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Seitenstechen: Was tun, wenn's sticht?

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Bloß nichts Blähendes - Lästiges Seitenstechen vermeiden

23.11.2010, 14:04 Uhr | vdb/ddp/bri

Viele Laufanfänger leiden unter Seitenstechen. (Foto: dpa)

Viele Laufanfänger leiden unter Seitenstechen. (Foto: dpa)

Jeder Läufer kennt es und jeder Läufer hasst es: Seitenstechen. Der Schmerz kann so stark werden, dass der Sportler sein Training unterbrechen muss. Das passiert sogar Profis. Wissenschaftliche Studien zum Seitenstechen gibt es nicht. Aber es existieren einige Theorien darüber, wieso es beim Sport plötzlich sticht: Durchblutungsprobleme, falsche Atmung, zu enge Kleidung oder falsche Körperhaltung. Woher die Stiche im Leib kommen und was man dagegen tun kann.

Die Durchblutung ist entscheidend

Beim Sport pumpt der Körper das Blut dorthin, wo er es braucht: in die Muskeln. Die inneren Organe werden dann weniger stark versorgt. Dieser Effekt kann auch nach einer ausgiebigen Mahlzeit auftreten, denn dann fließt besonders viel Blut in den Magen. "Der gastroenterologische Erklärungsansatz beruht auf der Beobachtung, dass dass Seitenstechen besonders häufig auftritt, wenn jemand mit vollem Magen Sport treibt", sagt Andreas Leodolter vom Bundesverband Gastroenterologie. Das hängt nicht nur mit dem Blutfluss zusammen, denn der beschwerte Magen könne auch über den Bänderapparat am Zwerchfell ziehen und so Schmerzen verursachen, so Leodolter.

Nur leicht essen und langsamer laufen

Deshalb sollte man vor dem Sport nicht üppig essen. "Mindestens zwei Stunden vor dem Sport oder einer anderen körperlichen Belastung sollte man nichts größeres mehr essen, wobei ein Stück Banane oder ein Apfelschnitz im Allgemeinen keine Probleme verursacht", sagt der Facharzt. Wer zu viel isst, überfordert zudem seinen Körper: Einerseits braucht er Blut für die Verdauung und andererseits für die Muskeln. Zudem sollten Sie nichts essen, was bläht. Denn auch kleine Gasbläschen im Darm können beim Laufen zu Unwohlsein führen. Und wenn das Stechen beim Laufen trotzdem auftritt, solle man einfach versuchen, etwas langsamer zu laufen oder zu gehen. Das lindert die Beschwerden.

Seitenstechen kann auch durch falsche Atmung kommen

"Eine andere Erklärung ist, dass es durch intensives und schnelles Atmen bei körperlicher Belastung zu einer Überbeanspruchung des Zwerchfells und damit zu krampfartigen Symptomen kommt", sagt Leodolter. Treten Seitenstiche auf, kann tiefes, ruhiges Ein- und Ausatmen helfen, so der Experte. Die meisten Läufer stoppen dabei oder laufen zumindest langsamer, was letztendlich die Schmerzen stillt.

Ohne Seitenstiche laufen - Eine Frage des Trainings

Seitenstechen kann einen Anfänger schon mal zum Aufgeben zwingen. Aber die Chance, dass es beim nächsten Mal besser klappt, ist hoch, denn durch regelmäßige Bewegung gewöhnt sich der Körper an die Belastungen. Ob das Seitenstechen nun durch einen vollen Magen oder die falsche Atmung kommt, ist bislang wissenschaftlich nicht geklärt.



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Kommentare (2)

zum Forum

Thema: "Seitenstechen: Was tun, wenn's sticht?"

Kreole schrieb: am 25. November 2010 um 11:04:17
(0) (0) Seitenstechen
Auf jeden Fall hilft es, die Belastung leicht zu verringern und dabei gaaaaaanz intensiv und tief ausatmen!!!

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Tester schrieb: am 24. November 2010 um 08:50:51
(0) (0) Sport ist Mord
ein wenig sport ok, aber zuviel, nein danke, wenn ich das schon höre, wenn ich beim physiotherapeuten bin, wie die sportler
heulen, der tennisspieler über die arme, der radler über den rücken und die knie, beim läufer sind es die waden und die knie usw. bei mir sind es wenigstens nur die bandscheiben, deshalb fast kein sport mehr, außer kayaken, das macht spass und zerstört den körper nicht. bin
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