15.12.2010, 16:33 Uhr | fez
Beim Online-Shopping kann Frust aufkommen. Wir sagen Ihnen was zu beachten ist. (Foto: imago)
Schlechtes Wetter, überfüllte Einkaufsstraßen und quengelnde Kinder können einem die weihnachtliche Einkaufstour gründlich vermiesen. Warum die Geschenke also nicht bequem vom Schreibtisch aus im Internet bestellen? Immerhin werden in diesem Jahr knapp ein Drittel der Deutschen ihre Weihnachtseinkäufe per Online-Shopping erledigen, wie eine aktuelle Umfrage ergab. Doch damit die Geschenke auch rechtzeitig unter dem Tannenbaum liegen, sollten Verbraucher einige Hinweise beachten.
Damit auch alles pünktlich zum 24. Dezember ankommt, sollten sich Kunden vorher über die Lieferfristen der Online-Händler informieren. Die ganzjährig übliche Versandzeit kann an Weihnachten nur selten eingehalten werden. Viele Versandhäuser geben daher auf ihren Internetseiten an, bis zu welchem Bestelldatum noch pünktlich zum Fest geliefert werden kann. Alles auf den letzten Drücker zu erledigen, ist gefährlich. Nichts ist peinlicher, als mit leeren Händen unter dem geschmückten Tannenbaum zu stehen. Denn auf dem Weg vom Klick im Internet bis zur Haustür kann noch viel passieren. Für die Zustellung von Paketen sollte man mindestens zwei Tage einrechnen. Wer also eine Woche vor Weihnachten bestellt, der ist auf der sicheren Seite.
Ratgeber - Weihnachtsshopping geht auch ohne Stress
Achten Sie gut darauf, wo Sie Ihre Geschenke kaufen. Wer zum ersten Mal bei einem Anbieter online einkauft, der sollte sich die Internetseite ganz genau ansehen. Erstes Indiz für einen seriösen Anbieter ist das Impressum. Hier müssen die vollständigen Kontaktdaten des Firmeninhabers mit Telefonnummer, Fax und Adresse aufgeführt sein. Die allgemeinen Geschäfts- und Lieferbedingungen sollten verständlich und übersichtlich sein. Kleingedrucktes erweckt zu Recht Misstrauen beim Verbraucher. Der Kunde sollte sich einfach und ausführlich über Garantien und Widerrufsrechte informieren können. Bei der Wahl des Händlers sind Erfahrungsberichte oder Bewertungen anderer Kunden sehr nützlich. Anbieter wie Amazon oder Ebay haben eigene Bewertungssysteme, bei denen Neukunden sich die Beurteilungen ihrer Händler online durchlesen können.
Wichtig ist ein bewusster Umgang mit Ihren persönlichen Daten im Netz. Bankdaten sollten Sie nur über eine verschlüsselte Verbindung übertragen. Diese erkennt man an dem Schloss-Symbol und dem Kürzel "https://" in der Browserzeile. Die häufigste Zahlungsart im Internet ist das Lastschriftverfahren. Danach folgt das Bezahlen per Rechnung oder Kreditkarte. Ebenfalls verbreitet ist die Vorkasse per Überweisung. Verbraucherschützer warnen jedoch vor dieser Zahlungsart. Wenn der Online-Händler trotz Vorkasse verspätet oder gar nicht liefert, ist der Ärger groß. Bei den etablierten Internet-Versandhäusern ist dieses Risiko jedoch minimal. Und wenn einmal etwas falsches bestellt wurde, dann können Sie die originalverpackte Ware innerhalb von zwei Wochen ohne Begründung zurückschicken.
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