23.02.2011, 12:59 Uhr | cme
Volumetrics: Obst und Gemüse machen satt und halten schlank. (Foto: imago)
Sich satt essen und dabei schlank werden - geht das wirklich? "Ja", behauptet der Autor Martin Kunz. In seinem Buch "Mehr essen - weniger wiegen: Die Volumetrics-Diät" stellt er die gleichnamige Diätmethode vor. Das Prinzip ist denkbar einfach: Es werden überwiegend Lebensmittel mit hohem Wasser- oder Ballaststoffgehalt gegessen. Dies sind neben Obst und Gemüse auch magere Fleisch- und Milchprodukte sowie einige Vollkornprodukte.
Das Volumetrics-Konzept basiert auf der Erkenntnis, dass vor allem die Größe der Portionen darüber entscheidet, ob wir beim Essen satt werden. Um dabei gleichzeitig schlank zu bleiben, müssen leichte Sattmacher statt gehaltvoller Dickmacher auf dem Speiseplan stehen. Am besten eignen sich dafür Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt und niedrigem Volumetrics-Wert, das heißt: maximal 1,5 Kilokalorien pro Gramm. Dazu zählen beispielsweise Gurken, Tomaten, Karotten und Kartoffeln genauso wie Naturjoghurt, Nudeln, Hähnchenbrust oder Seelachs.
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Das Prinzip ist zwar nicht neu, aber leicht verständlich und einfach umzusetzen. Es deckt sich auch mit Expertenempfehlungen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) beispielsweise empfiehlt "weniger energiereiche, dafür sättigende und volumenreiche Lebensmittel" auszuwählen. Ernährungswissenschaftler nennen die leichten Sattmacher "Lebensmittel mit geringer Energiedichte". Dass man auch ohne viel Kalorien satt werden kann, liegt an den Magenrezeptoren: Sie signalisieren dem Gehirn: "Große Portion, Magen gut gefüllt". Der Magen wird sozusagen überlistet.
Bei Getränken gelten andere Werte. Da flüssige Nahrung nicht lange im Magen bleibt, macht sie auch nicht satt. Auf diese Weise lassen sich über Getränke in kurzer Zeit viele Kalorien aufnehmen. Cola beispielsweise hat die gleiche Energiedichte wie Grapefruit, nämlich 0,4 kcal/g - eigentlich ein guter Volumetrics-Wert. Während man aber von dem Softdrink locker in kurzer Zeit einen halben Liter (500 Gramm) trinken kann, würde man sich schwer damit tun, ein halbes Kilo Grapefruit zu verzehren. Die Empfehlung in Bezug auf Getränke lautet daher: Zum Durstlöschen am besten nur Wasser, Kräuter- oder Früchtetee oder stark verdünnte Saftschorlen trinken. Alle anderen Getränke - auch Fruchtsäfte - sollten nur in Ausnahmefällen auf den Tisch kommen.
Folgt man dem Volumetrics-Prinzip, sind Lebensmittel mit geringem Wassergehalt nicht zum Abnehmen geeignet - darunter auch vermeintlich kalorienarmes Gebäck wie Knäckebrot oder Salzstangen. Durch den geringen Wassergehalt hat Knäckebrot eine Energiedichte von 3,4 g/kcal - etwa vergleichbar mit der von Leberwurst. Dass Knäckebrot im Gegensatz zu Leberwurst sättigende Ballaststoffe enthält, wird bei dem Volumetrics-Prinzip allerdings nicht berücksichtigt.
Eine schnelle Gewichtsabnahme lässt sich mit der Volumetrics-Diät nicht erzielen. Dafür kann die Umstellung der Ernährung auf sättigende, aber kalorienarme Lebensmittel langfristig Erfolg bringen. Wer allerdings zum Abnehmen genaue Vorgaben oder Speisepläne braucht, ist mit dem Prinzip nicht gut beraten. Denn die Volumetrics-Tabellen geben nur grobe Anhaltspunkte dafür, was empfehlenswert ist und was nicht. Es gibt keine verbotenen Lebensmittel und keine vorgeschriebenen Mengen. Die Volumetrics-Diät ist daher vor allem dazu geeignet, ein Gefühl für kalorienarme Lebensmittel zu bekommen.
cme
Ich schrieb:
am 6. März 2011 um 21:09:37
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Diäten?
Man kann alles essen, nur nicht immer. Das heißt, ab nachmittags keine Kohlenhydrate mehr. Kein Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln und
schon gar kein zuckerhaltiges (auch Obst nur bedingt) Zeugs mehr. Dafür eiweißhaltige Sachen, Wurst,Fleisch, Fisch zum Beispiel. Gemüse geht natürlich immer.
Auf gar keinen Fall hungern und ganz wichtig ist die Bewegung nicht zu vergessen! Sonst hilft alles nix!!!Mäßig und regelmäßig.
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xicht schrieb:
am 2. März 2011 um 21:46:47
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Noch nie
hat ein Verleger gesagt, hat er Verluste mit einem Buch über Reduktionsdiät gemacht. Noch Fragen?
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Christa schrieb:
am 26. Februar 2011 um 17:26:05
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Trennkostler weiß noch was
Kann mit deinem Kommentar leider nix anfangen. Ich hatte überhaupt nicht von Trennkost gesprochen, sondern nur
von wasserhaltigem Gemüse und als Beispiel Tomatensalat genannt. Und an einen Salat gehört nunmal Essig (außer bei Obstsalat).
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