
22.03.2011, 16:47 Uhr | t-online.de
Beim Gedanken an erntefrischen Spargel zu Kartoffeln und Schinken, garniert mit Sauce Hollandaise, zarte Spargelköpfe und Spargelcremesuppe läuft Genießern das Wasser im Mund zusammen. Jedes Jahr wird die Spargelsaison von den Fans des königlichen Gemüse sehnsüchtig erwartet. Kein Wunder, denn Spargel ist unglaublich lecker und gesund. Holen Sie das Beste aus dem Königsgemüse heraus - mit unseren leckeren Rezepten und Zubereitungstipps.
Am leckersten ist Spargel wenn er ganz frisch ist, am besten direkt vom Feld und möglichst rasch verwendet wird. Im Kühlschrank kann man Spargel bis zu drei Tagen aufbewahren. Dazu schlägt man die Stangen ungeschält in ein feuchtes Küchentuch ein, steckt sie in eine Plastiktüte und dann ab ins Gemüsefach. Sie können Spargel natürlich auch einfrieren. Dazu wird er geschält und dann portionsweise (ca. 500 Gramm) in Gefrierbeutel gefüllt und roh eingefroren. Später kann der tiefgekühlte Spargel dann ohne Auftauen ins kochende Wasser.
Am einfachsten geht das Schälen mit einem Spargelschäler - es gibt auch Modelle für Linkshänder. Damit die Spargel nicht brechen, wird die Stange am Kopf angefasst und auf das Handgelenk gelegt. Geschält wird vom Kopf zum Ende: etwas unterhalb der Spitze ansetzen. Das holzige Ende schneidet man ab. Grüner Spargel ist meist so zart, dass es reicht die Stiele unten ein wenig zu kürzen. Eventuell kann man das untere Drittel schälen. Spargel ist perfekt geschält, wenn er rundherum gleichmäßig feucht schimmert und keine stumpfen Stelle mehr aufweist. Aus den Schalen und abgeschnittenen Enden lässt sich ein guter Fond kochen, zum Beispiel als Grundlage für eine Suppe.
Warum Zitrone, Salz und Zucker ins Wasser gehören und wie der Spargel bissfest wird. zum Video
Am besten lässt sich Spargel in einem hohen, schmalen Topf mit einem Korbeinsatz kochen. Darin stehen die dicken Enden im kochenden Wasser und die empfindlichen Spitzen garen nur im Wasserdampf. Man kann die Stangen auch portionsweise zusammenbinden und dann ins Kochwasser stellen. Bei dieser Methode lassen sich die Spargel auch wieder leicht aus dem Wasser nehmen. Besonders lecker wird der Spargel, wenn etwas Zucker, Salz, einige Spritzer Zitronensaft und etwas Butter ins Kochwasser kommen. Wenn Sie den Spargel noch aromatischer mögen, können Sie ihn auf einem Bett aus Spargelschalen mit wenig Wasser dämpfen. Das geht gut in einem Wok.
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Je nach Stärke der Stangen rechnet man bei weißem und violettem Spargel mit etwa 15 bis 20 Minuten Garzeit, grüner Spargel braucht nur etwa 10 Minuten. Der Spargel ist gar, wenn Sie mit einer Messerspitze unterhalb des Spargelkopfes leicht durchstechen können. Er ist dann weich, aber noch bissfest.
Die Spargelsaison geht bis bis zum 24. Juni. Am Johannistag wird die Ernte traditionell beendet. Bis dahin bleibt jedoch genug Zeit, das gesunde Gemüse in zig Variationen und mit allen möglichen Beilagen zu probieren. Guten Appetit!
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Quelle: t-online.de
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