06.01.2012, 10:20 Uhr
Carolin hat 10 Kilo abgenommen. (Foto: Weight Watchers)
„Von Sushi kann ich nicht die Finger lassen.“
Carolin dachte immer, dass sie in Sachen Ernährung alles weiß, alles richtig macht: Doch bei Weight Watchers lernte sie dazu und nahm zehn Kilogramm ab. Ihre geliebte japanische Küche passt prima zum neuen Ernährungsstil.
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Schleichend legte Carolin an Gewicht zu – das Ergebnis war die Summe vieler Kleinigkeiten: Erst fuhr die Mediengestalterin nicht mehr mit dem Rad zur Arbeit, sondern benutzte das Auto. Dann wurde das Naschen im Job zur Gewohnheit. Und mit der Zeit nahm die Größe der Portionen zu. Das alles war der 31-Jährigen aus Monheim so recht nicht bewusst: „Ich hatte ja die ganzen schlimmen Dickmacher wie Pizza oder Pommes bewusst gemieden. Als ich dann aber meine Lieblingsjeans, die jahrelang gepasst hatte, nicht mehr zubekam, war das definitiv ein kleiner Schock!“ Bereits ihre Schwester hatte erfolgreich mit Weight Watchers abgenommen und so meldete sich auch Carolin vor einem Jahr an: „Die intensive Beschäftigung mit dem Ernährungskonzept und dem ProPoints® Plan hat mir geholfen, meinen zuletzt fast unbändigen Hunger gut in den Griff zu bekommen. Ich plane jetzt viel mehr im Voraus und habe mich dank der vielen leckeren Rezepte ganz schnell auch an kleinere Portionen gewöhnt!“
Carolin hat 10 Kilo abgenommen. (Foto: Weight Watchers)Auf den Geschmack gekommenAn ihrer großen Koch-Leidenschaft hat sie festgehalten: Japanische Gerichte sind ein fester Bestandteil des Speiseplans geblieben – nur sind auch hier die Mengen kleiner geworden. „Ich bin ein Riesenfan von Sushi und Co., seit ich meine Ausbildung in Düsseldorf gemacht habe“, erzählt die Mediengestalterin. In der Stadt am Rhein leben mehr als 6.500 Japaner, die japanische Kultur ist im Stadtbild gegenwärtig. Und so „stolperte“ auch Carolin irgendwann in ein japanisches Lokal: „Beim ersten Mal war ich von dem exotischen Geschmack der Gerichte nicht sonderlich begeistert“, gibt die 31-Jährige zu. „Vor allem der eingelegte Ingwer, den man zwischen den Häppchen isst, um den Gaumen zu neutralisieren, war ungewohnt. Aber ich kam trotzdem wieder und konnte die Finger dann schnell nicht mehr davon lassen.“ Neulingen empfiehlt Carolin zunächst andere Gerichte als Sushi: etwa Goma Ae (gesprochen Goma-e), gedünsteten Spinat mit Sesamsauce, oder Ramen, die klaren Japan-Suppen mit Reisnudeln, die mit unterschiedlichen Gemüsen angereichert werden. Dann aber führt an Sushi kein Weg vorbei! Carolin bereitet die leckeren Algen- Röllchen inzwischen mit Vorliebe selbst zu. Das erfordert schon ein wenig Zeit und Übung: „Ich habe jedoch einige Tricks drauf“, strahlt die Hobbyköchin. So wird der Reis nach dem Kochen direkt in einen Topf mit kaltem Wasser gestellt, damit er extraschnell abkühlt, und die Reismasse streicht Carolin zeitsparend mit einem extrabreiten Löffel auf die Algenblätter. Immer wieder erfindet Carolin neue Sushi-Kreationen: Statt in Algenblätter wickelt sie Reis und Fisch in selbst gebackene Crêpes. Die hauchdünnen Eieromeletts sind ideal auch für süße Füllungen, etwa mit Banane, Reis und Honig – ein köstliches Dessert.
Zehn Kilogramm hat Carolin inzwischen abgenommen. Sie passt wieder in ihre Lieblingsjeans – und machte auch im Brautkleid eine tolle Figur. Im Januar hatte ihr Freund ihr nämlich einen Heiratsantrag gemacht, die Hochzeit fand im Mai statt. Das Brautkleid, für das sie sich früh entschieden hatte, musste allerdings einmal zur Schneiderin – es musste kurz vor der Trauung enger gemacht werden.
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