09.06.2011, 10:30 Uhr | lac
Plötzlichen Heißhungerattacken kann man vorbeugen. (Foto: imago)
Gerade erst hat man in der Kantine ein üppiges Mittagessen verdrückt - da meldet sich der Hunger schon wieder. Also wird schnell noch eine Tafel Schokolade gefuttert. So landen auf Dauer jede Menge überflüssige Kilos auf den Hüften. Doch woher kommen diese scheinbar grundlosen Fressattacken, und wie kann man sie vermeiden? Der Münchner Diabetologe Professor Dr. Volker Schusdziarra nennt die größten Hungerfallen.
Wichtig ist, überhaupt zu verstehen, wie Sättigung funktioniert. "Satt werden wir durch die Füllung und Dehnung des Magens", erklärt Schusdziarra. Der Dehnungsreiz wird ans Gehirn weitergeleitet, und dieses schüttet Botenstoffe aus, die das Hungergefühl unterdrücken. Je länger Nahrungsmittel im Magen bleiben, desto länger fühlen wir uns satt. Dieser Mechanismus dient übrigens nicht dazu, uns vorm Dickwerden zu schützen, sondern um dem Körper Zeit zum Verdauen zu geben. Eine Pause zwischen den Mahlzeiten ermöglicht, dass der Körper alle wichtigen Nährstoffe aus den Lebensmitteln ziehen kann, die er braucht. Deshalb rät der Mediziner auch eher zu drei größeren Mahlzeiten am Tag statt vieler kleiner. Der Körper braucht auch Zeit, um zu erkennen, dass sein Hunger gestillt ist: "Ein Sättigungsgefühl tritt erst nach etwa 20 Minuten ein", erklärt Schusdziarra.
Speisen brauchen unterschiedlich lange, um verdaut zu werden. Fett zum Beispiel bleibt lange im Magen und macht damit auch länger satt. "Dafür müssen Sie aber schon sehr große Mengen Fett essen, und das geht dann auf die Figur", räumt Schusdziarra ein. Problematisch sind Suppen: "Suppe ist ein reiner Kalorienspender und macht nicht satt", warnt der Experte. Denn fein pürierte Suppe rutscht einfach durch, ohne im Magen ein Sättigungsgefühl hervorzurufen. Wenn dann noch Sahne oder Creme fraîche unter die Suppe gemischt sind, hat man sehr schnell viele Kalorien aufgenommen, ist aber immer noch hungrig. Ein großer Teller Salat hingegen füllt den Magen schnell, da Gemüse viel Wasser und Ballaststoffe enthält. Doch genauso schnell ist es auch wieder verdaut. Schon nach kurzer Zeit ist der Magen wieder leer, und der Appetit kommt zurück. An sich kein Problem - wenn man den Hunger dann nicht mit kalorienreichen Snacks wie Sandwiches oder Schokoriegeln bekämpft. Als Zwischenmahlzeiten eignen sich zum Beispiel etwas Joghurt, Quark oder auch ein hartgekochtes Ei, rät Schuszdiarra.
Ausgewogene Ernährung, Vollkornprodukte und viele kleine Mahlzeiten: So können Essanfälle vermieden werden. zum Video
Das Sättigungsgefühl wird aber nicht nur durch einen vollen Magen beeinflusst, sondern auch durch den Blutzuckerspiegel. "Wenn der Blutzuckerspiegel sinkt, löst das ein Hungergefühl aus", sagt Schusdziarra. Doch nicht immer ist das ein Zeichen dafür, dass wir zu wenig gegessen haben. Schuld sind oft schnell resorbierbare Kohlenhydrate. Die lassen den Blutzuckerspiegel zunächst stark ansteigen, doch schon kurz darauf rast er rasant in den Keller. Und das führt zu Heißhunger. "Wer morgens Weißbrot mit Marmelade oder Honig frühstückt, muss garantiert zwei Stunden später wieder etwas essen", erklärt der Diabetologe. Den gleichen Effekt haben zuckerhaltige Getränke wie Limonade, Cola, Fruchtsaft - oder Kaffee mit Zucker. Einen positiven Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat hingegen Eiweiß. Eine proteinhaltige Mahlzeit mit Fisch, Geflügel, Eiern, Hülsenfrüchten oder Milchprodukten kann Heißhungerattacken vorbeugen.
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lac
LIsa schrieb:
am 16. Juni 2011 um 21:33:37
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aha
Oh, Cola und Weißbrot macht Heißhunger...hm...das weiß doch kein Mensch...wahnsinnig informativ dieser Text...wieso macht T-Online das
hier eigentlich...Also wenn Salat Heißhunger macht isst man den einfach nie mehr oder wie? wenn wenigstens umsetzbare Alternativen gezeigt werden würden, aber nein, dazu reicht der Platz hier nich aus...Also an T-Online: Bitte etwas seriöser das ganze hier!
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volker schrieb:
am 16. Juni 2011 um 21:27:12
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@klausR
Du scheinst alle unangenehmen Wahrheiten aus Prinzip abzulehnen, was?
Was meinst Du mit Manipulationen? Fukushima hat es wohl nie
gegeben und der Meeresspiegel steigt auch nicht und die Gletscher schmelzen nicht???
Weil wir Menschen sind, ist der Mensch generell toll und jede Kritik Majestätsbeleidigung?? Außerdem hat der Autor recht. Zuckerzeug macht 2 Stunden satt und nicht länger. Kann jeder ausprobieren!!
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Kat schrieb:
am 16. Juni 2011 um 21:25:50
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Bullshit!
Das meiste in diesem Artikel ist doch totaler Unsinn. "Suppe ist problematisch! "ein reiner Kalorienspender"?? Haha,
quatsch. Dieser Artikel ist vollgestopft mit unnützen "Informationen"!!
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