Linda Freutel
Bei 30 Grad und mehr kommt man schnell ins Schwitzen. (Foto: Imago)Nasse Flecken unter den Ärmeln, perlende Tröpfchen auf der Stirn und rinnende Bäche an den Schläfen. Der Sommer lässt eben niemanden kalt, Schönheit bedeutet bei hohen Temperaturen oft Schweißarbeit und man fragt sich: Ist mein Deo das Richtige? Was hilft, damit das Make-Up nicht verläuft? Hier kommt die beste, sommerliche Anti-Schweiß-Strategie – als Trockenübung.
Schweiß- nein danke! Welches Deo wie wirkt
So verhalten Sie sich richtig Schweiß-Knigge
Nasse Shirts und feuchte Flecken unter den Armen zählen zwar definitiv zu den Schattenseiten des Sommers – einen Sinn machen sie aber trotzdem. Bei Hitze zu schwitzen ist gesund; es schützt den Körper nämlich davor zu überhitzen. Sobald die Körpertemperatur über die 37-Grad-Grenze steigt, schuften bis zu fünf Millionen Schweißdrüsen wie wild und produzieren unaufgefordert Flüssigkeit. Normalerweise sind es rund 1,5 Liter pro Tag; im Sommer kommen aber auch schon mal fünf Liter zusammen. Diese Flüssigkeit verdunstet auf der Haut und sorgt dabei für einen angenehmen Kühl-Effekt.
Schwitzen ist also soweit normal. Unangenehm wird die Sache erst dann, wenn der Schweiß durch die Nase geht. Wie viel jemand schwitzt, ist individuell verschieden: Frauen schwitzen eher unter den Armen, Männern rinnt das Wasser meist verstärkt an Rücken, Brust und Schläfen herunter. Der Schweiß an sich ist dabei völlig harmlos, weil geruchlos: Er besteht zu 99 Prozent aus Wasser; der Rest ist ein Gemisch aus Harnstoff, Milchsäure, Aminosäuren, Kochsalz, Kalium und Calcium. Unangenehm wird es erst, wenn der Schweiß an der Hautoberfläche, besonders in der feuchten warmen Achselhöhle, von Hautbakterien zersetzt wird. Dass Männer-Schweiß dabei oft stärker riecht, liegt an den Hormonrückständen im Schweiß, wie Androsteron und Testosteron. Auch Nahrungsmittel wie Knoblauch und Curry erschnüffelt man im Schweiß.
Die gute Nachricht: Schwitzen will und kann gelernt sein. Von Natur aus versucht der Körper nämlich wirtschaftlich zu arbeiten und produziert nur soviel Schweiß, wie auch wirklich nötig ist. Die Drüsen können also „lernen“ nur soviel Schweiß abzugeben, wie auch verdunsten kann. Jeder Tropfen zuviel bedeutet für den Körper schließlich einen unnötigen Wasserverlust. Effektives Schwitz-Training betreibt man durch regelmäßige Saunabesuche und schweißtreibenden Sport. Gerät der Körper nämlich öfter in Wallung, lernt er die körpereigenen Kühlsysteme schon frühzeitig einzuschalten, so dass es erst gar nicht zu einer starken Überhitzung kommt. Trainierte Schwitzer transpirieren daher zwar schneller, aber dafür weniger stark. Ganz sollte man den Schweiß übrigens nicht unterdrücken – schließlich werden über den Schweiß auch Sexualduftstoffe übertragen, die uns verraten, ob wir unsere Partner sprichwörtlich gut riechen können. Und, dass schwitzen auch irgendwie erotisch ist, wissen wir spätestens seit dem hübschen Mr. Sixpack mit der Coke-Light-Dose in der Hand. Wer findet seinen Schweiß denn nicht einfach nur dufte?
Mehr aus Beauty & Kosmetik:
Damit im Sommer alles glatt läuft Tipps für makellose Beine
Schadstoffe in Sonnenmilch Markenprodukte fallen durch
Gefährliche Sonnen-Irrtümer Sonnenbrand droht auch im Auto
Creme, Gel oder Spray? Der richtige Sonnenschutz für jeden Typ
Linda Freutel
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de