09.11.2010, 09:39 Uhr | ts / wve
Viele gehen in die Sauna, um zu relaxen. Doch nicht für jeden wird der Saunabesuch zum Genuss: Schweißtriefende Besucher, die zu dicht aufrücken, können genauso nerven wie lautes Quatschen oder dauerhaft reservierte Liegen. Was nervt Sie am meisten? Die Do's und Dont's in der öffentlichen Sauna.
Neuzugänge, die sich grußlos zwischen andere Saunagäste quetschen oder fremde Handtücher als Fußabtreter benutzen, machen sich bei anderen Besuchern wenig Freunde. "Eine Sauna ist ein sensibler Bereich, der viel Rücksichtnahme erfordert", betont Rolf-Andreas Pieper vom Deutschen Sauna-Bund. Deshalb sollte man auf "unsichtbare Reviere" achten und mindestens 30 Zentimeter Abstand zu Umsitzenden halten. Ist es ohnehin schon voll, ist es unhöflich, sich auszubreiten. Allerdings gehört das Handtuch unter den ganzen Körper, damit kein Schweiß aufs Holz tropft. Völlig unangebracht sind hingegen ausladende Körperhaltungen wie breitbeiniges Sitzen. Aufregerpotenzial hat auch das weit verbreitete "Besetzen" von Liegen im Ruhebereich. Viele Saunabetreiber drohen damit, die Handtücher auf Liegen zu entfernen. Doch in der Praxis helfen solche Androhungen meist wenig.
Ein Dauerbrenner unter Saunabesuchern sind Gäste, die ungeduscht ins Kaltwasserbecken springen. Wird darauf verzichtet, hilft die beste Wasseraufbereitungsanlage nichts, wie Pieper bemängelt. Generell ist Körperhygiene ein häufiger Aufreger beim Saunabesuch. Regelmäßiges Abduschen vor und nach dem Schwitzen sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Übertriebene Körperpflege wie Beine rasieren, hat beim Saunabesuch allerdings nichts verloren.
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In öffentlichen Saunen gibt es so etwas wie einen inoffiziellen Sauna-Knigge. Die oberste Regel für Neulinge lautet: Ruhe im Saunaraum. Über mehrere Bänke hinweg geführte Gespräche sind tabu, höchstens Flüstern ist erlaubt. Ein finnisches Sprichwort rät, sich in der Sauna so zu verhalten wie in der Kirche. Wer hingegen während eines Aufgusses die Saunakabine betritt und am Ende laut Beifall klatscht, outet sich als echter Sauna-Prolet.
Anders als in Finnland sind hierzulande textilfreie gemischte Saunen die Regel. Da sind unangenehme Situationen vorprogrammiert. Wer gerade schweißtriefend aus der Kabine kommt, reagiert sicher peinlich berührt, wenn ihm ein Kollege oder gar der Chef entgegenkommt. Etiketteberater empfehlen in solchen Situationen, besser kurz zu grüßen als das Gegenüber zu ignorieren.
Eine natürliche Körperfunktion, die manchmal für einen selber und das Umfeld unangenehm werden kann. zum Video
ts / wve
uschi schrieb:
am 13. Januar 2012 um 16:09:16
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sauna
ich gehe ja gerne in die sauna aber es nervt schon wenn die leute einfach nicht für 20 min den mund halten können sie reden in der
sauna und dann auch noch so laut das man jedes wort mit bekommt auch das die tü.männer im mit bade hose in die sauna kommen
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sauna schrieb:
am 13. Januar 2012 um 16:06:44
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sauna
Das dumme Gequatsche störte mich in der Sauna, deswegen habe ich mir meine eigene Sauna gekauft.-ausserdem muss mich nicht jeder nackig sehe.
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noname schrieb:
am 13. Januar 2012 um 14:50:21
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Sauna-Regeln
So viele Schwätzer, die hier Kommentare schreiben.
Gut, dass ich nicht in die Sauna gehe.
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