07.04.2008, 09:26 Uhr | ali
Missstimmung, Streit, Vertrauensbruch: Manchmal halten Menschen länger an einer Beziehung fest, als für beide gut ist. Meist ist es die Angst vor derTrennung, die viele zum Aussitzen der Probleme verleitet. Fragen wie "Werde ich damit fertig?", "Was kommt danach?" und "Wie geht es weiter?" sind oft so quälend, dass man sich nicht traut, den letzten Schritt zu tun. Gründe für Trennungsgedanken gibt es reichlich: Oft hört man von den Partnern, man habe sich auseinandergelebt. Aber auch zu wenig Austausch und Sex sowie Fremdgehen sind häufig Gründe für den Schlussstrich. Hat man dann den Schritt gewagt, ist es nicht immer einfach. Das Trennungströstbuch Schade, dass du endlich weg bist! von Karsten Weyershausen und Michael Völkel gibt eine kleine Starthilfe für die Zeit danach.
Sie faszinieren uns über Generationen hinweg: Die Liebe und das Leiden berühmter Paare. Auch Jüngeren sind die Erzählungen über die Trennungsdramen zwischen Elizabeth Taylor und Richard Burton ein Begriff. Sie liebten und bekriegten öffentlich. Wir Normalos bevorzugen es da ein bisschen weniger spektakulär. Der Schmerz, der nach dem Beziehungsende kommt, ist aber der gleiche. Wenn man sich trennt, sind der Umgang miteinander und der Zeit Liebesaus die größten Herausforderungen.
Es kommt auf die Art und Weise an, wie man sich trennt. Eine Unsitte, die um sich zu greifen scheint, ist das Schlussmachen per SMS. Eine kurze Nachricht blinkt im Handy, die einem den Boden unter den Füßen wegzuziehen droht: „Du, Schatz, sorry, aber es ist aus.“ Hat man nach den Jahren des Socken-Hinterherräumens oder der unerträglichen Shoppingtouren nicht eine anständige Trennung verdient? Man sollte sich genau überlegen, ob man alles in Trümmern hinter sich lassen will oder es in ruhigem Ton beendet. Der Weg des geringsten Widerstands kann zu Verletzungen führen, der einen freundlichen Kontakt unmöglich macht.
Endgültig den Schlussstrich ziehen oder in Kontakt bleiben? Wenn es zu sehr schmerzt und es keine Chance mehr für die Liebe gibt, sollte man sich konsequent für einen klaren Schlussstrich entscheiden. Die Trennung an sich aber ist das eine, die Zeit danach die schmerzlichere, die Zeit des Verarbeitens. Ungewöhnliche Angebote und Maßnahmen gibt es zu Hauf, wie das Trennungströstbuch zu erzählen weiß. Wer aktiv etwas gegen seinen Kummer tun will, für den sind die ungewöhnlichen Singlebörsentipps sicher genau das richtige. Sie lenken nicht nur ab, sondern haben auch ein großen Spaßfaktor.
Neben Geschichten vom Lieben und Leiden prominenter Trennungen und der Analyse, wo der Tiefpunkt bei der „Trennungstrauer“ liegt, gibt es auch viele nützliche Tipps, um den Trennungsschmerz auszuleben, gegen ihn anzukämpfen und ihn endgültig zu überwinden. Dabei dürfen die Top 10 aller Herzschmerzfilme und die schönsten deutschsprachigen Trennungssongs natürlich nicht fehlen. Wer sich neu orientieren will, der kann es mal mit den Tipps für ungewöhnliche Dienstleistungen versuchen, wie etwa eine Singlebörse für Frauchen und Herrchen, bei denen sich die Hunde verabreden. Dabei geben die Autoren noch Nützliches mit auf den Weg und dechiffrieren die Formulierungscodes von Kontaktanzeigen, damit jeder weiß, welche Wünsche hinter den Worten des Suchenden wirklich stecken.
ali
Eisvogel schrieb:
am 11. Juni 2010 um 21:17:18
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Trennung
Hallo,
mein Vater ist vor 10 Tg. gestorben und mein Mann war mir wie immer keine Hilfe. Es gab kein in den Arm nehmen oder sonst
einen Trost, ich nehme ihm das richtig übel. Wenn ich meine Töchter nicht gehabt hätte, weiß ich nicht wie ich diese schwere Zeit überstanden hätte. Heute wollte ich mit ihm drüber reden, aber alles artet nur in Streitigkeiten aus.
Ich will mich trennen - habe aber keine Ahnung und auch keine Bekannte die mich mich unterstützen Alle glauben ja an unsere perfekte Ehe.
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