29.12.2011, 16:04 Uhr | netdokor.de
Fettes Essen schädigt das Gehirn. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Viel ist bereits geforscht worden über die raffinierten Mechanismen, mit denen das Gehirn Stoffwechsel und Appetit steuert – und damit auch das Gewicht reguliert. Umgekehrt ist aber nur wenig darüber bekannt, wie Übergewicht und falsche Ernährung in diese Mechanismen eingreifen und sie negativ beeinflussen. Zwei aktuelle Studien belegen nun: Sehr fettreiche Ernährung und Übergewicht schädigen innerhalb kurzer Zeit das entscheidende Zentrum zur Gewichtsregulation im Gehirn: den Hypothalamus.
So beobachtete das Team um Joshua Thaler von der University of Washington in Seattle, dass bei Nagern, die mit sehr fettreichem Futter ernährt wurden, Entzündungsreaktionen im Hypothalamus auftraten – und zwar bereits ein bis drei Tage nach der Futterumstellung und somit lange bevor die Tiere nennenswert an Gewicht zugelegt hatten. Innerhalb einer Woche ließen sich daraufhin erste Schäden an den Neuronen dieser Hirnregion feststellen. Zudem stieg die Zahl der sogenannten Gliazellen im Hypothalamus erheblich an (Gliosis), was ein deutliches Anzeichen für eine Schädigung ist. Die Gliazellen, die normalerweise vor allem Stützfunktionen für die Neuronen haben, nehmen den Platz der Nervenzellen ein, wenn diese absterben. Einen ganz ähnlichen Zustand des Gehirns fanden die Forscher auch bei übergewichtigen Menschen vor, als sie deren Hypothalamus im Kernspin untersuchten.
Dass fette Nahrung noch ganz andere Auswirkungen hat, zeigen die Experimente von Jeffrey Flier vom Beth Israel Deaconess Medical Center in Boston: Auch die Neuentstehung von Neuronen, die normalerweise im Hypothalamus besonders ausgeprägt ist, wird durch übermäßigen Fettkonsum gebremst. Gleichzeitig sterben überalterte Nervenzellen weniger schnell ab. Neugeborene Neuronen hingegen begehen gehäuft den zellulären Suizid, Apoptose genannt, der eigentlich nur überalterte und kranke Zellen treffen soll. Die Konsequenz: Die Hirnregion altert vorzeitig. Beide Studien belegen somit, dass eine sehr fettreiche Ernährung und Übergewicht das entscheidende Zentrum zur Gewichtsregulation im Gehirn schädigen – und zwar innerhalb kurzer Zeit. (cf)
So sieht die ideale Ernährung aus, die uns mit Kohlenhydraten, Eiweiß, Fett, Mineralstoffen und Vitaminen versorgt, ohne dick zu machen. zum Video
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xicht schrieb:
am 8. Februar 2012 um 17:46:55
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Wem nutzen diese dämlichen Aussagen?
Einer nicht enden wollenden ewig mahnenden Diät-Industrie, die uns mit Angst und schlechtem Gewissen?
Ich weiß, kein Alkohol, kein Tabak, keine Schlemmereien, keine Weibergeschichten und vor allem mehr Freude am Leben! Ohne Fett, ohne Zucker, ohne Kalorien, ohne Geschmack! Gibt es ein Leben vor dem Tod? Ich meine ohne schlechtes Gewissen!
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Kleinbauer Petermann schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 21:20:52
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Jeden Tag wird eine neue
...S.. durchs Dorf getrieben. Mal abgesehen von krankhafter Fettsucht oder anderen Erkrankungen bzw.
Medikamentengaben, die zu Adipositas führen, so sind Fette in Maßen z.B. wichtig, um überhaupt bestimmte Vitamine aufnehmen zu können oder für die Gehirn- und Nervenleiterversorgung. Überall bestimmt nun mal die Menge eine gesunde oder schädliche Auswirkung. Was viel interessanter zu untersuchen wäre, ist die Auswirkungen der modernen Gen- und Hybridzucht mit ihren zellverändernden Eigenschaften.
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Kloobs schrieb:
am 30. Dezember 2011 um 08:48:11
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Essen
Nicht nur das Fette Essen...auch Fernsehen-Mainstreammedien-Das System und vieles mehr verändert das "Gehirn" Laß auch das
mal duch den Kopf gehen;)
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