09.01.2012, 14:04 Uhr | akl
Abschwellende Nasensprays können zur Stinknase führen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Mehr als 100.000 Deutsche sind abhängig von Nasenspray. Das schätzt der Deutsche Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Ohne das abschwellende Mittel können die Betroffenen nicht mehr frei atmen, da die Nasenschleimhäute verlernt haben, sich zu regenerieren. Sie bleiben leicht geschwollen. Die dauerhafte Anwendung der Sprays kann gefährlich werden - in Ausnahmefällen kommt es zur Rhinitis atrophicans cum foetore, der so genannten Stinknase.
Eine Stinknase kann unter anderem die Folge einer Schleimhautschädigung sein. "Eine langjährige, missbräuchliche Anwendung von abschwellenden Mitteln, wie Nasensprays oder Nasentropfen, kann zu einer massiven Schädigung der Schleimhaut führen. Durch die Zersetzung von abgestorbenem Gewebe und Kombination mit einer Keimbesiedelung, kann es zur Stinknase kommen", erklärt Dr. Michael Deeg, Pressesprecher des Deutschen Berufsverbandes der Hals-Nasen-Ohrenärzte. Bei der Stinknase bildet sich die Nasenschleimhaut zurück und trocknet aus. Da sie stark geschädigt ist, kommt es in der Nase zu braunen Verkrustungen - den so genannten Borken - und eitrigen Entzündungen. "Da die Zellen zerfallen und ihre natürliche Funktion nicht mehr ausführen können, siedeln sich leichter Keime an und es entsteht ein für Außenstehende sehr übler Geruch", sagt Deeg.
Bei der Stinknase ist die Nase in der Regel weit und massiv verborkt. Da die Riechareale der Nase ebenfalls betroffen sind, nehmen die Betroffenen den Geruch selbst meist nicht wahr. Häufig ist er so stark, dass er in die soziale Isolation führt. Die Ursachen können auch familiär bedingt sein. Aber auch starke Verletzungen der Nasenschleimhaut, wie sie durch Unfälle entstehen, können Auslöser für die Stinknase sein. Das gilt in Ausnahmefällen auch für operative Eingriffe.
Zum Start der kalten Jahreszeit beginnt auch die Saison für Schnupfnasen. zum Video
Schon bevor es zu Verkrustungen und Borkenbildungen kommt, gibt es Warnzeichen: "Eine trockene Nasenschleimhaut und die Neigung zu Blutungen in der Nase sind erste Anzeichen", so Deeg. Ist die Schleimhaut erst einmal zerstört, ist es zu spät. "Pflegespülungen sowie das Abtragen der Borken können lediglich zu einer Verbesserung führen, geheilt werden kann eine Stinknase nicht", erklärt der Experte. "Die Stinknase ist im Praxisalltag aber sehr selten. Bereits bei den ersten Symptomen sollte ein HNO-Arzt aufgesucht werden."
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akl
Franz schrieb:
am 15. Januar 2012 um 17:07:14
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Nasenspray
Mein erster HNO sagte: "Die Nase muss immer frei sein". Also Spray. In der Apotheke: "Nur ein paar Tage". Was Nun?
Am besten selbst nachdenken!! Variieren! Mit warmem Wasser die Nase öfter spühlen, ab und an Meerwasser Spray im Notfall Otriven o.ä! Und wieder warme Wasserspühlung und der HNO wird diesbezüglich nicht gebraucht, der hat so nicht Zeit, wenn das "Honorar" nicht stimmt!
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Nasenbär schrieb:
am 10. Januar 2012 um 14:46:32
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Stinknase und Schleimhaut
Jungs und Mädels, hier kommt der Über - Tip. Zum Entwöhnen von Otriven oder Ählichem folgendes: I m m e r nur
ein einziges Nasenloch beträufeln oder einsprühen. Ca. 7-10 Tage lang. Das andere Nasenloch nicht versorgen.Hat bei mir sehr gut geklappt. Erstaunlicherweise wurde nach dieser Kurzkur auch immer das gesprühte Nasenloch ohne weitere Versorgung frei. War ca. 10 Jahre abhängig. Mein HNO sagte, daß die Schwellung auch bei gesunden Nasen alle 6 Stunden von links nach rechts wechselt
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borussenonkel schrieb:
am 9. Januar 2012 um 22:00:25
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stinkenase
habe jahrelang diese sprays benutzt.ohne ging gar nichts mehr.anfangs nur nachts, später tag und nacht.konnte ohne spray nicht
mehr durch die nase atmen.bin wie ein junkey die apotheken abgefahren,immer verschiedene.durch den tipp eines freundes,der eine nasendusche benutzt bin ich geheilt.gott sei dank.ist anfangs etwas schwierig aber mit der zeit wird das schon.habe anfangs bestimmt 10 mal täglich die nase geduscht,mittlerweile 1 mal täglich und meine nase ist wie neu!!!
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