05.01.2012, 09:44 Uhr | netdoktor / cf
Scheinbar gibt es einen Zusammenhang zwischen Stimmlage und Spermaqualität. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Frauen mögen Männer mit einer tiefen Stimme. Jetzt hat eine Studie festgestellt, dass es einen Zusammenhang zwischen Stimmlage und der Qualität der Spermien gibt. Die Versuchspersonen mit einer tiefen Stimme hatten eine schlechtere Samenqualität als die mit einer höheren Stimme.
Zu diesem Schluss kamen Forscher um Leigh Simmons von der University of Western Australia, als sie die Samenqualität von Männern mit deren Stimmlage verglichen. Für den Versuch rekrutierten die Wissenschaftlerinnen 45 männliche Studenten zwischen 18 und 32 Jahren. Sie mussten auf Tonband die Vokale a, e, i, o und u sprechen. Anschließend beantworteten die Teilnehmer Fragen zum Lebensstil wie Alter, Gewicht, Größe, sportliche Aktivität, Alkohol- und Koffeinkonsum, Ernährung, sexuelle Aktivität und möglichen Kontakt mit Spermien schädigenden Substanzen. All diese Faktoren haben Einfluss auf die Samenqualität.
Nach Abgabe einer Samenprobe machten die Teilnehmer außerdem Angaben über den Zeitpunkt der Ejakulation und den Abstand zum letzten vorangegangenen Erguss. Im Labor wurde dann die jeweilige Samenqualität bestimmt. Sie ist unter anderem abhängig von der Zahl der Spermien sowie deren Beweglichkeit.
Auslöser sind Bakterien, Pilze, Parasiten oder Viren, die durch ungeschützten Verkehr übertragen werden. Betroffene berichten. zum Video
Die Forscherinnen spielten die Stimmproben 30 Probandinnen zwischen 18 und 30 Jahren vor. Wie erwartet, fanden die Frauen tiefere Stimmlagen besonders attraktiv. Ein Vergleich mit der Samenqualität des Besitzers der Stimme ergab jedoch, dass diese Männer eine geringere Anzahl Spermien aufwiesen als jene mit höherer Stimmlage. Um ein Kind zu zeugen, reichte die Samenqualität aber bei fast allen Teilnehmern aus.
Sowohl maskuline Gesichtszüge als auch die Länge der Stimmbänder werden durch die Menge des Sexualhormons Testosteron bestimmt, die während der Pubertät im Köper zirkuliert. Warum ausgerechnet maskuline Typen eine schlechtere Samenqualität haben, darüber spekulieren die Forscherinnen noch. Allerdings zeigen Beispiele aus dem Tierreich, das dominantere Männchen weniger Spermien produzieren. Die Hypothese: Sie stecken zu viel Energie ins Balzverhalten oder den Kampf mit Konkurrenten. Da sie im Gegenzug aber häufiger Gelegenheit zur Kopulation haben, macht das die schlechtere Samenqualität mehr als wett.
Quelle: Leigh Simmons: (2011). Low Pitched Voices are Perceived as Masculine and Attractive but Do They Predict Semen Quality in Men? PLoS One, 6 (12), 1-6
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Chris schrieb:
am 30. Januar 2012 um 01:55:47
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Studie mit 37 Leuten?
Ist schon ganz interessant, aber mal ehrlich, bei 37 Leuten kann man wohl kaum zuverlässige Ergebnisse erzielen, die
sich dann auf Milliarden Männer anwenden lassen. Dazu gibt es zu viele beeinflussende Nebenfaktoren, die durch die Menge von 37 Leuten niemals getilgt werden können. Ich denke, an die 200 Leute sollten es dann schon sein, um wenigstens etwas aussagekräftigere Ergebnisse zu erhalten.
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Wolfgang schrieb:
am 5. Januar 2012 um 19:05:55
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Tiefe Stimme
Was soll denn das sein???? Kann hier vielleicht jemand von diesen Experten Konkrete Angaben machen?? Das iss wohl etwas billig;
Tiefe Stimme = Schlechtes Sperma! Welcher Frequenzbereich ist gemeint? 40-180Hz? oder wie?!!?! Ab welchem Bereich wird das Sperma besser? 1200Hz aufwärts??? Ab wann ist Sperma als Gold zu bezeichnen?? ab 16000Hz?? Blöd quatschen kann ich auch. Mensch da müssen mal Fakten auf den Tisch! ;-).
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Free Willy schrieb:
am 5. Januar 2012 um 12:00:23
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Sperr ma
Endlich sagt es uns jemand. Aber das ist noch nicht alles! Bei einer zu hohen Stimme soll Sperma nicht mal mehr vorhanden sein!
Pech für das Krokodil Elsa.
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