
09.03.2011, 16:51 Uhr | vdb
Wein: Die besten Weine Deutschlands. (Foto: DLG/imago)
Für guten Wein muss man keine hundert Euro hinlegen. Ihn gibt es schon ab fünf Euro. Der DLG-Weinguide 2011 der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) listet Spitzenweine auf, die von den DLG-Testern verkostet und prämiert wurden. Aus 4.300 dieser Weine und Sekte haben wir die besten trockenen Weiß- und Rotweine sowie die besten Sekte für Sie zusammengestellt.
Die deutschlandweite Weinprämierung der DLG ist die einzige offizielle Weinprämierung auf Bundesebene. Teilnehmen können nur Weine, die schon bei einer Gebietsprämierung und einer amtlichen Prüfung erfolgreich waren. Weinkenner testen dabei den Rebensaft in einer Blindverkostung. Je nach Punktzahl erhalten die besten Weine einen bronzenen, silbernen oder goldenen DLG-Preis. Die aus diesem Test hervorgegangenen Sieger werden in einer geschmacklichen Zusatzprüfung nochmals miteinander verglichen. Weine, die auch hier überzeugen können, werden mit der Auszeichnung "Goldener Preis Extra" ausgezeichnet. Diese Weine stellen wir ihnen vor.
Der beste trockene Weißwein 2011 ist der "Sommeracher Katzenkopf", ein Silvaner aus Franken. Er wird im Winzerkeller Sommerach gelagert und ist laut DLG-Weinguide fruchtbetont. Er schmeckt nach Banane und Mirabellen und verfügt über eine Hefenote. Dieser ausgezeichnete Weißwein passt zu Würstchen, zum Beispiel zu fränkischen blauen Zipfeln. Der Silvaner kostet rund 14 Euro pro Flasche. Wer einen preiswerteren Spitzenwein genießen will, ist mit dem 2009er Grauburgunder des hessischen Weinguts Pfennig aus Gau-Bickelheim gut beraten. Er kostet fünf Euro pro Flasche.
Bei den trockenen Rotweinen konnte der 2007er Saint-Laurent Qualitätswein vom Weingut Bärenhof überzeugen. Bei ihm schmeckten die Sommeliers Kaffee- und Beerenaromen heraus. Besonders gut passt dieser Rebensaft zur Martinsgans. Der Wein kostet rund zehn Euro pro Flasche. Eine günstige Alternative ist der 2009er "Kirchheimer Schwarzerde" vom Gut Palmberg. Er schmeckt etwas fruchtiger nach Pflaumenmus und roter Beete. (Rotwein: Wie gesund ist er wirklich?)
Verglichen mit den Gewinnerweinen, die mit 20 Euro pro Flasche zu Buche schlagen, sind die Preise beim Sekt günstiger. Die besten Sekte kosten zwischen sechs und elf Euro. Besonders gut abgeschnitten hat der 2007er Chardonnay-Weißsekt aus Rheinhessen vom Weingut Martinushof in Bodenheim. Er kostet neun Euro. Doch auch der 2008er Riesling Weißsekt des Winzerguts Vier Jahreszeiten aus der Pfalz konnte punkten. Er kostet rund sechs Euro.
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