit ihrer aggressiven Futtersuche. Sie bevölkern Bäckereien und knabbern das Grillfleisch an. Fühlen sich die schwarzgelben Insekten bedroht, stechen sie zu. Zehn Tipps gegen Wespen.
Besonders zwei der acht in Deutschland sozial lebenden Wespenarten werden dem Menschen lästig: Die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe. Sie gehören zu den Kurzkopfwespen und ihre Nester beherbergen bis zu 120.000 Tiere. Einen besonders schlechten Ruf haben diese Arten, weil sie süße Speisen, Getränke und Grillfleisch lieben. Dafür gibt es einen einfachen Grund: Für ihre eigene Versorgung brauchen die Insekten Proteine, die sie häufig auf dem gedeckten Gartentisch finden. Fleisch zum Beispiel brauchen sie zur Aufzucht ihrer Brut. Anders verhält es sich bei Langkopfwespen: Sie interessieren sich nur für Fallobst. Sinnvoll ist es deshalb, Obst im Garten frühzeitig zu ernten und Fallobst regelmäßig zu entfernen.
Die meisten Wespenarten beginnen zwischen Juni und August mit der Anzucht ihrer Männchen und Königinnen. Jetzt im August ist das Wespenvolk deshalb am größten. Anfang September finden die Insekten kaum mehr Nahrung und die sinkenden Temperaturen machen ihnen zu schaffen. Bis Mitte Oktober sind in der Regel alle Wespen gestorben. Nur die Jungköniginnen suchen sich einen Überwinterungsplatz, um im Frühling ein neues Volk zu gründen.
So lästig die Tierchen auch sein mögen - wer gegen sie mit Wespenfallen vorgeht, macht alles meist noch schlimmer. Denn eine Wespe in Not setzt Geruchsstoffe frei und lockt damit andere Wespen an. Die Folge: Es werden immer mehr.
Ein Mittel, das sich bewährt hat, ist die Ablenk-Fütterung: Einfach überreife Weintrauben rund zehn Meter vom Ort des Geschehens entfernt aufstellen. Das lockt die Wespen an die Weintrauben und hält sie von Kaffeetafel oder Grilltisch fern. Die Schüler Henrike Weidemann und Maike Sieler haben diese Methode im Rahmen des Wettbewerbs "Jugend forscht" entdeckt. Auch der Naturschutzbund rät zu dieser Ablenk-Methode.
Das beste Mittel gegen Wespenstiche ist jedoch, die Wespen in Ruhe zu lassen - auch wenn es schwer fällt. Die Tiere greifen nur an, wenn man nach ihnen schlägt oder ihren Nestern zu Nahe kommt. Und Wespen wegpusten mag dem Menschen als milde Abwehrmaßnahme erscheinen, doch weit gefehlt: Das Kohlendioxid in der Atemluft macht die Tiere aggressiv.
Hat doch mal eine Wespe zugestochen, hilft es, die Stichstelle mit Spucke einzureiben. Der Speichel kann die Insektengifte neutralisieren. Man kann auch Zwiebel- oder Zitronenscheiben auflegen. Wer jedoch nach einem Stich Schwindel, Übelkeit oder Herzrasen verspürt, muss den Notarzt rufen. Auch stark vergrößerte Quaddeln um den Stich sind ein Fall für den Arzt. Bei solch schwerwiegenden Symptomen handelt es sich um eine Insektengift-Allergie. Bei wem eine Insektengift-Allergie festgestellt wurde, der sollte in der warmen Jahreszeit stets ein Notfall-Set bei sich tragen.
Im Garten an Bäumen oder am Dach bauen Wespen ihre Nester. Diesen sollte man sich nicht zu nahe kommen, denn die Tiere verteidigen das Nest und stechen zu. In der Regel ist ein Wespennest ein Fall für den Schädlingsbekämpfer. Häufig ist es nicht erlaubt, das Nest zu entfernen, denn einige Wespenarten stehen unter Naturschutz. Die Gemeine Wespe und die Deutsche Wespe stehen nicht unter Naturschutz. Aber auch deren Nester dürfen nur entfernt werden, wenn dafür ein triftiger Grund besteht und die Wespen zum Beispiel Menschen gefährden. Betroffene sollte sich an die Naturschutzbehörden wenden, um die Situation im Einzelfall zu beurteilen. Die Kosten für die Beseitigung müssen Mieter und Eigentümer meist selbst übernehmen.
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bri/vdb
Idefix schrieb:
am 7. August 2011 um 23:46:33
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Wepen
Bei mir bekommen sie was zu futtern. Dann ist auch Ruhe.
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Phönix63 schrieb:
am 5. August 2011 um 13:41:16
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Wespen
Oft nisten sich die Viecher in Mauselöchern im Rasen ein. Wenn ich so ein Nest entdecke, markiere ich die Stelle und warte, bis es
dunkel ist. (Dann sind alle daheim). Ein halben Liter Liter Benzin ins Einflugloch reinkippen und anstecken (Der teure Sprit ist in diesem Fall günstiger als Chemie). Hab das schon häufig so praktiziert, Erfolgsquote 100%.
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Olaf schrieb:
am 4. August 2011 um 23:04:34
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Wespen
Warum die Panik. Ich habe seit 20 Jahren Wespen und Hornissen im Nahbereich. Wenn ich grille oder im Garten essen will, bekommen die
Wespen ihren Futterplatz 2 Meter vom Tisch entfernt. Sie können Knochen abknabbern. Haben Sie ihr Fleisch, bleiben Sie nur dort und lassen uns in Ruhe. Man kann auch miteinander.
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