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Tantra: Tipps für Paare

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Mit Tantra zurück zur Lust

31.01.2012, 14:54 Uhr | ag

Die sinnliche Partnermassage ist im Tantra ein wichtiger Bestandteil. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die sinnliche Partnermassage ist im Tantra ein wichtiger Bestandteil. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Zu Beginn einer Beziehung flattern 1000 Schmetterlinge im Bauch und schon die zarteste Berührung wirkt elektrisierend. Mit der Zeit jedoch schleicht sich Routine ein und der erotische Zauber geht verloren. Dabei bleiben Lust und Leidenschaft häufig auf der Strecke. Mit Tantra jedoch lässt sich jedoch der Zustand der frühen Verliebtheit wiederherstellen und so die Verbindung erneuern. Daher suchen gerade Paare in Krisensituationen häufig Rat bei Tantra-Therapeuten. Zehn Tantra-Tipps, die frischen Wind in Ihre Beziehung bringen.

Nicht alle Anbieter sind seriös

"Von Tantra profitieren viele Paare, bei denen das Sexleben eingeschlafen ist und die plötzlich ihren Partner wieder mit anderen Augen sehen," erklärt Birgit Stehle, stellvertretende Vorsitzende des Tantramassage Verbands in Leipzig. Die vor acht Jahren gegründeten Organisation nimmt als Mitglieder ausschließlich seriöse Tantra-Institute oder Masseure mit entsprechender Ausbildung und Berufserfahrung auf. Um das Qualitätsniveau zu sichern, prüft der Verband jeden Mitgliedsantrag. "Das ist wichtig, denn nicht alles, was an Tantra auf dem Markt ist, ist seriös", erklärt Stehle. Oft verbergen sich hinter den Angeboten rein sexuelle Offerten. Daher kommt es auch, dass Tantra von vielen noch immer in Verbindung mit hemmungslosen Sexspielen und Massenorgien gebracht wird.

Bei Tantra geht es um mehr als Sex

Auch wenn Sexualität eine zentrale Rolle einnimmt, hat Tantra eine spirituelle Dimension. Stehle definiert dies folgendermaßen: "Tantra ist eine Lebensphilosophie, die den Körper verehrt und sexuelle Energie als positive Lebenskraft ansieht." An erster Stelle stehe hierbei die Selbstliebe als Voraussetzung für die Beziehungsfähigkeit. Die Ursprünge der Tantra-Lehre reichen mehrere tausend Jahre zurück. Tantra (in Sanskrit: "verweben" oder "ausdehnen") versteht sich als geistiger Erfahrungsweg. Am Ende soll Tantra nicht nur die Sexualität verändern, sondern allgemein zu mehr Lebensfreude und bewusstem Erleben führen. Ein wichtiges Element hierfür ist die Massage, die auch erotische Elemente enthält. Sie ist eine intensive sinnliche Erfahrung, bei der Körper und Seele in eine neue Harmonie gebracht werden.

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Tantra als letzte Chance, die Beziehung zu retten

Häufig suchen Paare in Krisensituationen einen Tantra-Therapeuten auf. "Aus meiner Praxis kenne ich Fälle, bei denen schon der Scheidungstermin feststand und beide Partner in Tantra die letzte Möglichkeit sahen, die Ehe zu retten", erklärt der Sexual- und Paartherapeut Bjørn Thorsten Leimbach, der am Dortmunder Institut "LoveCreation" Tantra-Seminare gibt. Einigen Paaren konnte er helfen, von der "langweiligen Bruder-Schwester-Beziehung" wieder zur erotischen Paarbeziehung zurückzufinden. Indem sich beide Partner als "sexuelle Wesen" neu entdeckten, wurden sie auch für den anderen wieder interessant. "Für Paare in Krisenbeziehungen können Tantra-Seminare daher sehr nachhaltig sein", so Leimbach. Man könne sie daher durchaus als "sinnliche Paartherapie" bezeichnen. Ob der positive Effekt jedoch längere Zeit anhält, hänge davon ab, ob das Paar die gelernten Übungen auch weiterhin regelmäßig praktiziere.

Atemtechnik steigert lustvolles Empfinden

Bei allen Tantra-Übungen ist es wichtig, die Verstandesebene zu verlassen. Dabei sei ein bewusstes, tiefes Atmen wichtig. "Das Atmen verbindet uns mit unseren Emotionen", weiß Leimbach. Ein flaches Atmen sei typisch für Kopfmenschen und verhindere intensive Körperempfindungen. Auch Tantra-Expertin Stehle sieht die Atemtechnik als wesentlichen Bestandteil der tantrischen Erfahrung. Als Beispiel führt die Expertin den so genannten "Feueratmen" an. Diese spezielle Atemtechnik aktiviere Hitze und Energie im Körper. Dabei fühle man sich ganz von Energie durchströmt und könne Lust stärker empfinden. Viele Tantra-Kenner setzen daher auch ihren Atem ganz bewusst ein, um beispielsweise einen Orgasmus länger und intensiver zu erleben.

Tantramassagen als intensives Erlebnis

Kernstück der Tantra-Übungen sind erotische Massagen, die sich jedem Teil des Körpers ausgiebig widmen, auch dem Intimbereich. Dabei setzt das Paar seine Hände, seine Körper, aber auch Federn, Felle, schmeichelnde Stoffe oder wohlriechende Öle ein. Die Massage soll Verspannungen lösen und Wohlbefinden schaffen. Die intensiven Berührungen vermitteln Nähe und Geborgenheit. Auch im Rahmen eines Gruppenseminars kann ein Paar solche Erfahrungen sammeln. Allerdings sollten Paare vorher genau für sich abklären, ob beide Seiten hierfür die nötige Toleranz mitbringen.

Nähere Informationen zum Tantramassage Verband finden Sie hier.
Über das Angebot von LoveCreation informiert die Internetseite www.tantra.de.


ag  

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Kommentare (15)

zum Forum

Thema: "Tantra: Tipps für Paare"

Christian Bauer schrieb: am 6. Februar 2012 um 17:01:10
(16) (1) Tantra massage
Wer einfach Spass am Sex hat (ohne sich von irgendwelchen kirchlichen Instutitionen oder von der Moral sich alles vorschreiben
zu lassen) der braucht kein Tantra!!!
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Rajdesh schrieb: am 4. Februar 2012 um 10:44:48
(7) (23) richtige Zutaten wichtig
Für die Tantramassage nehme ich nur das Einhornbodyöl weil da aphrodisierende Wirkstoffe drin enthalten sind. Es
ist auch gut für Singles. Wenn man sich damit einöl kriegt man leichter Kontakte wegen der chemischen Verbindung von eigenem Körpergeruch mit dem Einhornbodyöl. Unser Körper ist unser Tempel. Wir wollen ihn heiligen.
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Benny schrieb: am 3. Februar 2012 um 14:39:44
(28) (7) Ich gehe in ein asiatisches Massagezentrum
und las mich dort verwöhnen.Das ist Kamasutra, es sind 2 Stunden und die Kosten120,00 €.Aber
das reicht die ganze Woche zum Glücklich sein.Das gebe ich gern jede Woche aus, ich bin single und was habe ich sonst vom Leben ?
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