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Weight Watchers Fitness-Tipp: Heimtrainer oder Profigerät?

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Weight Watchers: Abnehmen und Diät (Foto: Weight Watchers)

Was ist besser: Heimtrainer oder Profigerät?

09.03.2010, 14:10 Uhr

Was taugen Heimtrainer? (Foto: Weight Watchers)

Die Top fünf der Fitnessgeräte in der Übersicht. Was bringt’s, was macht Sinn und wie viel muss man anlegen?

Fitness daheim

Rund um die Uhr, zu jeder Jahreszeit in der eigenen Umgebung fit werden – mit einem Heimtrainer kein Problem. Besonders wenn Discounter mit Fitnessgeräten zum Schnäppchenpreis locken, scheint das Ziel, den Pfunden sportlich zu Leibe zu rücken, finanzierbar. Ob sich die Anschaffung lohnt, welche Geräte empfehlenswert sind und worauf Sie achten sollten, erfahren Sie in unserer Übersicht.

Die Top fünf unter den Fitnessgeräten:
1. Fahrrad-Ergometer

Der Klassiker unter den Heimtrainern: das Fahrrad-Ergometer. Schenkel-, Waden- und Po-Muskulatur sowie Muskeln im Lendenbereich und am Bauch werden gekräftigt. Vorteil: Die Intensität des Low-Impact-Trainings kann mit Hilfe der Gänge variiert werden. Wichtig ist eine entspannte Sitzhaltung. Eine schlecht eingestellte Sattelhöhe kann die Kniegelenke belasten und zu Verspannungen im Schulter-Nacken-Bereich führen. Sattel und Lenker sollten daher genauso wie die Pedale verstellbar sein. Idealerweise kann auch der Abstand des Lenkers zum Radler reguliert werden. Discountergeräte um die 100 Euro bieten diese Möglichkeiten jedoch meist nicht. Die Folge: ein ungesundes und unbequemes Training mit Mühe. Besser sind Markengeräte, die allerdings Preise von ca. 700 Euro erreichen können. Achten Sie außerdem auf die maximale Gewichtsbelastung und pulsgesteuerte Programme.

2. Crosstrainer

Ein Crosstrainer bringt den ganzen Körper in Schwung, ohne die Gelenke zu belasten. Das Schwingen der Arme lockert die Schulterpartie. Voraussetzung dafür ist eine aufrechte und entspannte Haltung. Daher Vorsicht beim Schnäppchentrainer! Diese können nicht nur große Menschen aufgrund ihrer kleinen Maße zwingen, den Rücken zu krümmen. Außerdem: Liegen die Pedale zu weit auseinander, kann es zu einer ungesunden X-Beinhaltung sowie ungleichmäßigen Bewegungsführung kommen. Besser Sie lassen sich in einem Sportfachgeschäft beraten.

3. Stepper

Wer ausdauernd Treppen steigt, kräftigt Oberschenkel (Quadrizeps), Po und Waden. Menschen mit Knieproblemen sollten den Stepper jedoch meiden. Hauptunterschied zwischen Geräten unterschiedlicher Preisklassen liegt im Pedalssystem. Sind die Pedalarme miteinander verbunden, wandert das eine beim Treten des anderen automatisch nach oben. Unverbundene Pedale machen das Steppen anstrengender. Wichtig ist ein stabiler Stand während des Trainings. Bei Billig-Steppern bewegt sich aufgrund des wackeligen Tritts häufig der ganze Körper mit. Anfänger können sich an einem Ministepper ausprobieren. Mehr Spaß macht es allerdings auf dem Profigerät im Studio – hier ist stabiler Stand garantiert.

4. Laufband

Laufen ist für fast jedes Fitnesslevel geeignet. Denn die Intensität des Trainings kann der Kondition angepasst werden. Allerdings kann das aerobische High-Impact-Sportprogramm Bänder, Gelenke und die Wirbelsäule belasten. Besonders wenn der Langlauftrainer (ab 900 Euro) die Wucht des schwungvollen Körperaufpralls beim Aufsetzen des Fußes nicht schonend abfängt. Eine Dämpfung der Lauffläche ist daher ein Muss! Puls- (ideal: Brustgurtmessung) und BMI-gerichtete Programme sind besonders effektiv. Allerdings ist die maximale Gewichtsbelastung selbst bei Markengeräten selten über 120 Kilo. Große Menschen und Schnellläufer benötigen zudem eine etwa breitere Lauffläche. Der Motor sollte leise und mit mindestens 2,5 PS laufen. Achtung: Eine aufrechte Haltung bei angespannter Bauchmuskulatur und entspannter Schulter und Nackenpartie sind unerlässlich für ein gutes Lauftraining.

5. Rudermaschine

Dieses Gerät ist gut für Rücken, Nacken und Schultern. Figurplus: Das Rudergerät kurbelt die Fettverbrennung optimal an. Eine kontrolliert ausgeführte Bewegung verhindert unnötige Belastungen und macht das Training besonders effektiv. Häufig ist bei Discountgeräten (ab 79,99 Euro) der Widerstand zu hoch eingestellt sowie nicht regulierbar. Die Folge: Gelenke werden strapaziert, es kann zu einer verkrampften Haltung kommen.

Qualität hat ihren Preis

Grundsatzlich gilt: Das richtige Equipment für XXL-Sportler ist im Heimtrainerbereich oft teuer und selten mehr als befriedigend. Im Studio ist die Ausstattung meist besser. Hier kann der Trainer vor Ort zudem zusätzlich Tipps geben. Denn Geräte mit einer starken Gelenkbelastung wie Laufband und Stepper sollten nur nach fachlicher Einweisung genutzt werden. Wer dennoch lieber daheim Sport treibt, sollte beim Kauf auf Gütesiegel und Testauswertungen achten. Lassen Sie sich im Fachhandel beraten und lesen Sie sich die Gerätebeschreibungen genau durch. Achten Sie auf integrierte verstellbare Herzfrequenzmessung und -kontrolle. Vorsicht: Einfach lostrainieren kann zu falschen Bewegungsabläufen und Belastungen führen.

Heimtrainer für wenig Geld

Es müssen keine High-Tech-Geräte her, um daheim in Topform zu kommen. Ins Schwitzen bringen Sie auch günstige Kleingeräte wie ein iso-elastisches Band bzw. Thera-Band (ca. 20 Euro) als Ganzkörperübungsgerät, ein Hantelset (ab 15 Euro) als Widerstand und ein Gymnastik- bzw. Sitzball (um 25 Euro) fürs Bauchmuskeltraining. Hier gilt: Je simpler, desto besser. Diese Trainingsgeräte sind platzsparend und unkompliziert zu handhaben. Sie lassen sich auch praktisch mit auf Reisen nehmen. Eine Pulsuhr, die Ihre Herzfrequenz überwacht, gibt Auskunft über Ihre Fortschritte. So können Sie die Intensität Ihres Workouts genau überprüfen. Nicht vergessen: Auch zuhause sind Warm-Up und Cool-Down enorm wichtig.




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