04.01.2012, 18:12 Uhr | fq
Äpfel halten gesund. (Foto: dpa)
Viele Lebensmittel gibt es in zwei oder mehr Farben zu kaufen. Meistens unterscheiden sie sich im Geschmack. Aber ist eine Variante gesünder als die andere?
Der Apfel ist generell als Zwischensnack zu empfehlen, da er viele Ballaststoffe liefert und mit den enthaltenen Flavonoiden das Darmkrebsrisiko senkt. Bei diesen Stoffen gibt es keinen Unterschied zwischen roten und grünen Äpfeln. In Sachen Vitaminlieferung ist man allerdings mit roten Äpfeln besser bedient. Der direkte Vergleich zeigt: Eine rote Apfelsorte wie beispielsweise der Braeburn enthält etwa 20 Milligramm Vitamin C, der grüne Granny Smith liefert hingegen gerade mal vier Milligramm. Auch der Stoff Anthocyane, der die Schale rot färbt, ist besonders gesundheitsfördernd: er hält unsere Gefäße gesund.
Da weißer Spargel unter der Erde wächst und daher kein Sonnenlicht abbekommt, liefert er weniger Inhaltsstoffe und wertvolle Vitamine als der grüne Spargel. Dieser braucht die Stoffe für die Fotosynthese, die an der Oberfläche mit den Sonnenstrahlen abläuft und die ihn so grün macht. Grüner Spargel ist aber nicht nur gesünder als Bleichspargel, sondern schmeckt auch ganz anders.
Paprika ist je nach Reifegrad unterschiedlich gefärbt. Die noch unreifen, grünen Schoten werden zuerst geerntet und sind daher auch am wenigsten süß. Mit zunehmendem Reifegrad wird die Paprika gelb. Erst die roten Schoten haben die volle Reife erreicht. Da der Vitamin C- Gehalt mit dem Reifegrad zunimmt, ist die rote Paprikaschote die gesündeste Variante. Sie enthält fast so viel Vitamin C wie zwei ganze Zitronen.
Wirklich gesund ist zwar weder Rot- noch Weißwein. Aber dass Rotwein in Maßen auch gesundheitsfördernd sein kann, wurde bereits in mehreren Studien belegt. Grund dafür sind die Polyphenolen, die nur in ihm enthalten sind.
Zwar werden beide Teesorten aus der gleichen Teepflanze gewonnen, allerdings unterscheiden sie sich in ihrer Herstellung. Für den grünen Tee werden die Blätter nur getrocknet und nicht weiter behandelt. Um schwarzen Tee herzustellen, müssen die Teeblätter zusätzlich gerollt und zerkleinert werden. Dabei reagieren die Blätter mit Sauerstoff und es bilden sich ihre dunkle Farbe und der abweichende Geschmack des Tees. Da bei diesem Vorgang im Vergleich zum grünen Tee Polyphenole verloren gehen, ist der grüne Tee gesünder als der schwarze.
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fq
line schrieb:
am 8. Januar 2012 um 13:38:31
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Äpfel
jeden Tag esse ich einen Apfel, und zwar Braeburns, sie sind schön knackig,
saftig und schmecken sehr lecker. wie ich hier gelesen
habe, haben sie auch
noch einen hohen Vitamin C Anteil, umso besser. leider sind gerade äpfel sehr teuer.
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anna schrieb:
am 5. Januar 2012 um 10:26:09
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rot oder grün
wenn ich das so sagen darf, schmecken mir die roten eigentlich besser. weil sie dem "grafensteiner" ähnlicher sind u.
der ist in jedem falle unglaublich saftig und auch süßer als die grünen. Davon esse ich anstatt frühstück, jeden morgen 3 Stck, wirklich viel besser als frühstück, finde ich. ein wissenschaftliches programm würde ich nun aber nicht daraus machen, weil es soll ja eigentlich nur schmecken u. das reicht mir eigentlich immer.
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