18.10.2011, 14:16 Uhr | vdb
Deo, Make-Up und Zahnpasta: Kosmetikprodukte kommen meist in einer hübschen Verpackung daher. Allerdings gibt diese selten den ganzen Inhalt her, wie die Sendung "Markt" vom WDR jetzt zeigte. Teilweise bleibt ein Drittel des Produktes nach dem letzten Drücken im Spender. Der Verlust für den Kunden kann sich dabei auf mehrere Euro beziffern. Wir verraten, wie Sie auch an den Rest am Boden der Packung kommen.
Die Redaktion von "Markt" hat bei elf Kosmetikprodukten untersucht, wie viel in der Packung bleibt. Dabei waren die Packungen sehr verschieden. Bei manchen muss der Käufer drücken, bei anderen pumpen oder rollen. "Markt" leerte die Packungen so weit wie möglich und ließ sie dann in einem Computertomographen durchleuchten. Das Ergebnis: Teilweise ist es ohne gewaltsames Öffnen nicht möglich, Restmengen aus der Verpackung zu bekommen.
Die gleichen Produkte ließ die Redaktion außerdem vom Landeseichamt Sachsen-Anhalt prüfen. Danach konnte genau errechnet werden, wie viel des Inhalts für den Verbraucher unerreichbar bleibt. Teilweise ist das mehr als ein Drittel des Inhalts. So zum Beispiel bei einem Make-up-Spender. Hier blieben, so "Markt", 35,2 Prozent in der Packung. Das entspricht einem Betrag von 4,38 Euro, der in den Müll wandert. Bei einem Deostick waren es 20 Prozent, die für den Käufer unerreichbar blieben.
Solche schwer zu leerenden Verpackungen sind möglich, weil es gesetzlich nicht geregelt ist, wie viel in Tuben und Co. zurückbleiben darf. Verbraucher können sich nur schützen, indem Sie Produkte mit leicht durchschaubaren Verpackungen kaufen. Für Duschgel gibt es im Handel Vorrichtungen, in denen sich die Flasche kopfüber aufhängen lässt. Dann tropft auch der letzte Rest aus der Plastikhülle. Für Cremetuben gibt es spezielle Zahnradvorrichtungen, die am Boden haftende Creme herauspressen. Und wer schnell die Zahnpasta leeren möchte, kann die Tube kurzerhand einfach aufschneiden. Das gilt auch für Make-up-Verpackungen. Mit einem Wattestäbchen kann der Inhalt bis zum letzten Gramm genutzt werden.
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vdb
Eva schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 13:59:53
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Der letzte Rest
Crem Flaschen aus Kunststoff schneide ich auf und stelle den
letzten Rest in eine Tupperdose, die dann gut verschlossen
wird.
So trocknet dieser letzte Rest nicht aus.
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Sperling schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 13:58:42
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Kosmetik
Ich schneide Plastiktuben seit je her grundsätzlich auf (in einer Frischhaltetüte aufbewahren, so trockenet der Rest nicht aus).
Metalltuben vom Boden her aufrollen oder spezielle Vorrichtung kaufen, mit der die Tube zusammengefaltet werden kann. Und jetzt mache ich meine Kosmetik selbst - a l l e. Kostet nicht viel Zeit und einen Bruchteil an Geld. Und die Tiere brauchen nicht mehr darunter zu leiden!!!
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Bine schrieb:
am 19. Oktober 2011 um 13:10:45
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Reste verschwendet
Eine spezielle Vorrichtung kaufen, um die Duschgel- oder Shampooflasche kopfüber aufzuhängen? Das geht doch viel
einfacher und billiger: etwas Wasser zum Rest in die Flasche, verschließen, schütteln, fertig. Bei Bodylotion die Flasche, sofern sie keinen ebenen Verschluss hat, kopfüber zwischen andere Flaschen stellen, dann kann sie nicht umfallen.
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