25.02.2011, 12:48 Uhr | jlu
Frische Brötchen gehören zu jedem perfekten Frühstück. Doch deswegen extra zum Bäcker zu gehen, ist vielen zu aufwendig - schließlich gibt es ja eine praktischere Variante, die Aufbackbrötchen. Sie müssen nur aus der Tüte geholt und für einige Minuten im Backofen erwärmt werden. Doch wie gut schmecken die fertigen Brötchen? Und sind sie genauso knusprig wie die frischen? Die Stiftung Warentest hat 21 Aufbackbrötchen aus Weizenmehl untersucht. Erfahren Sie hier, wie die Brötchen im Test abgeschnitten haben.
Getestet wurden sowohl tiefgekühlte als auch ungekühlte, luftdicht verpackte Brötchen. Dabei punkteten vor allem die sechs Produkte aus dem Kühlfach. Der Grund: Sie waren knuspriger und hatten ein intensiveres Aroma. Deshalb ist auch der Testsieger ein Tiefkühlprodukt: "Unsere Goldstücke" von Coppenrath & Wiese schnitten als einizige Aufbackbröchen mit der Note "sehr gut" ab. Sie enthalten keine Zusatzstoffe und die Kruste war auch nach vier Stunden noch knusprig. Mit einem durchschnittlichen Preis von 1,49 Euro pro Packung gehören sie allerdings zu den teuren Produkten. Günstiger und trotzdem "gut" sind die "Grafschafter"-Brötchen von Lidl.
Doch auch unter den 15 ungekühlten Produkten fand die Stiftung Warentest sechs "gute". Besonders überzeugten "Unsere Besten 6 Brötchen" von Sinnack, da sie als einzige auch nach einigen Stunden noch knusprig waren. Bei den übrigen Produkten bemängelten die Tester, dass die Brötchen nicht knusprig und zu trocken waren. Die schlechteste Bewertung erhielten deshalb die "Meister Krüstchen" von Harry: Ihr Geschmack erinnere an alte Semmelbrösel, außerdem blättere die Kruste ab und sei sehr trocken, fanden die Tester und vegaben die Note "mangelhaft".
Die künstlichen Aromen sind heut- zutage in fast allen Lebensmitteln zu finden. Sie bergen einige Gefahren für Körper und Ernährungsverhalten. zum Video
Die Stiftung Warentest bewertete bei den Aufbackbrötchen nicht nur Geschmack und Aussehen, sondern untersuchte auch die Verwendung von Zusatzstoffen und die Schadstoffbelastung. Das Ergebnis war bei allen getesteten Brötchen "sehr gut". Im Labor ließen sich weder Schimmelpilze noch die Schwermetalle Kadmium und Blei nachweisen. Auch Keime waren selbst nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatum nicht nachweisbar. Anders sieht es bei den Zusatzstoffen aus. Ohne deren Verwendung kommen fast nur Bio-Aufbackbrötchen aus, etwa die "Kaiserbrötchen" der Herzberger Bäckerei.
Das komplette Testergebnis finden Sie in der März-Ausgabe der Zeitschrift "Test".
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jlu
Dagobert schrieb:
am 24. Februar 2011 um 19:03:38
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Wo kommts her Alfred??
Jetzt rechne mal, Alfred. Wo kommts her? Das Mehl für das Pfund kostet schon mindestens 20 Cent. Hefe, Salz,
Sauerteig, Wasser. Strom, Gas, Mensch, Schneide und Verpackung. Hahahah, wo kommts her?? Guten Appo, Alfred.
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0815 schrieb:
am 24. Februar 2011 um 19:01:41
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Stromkosten
Die ganzen Stromkosten beim Aufbacken,sagt mal Leute wo habt ihr rechnen gelernt?
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Gast schrieb:
am 24. Februar 2011 um 18:46:35
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Handwerksbäckereibrötchen
Es muss eine gute handwerkliche Landbäckerei die noch eigene Teige herstellen.Ohne diese chemischen Mittelchen
in den Backshops und Lebensmittelmärkten.Da lege ich schon wert drauf.
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