27.05.2011, 19:07 Uhr | vmr
Wenn Diabetes die Lust killt (Foto: imago)
Volksleiden Diabetes. Etwa sechs Millionen Menschen in Deutschland haben die sogenannte „Zuckerkrankheit“, müssen sich täglich Insulin spritzen und peinlich genau auf ihre Ernährung achten. Darüber hinaus machen Begleiterscheinungen den Betroffenen das Leben schwer. Jeder zweite männliche Diabetiker hat beispielsweise mit Erektionsstörungen zu kämpfen – so schätzen Experten. „Leider trauen sich viele Patienten nicht, dieses Problem bei ihrem Arzt anzusprechen“, sagt der Erfurter Diabetologe, Dr. Rainer Lundershausen. Wir verraten Ihnen sechs Tipps, mit denen Sie Ihr Liebesleben wieder in Schwung bringen.
Dabei sind die Ursachen für diabetische Erektionsstörungen beim Mann sehr gut wissenschaftlich erforscht. Ganz anders sieht es allerdings im Fall von Diabetes-Patientinnen aus. Denn lange galt das Thema als reines Männer-Problem: „Wir wissen noch viel zu wenig über sexuelle Störungen bei der Frau“, sagt Lundershausen. Dabei leidet auch sie. Betroffene klagen über vaginale Trockenheit, Schmerzen beim Geschlechtsverkehr, Müdigkeit und Depressionen, häufig lässt auch einfach das sexuelle Verlangen nach. Zusätzlich erhöht Diabetes das Infektions-Risiko. Die Folge: Der Sex erhöht die Gefahr eine Blaseninfektion oder Scheidenentzündung.
Doch wie hängt die Flaute im Bett überhaupt mit der tückischen Krankheit zusammen? Die Zuckerkrankheit kann Nerven und Gefäße schädigen: „Bei Diabetes tritt häufig die sogenannte diabetische Neuropathie auf, eine Schädigung der Nerven in Händen, Füßen oder dem Herzen, die aber zum Beispiel auch den Penis betreffen kann“, so Lundershausen. Das Problem beginnt im Kopf: Bei einem gesunden Mann setzt das Nervensystem Botenstoffe frei, die den Zufluss des Blutes in den Penis vergrößern und gleichzeitig den Abfluss verkleinern. Das Ergebnis: Der Penis füllt sich mit Blut, der Mann hat eine Erektion. Wird dieses sensible Zusammenspiel gestört, gibt’s Probleme bei der Manneskraft.
Diabetiker müssen mehrmals täglich den Blutzuckerwert messen. Wie man dabei Fehler vermeidet. zum Video
„Bei Frauen ist das wesentlich komplizierter. Wir Mediziner vermuten allerdings, dass der Mechanismus bei Frauen ähnlich funktioniert und die Durchblutung der Geschlechtsorgane gestört ist,“ so Lundershausen. Ungerecht, aber wissenschaftlich bewiesen: Bei Diabetikerinnen spielt das Alter im Sex-Leben eine stärkere Rolle als bei Männern. „Die meisten Menschen leiden an Typ-2-Diabetes, die altersmäßig mit den Wechseljahren einhergeht. Es ist deshalb schwierig abzugrenzen, ob die sexuellen Probleme von der Diabetes herrühren oder auf das Klimakterium zurück zu führen sind“, sagt Lundershausen.
Doch egal, was genau der Grund für die Probleme im Bett ist: In jedem Fall sollten Betroffene mit ihrem Arzt sprechen. „Wir Diabetologen haben vor etwa sechs Jahren begonnen, uns verstärkt mit diesem Problem auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit dem behandelnden Arzt kann man die beste Lösung für die individuellen Probleme finden,“ sagt Lundershausen. Deshalb gibt es inzwischen viele Selbsthilfe- und Gesprächsgruppen.
vmr
Diabetiker schrieb:
am 22. Februar 2011 um 08:27:40
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Lustkiller
Et hat Recht. Es liegt daran neben wem du im Bett liegst. Es geht nicht um die Schönheit sondern um die Einstellung.
Mein
Urologe hat gesagt ich soll es mal mit einer anderen Frau probieren und es klappt. Die zickt nicht rum. Alerdings hat mir der Urologe nicht gesagt wie ich das meiner gut aussehenden Frau beibringen soll. Also gehe ich ab und zu mal zu einer Anderen. Da ist der psychische Leistungsdruck nicht vorhanden.
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ein guter Deutscher schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 14:31:26
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Lust
Hallo,ich bin selber betroffen,Diabetes Typ 2,aber meine Lust leidet nicht
darunter,sondern meine Erektion zu halten,ist das
Problem.Dieses Problem kann wiederum,durch (vom Arzt verschriebene)Tabletten,vorübergehend
behoben werden,was auch ganz gut funktioniert,zumindest bei mir.
Natürlich kostet es,für Betroffene,grosse Überwindung,mit Ihren Arzt
darüber zu sprechen,aber es hilft mit Sicherheit mehr,als dieser Artikel
und die Tips hier.
LG und einen guten Rutsch( ins neue Jahr,was denn sonst)
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friedel schrieb:
am 30. Dezember 2010 um 13:42:02
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Diabetes
sicher fehlt noch Roche ist schon klar ,
aber denkt mal an die die es haben den ist nicht immer zum lachen zumute
und wenn dann
andere Krankenheiten dazu kommen ,prost Mahlzeit dann
erst denken bevor man sowas negatives rein setzt
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