22.06.2011, 15:13 Uhr | tze
Auch leichtes Übergewicht kann das Leben verkürzen. (Foto: Archiv)
Ein bisschen Speck ist gesund - davon waren bisher sogar Wissenschaftler überzeugt. Doch nach neuesten Erkenntnissen ist auch schon leichtes Übergewicht schädlich und erhöht das Risiko für einen frühen Tod. Das ergab die Auswertung von 19 Studien an fast 1,5 Millionen Amerikanern, die im "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurde.
Eine frühere Studie des US-Gesundheitsbehörde CDC über den Zusammenhang von Übergewicht und Sterblichkeit hatte einen Haken: Sie hatte andere gesundheitsschädliche Faktoren wie Rauchen oder schwere Erkrankungen wie Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen nicht ausgeklammert. Für ihre Gesamtbetrachtung haben Wissenschaftler der Amerikanischen Krebsgesellschaft nur die Daten von gesundheitlich nicht vorbelasteten Nichtrauchern im Alter von 19 bis 84 Jahren über Zeiträume von fünf bis zehn Jahren ausgewertet.
Das Ergebnis: Je höher der Body-Mass-Index (BMI) über dem Idealwert von 20 bis 24,9 liegt, desto höher ist das Risiko einer frühen Todes. Der BMI berechnet sich aus dem Gewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat. Als übergewichtig gelten Menschen mit einem BMI ab 25 und als fettleibig bei einem BMI ab 30. Von krankhafter Fettleibigkeit (Adipositas) spricht man bei einem BMI über 40.
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Die US-Forscher haben ermittelt, dass sich bei Frauen ab einem BMI von 25 das Sterberisiko um 13 Prozent erhöht. Bei Fettleibigen steigt es auf 88 Prozent und bei Adipösen ist es mehr als verdoppelt. Diese Risiko-Relation lasse sich auch auf Männer übertragen.
In den USA nimmt Fettleibigkeit inzwischen die Dimension einer Volkskrankheit an. Aber auch in Deutschland gilt jeder dritte Erwachsene als übergewichtig und jeder fünfte als fettleibig. Übergewicht ist so gefährlich, weil es das Herz-Kreislauf-System schädigt und Schlaganfall und Herzinfarkt begünstigt. Es gilt auch als Auslöser für verschiedene Krebsarten.
Allerdings ist nicht nur der BMI entscheidend für das Sterberisiko, sondern auch die Verteilung des Körperfetts. Bauchfett gilt als besondere Gesundheitsgefahr, denn es produziert Stoffe, die chronische Erkrankungen fördern. Daher sind auch schlanke Menschen mit einem niedrigen Body-Mass-Index, aber viel Bauchfett gefährdet.
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tze
Tissot1853 schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 19:30:22
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Gewicht
Früher war Körpergröße -100 das Idealgewicht Sagen wir mal 180 cm -100 = 80 kg
+ - 1 oder 2 kg waren noch ok .
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Frank schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 19:30:08
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Na und?
Schaut Euch die Welt doch an! Wer will schon ewig Leben?
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Adipositiv schrieb:
am 17. Dezember 2010 um 19:26:49
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Übergewicht.
Was für ein Müll, wie es gebraucht wird. Ich kenne mehr schlanke Leute mit gesunh. Problemen als etwas dickere. Jeder Mensch
ist ein eigenes Individuum, immer diese Gleichmacherei. Meine Tante starb übrigens mit 90 Jahren und wog doppelt soviel wie sie durfte. Meine Mutter wurde 83 und hat immer sehr fett gegessen und no sport`s getrieben und sie war trotzdem schlank!! Es gibt zu viele Spinner. Wichtig ist sich bewegen und wer sich wohl fühlt dabei ohne zu ersticken: OK
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