17.12.2007, 11:35 Uhr | bri
Schokolade (Foto: dpa)Es muss nicht immer Markenschokolade sein. Stiftung Warentest hat für die November-Ausgabe der Zeitschrift Test 20 Tafeln Milchschokolade unter die Lupe genommen. Am besten schnitt Schokolade der Discounter Aldi und Lidl ab, und erst auf Platz vier folgt mit Milka die erste Markenschokolade. Kein Produkt erhielt jedoch die Testnote "Sehr gut". Eine Bio-Schokolade erhielt gar ein "Mangelhaft".
In der Bio-Schokolade "3 Fairena" von Gepa fanden die Tester Konservierungsmittel. Dieses gelangte aus der Verpackung in das Produkt. Durch ihren hohen Anteil an Kakaobutter schmeckte die Schokolade sehr fettig. Der hohe Fettanteil begünstigte außerdem, dass sich Konservierungsstoffe aus der Packung in der Schokolade ansammelten.
Allergiker könnten mit der Schokolade "van d'Or" von Plus Probleme haben. Auf der Packung steht zwar der Hinweis "kann Spuren von Nüssen enthalten" jedoch beträgt der Nussanteil fast sechs Prozent. Für diese unzureichende Deklaration gab es ebenfalls nur ein "Mangelhaft".
Brennendes und pelziges Mundgefühl und sandiger oder ranziger Geschmack - das waren die negativen Geschmacksurteile für die Produkte "K Classic" von Kaufland, "Xocriolate" von Plus und "Edel-Vollmilch Schokolade" von Sarotti. Diese Produkte schnitten deshalb nur befriedigend ab.
Überzeugt haben die Tester die Schokoladen der Discounter Aldi und Lidl. Zwar muss der Kunde für den Testsieger "Fairglobe" von Lidl 1,19 Euro für 100 Gramm Tafel zahlen, jedoch überzeugte sie im Geschmack und stammt aus fairem Handel. Der Anbieter verpflichtet sich also zu fairen Preisen für Rohstoffe und für menschenwürdige Arbeitsbedingungen im Kakaoanbau. Gut schnitten auch die "Moser-Roth Edel Vollmilch" von Aldi und die "Fin Carré" Alpenvollmilch von Lidl ab. Diese Tafeln sind jedoch deutlich billiger. Die von Aldi kostet nur 68 Cent, die von Lidl gar nur 35 Cent.
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Quelle: t-online.de