10.11.2009, 11:02 Uhr | jlu
Nicht überall bekommt man eine Schweinegrippe-Impfung. (Foto: Reuters)Anfangs waren sie noch zögerlich, doch jetzt entscheiden sich immer mehr Deutsche für eine Impfung gegen die Schweinegrippe. Denn das H1N1-Virus breitet sich immer schneller aus. Das Problem: Viele wissen gar nicht, wo sie sich impfen lassen können. Denn nicht jeder Arzt führt die Impfung durch. Deshalb gibt es für die meisten Bundesländer ein Übersicht mit Impfpraxen. Diese haben wir in der untenstehenden Tabelle aufgelistet. Außerdem sagen wir Ihnen unter welchen Hotlines Sie weitere Informationen über die Schweinegrippe erhalten.
Impfen oder nicht? Zehn Antworten zur Schweinegrippe-Impfung
Das Robert Koch-Institut (RKI) registrierte nach jüngsten Daten 7822 Neuerkrankungen pro Woche. Damit hat sich die Zahl der Schweinegrippe-Fälle in einer Woche mehr als verdoppelt. Informationen zur Schweinegrippe-Impfung erhält man bei den Gesundheitsämtern der einzelnen Bundesländer. Viele Länder bieten auch eine eigenen Hotline an. Bei Fragen zur Neuen Grippe kann man sich zudem an das Bundesministerium für Gesundheit wenden: Unter der Nummer 030-346 465 100können Sie sich montags bis freitags zwischen 8 und 18 Uhr informieren.
Den Ablauf der Impfung bestimmt jedes Bundesland für sich. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise gibt jedes Gesundheitsamt Informationen über die örtlichen Impfstellen heraus. Meist sind dies Hausarztpraxen, aber auch Kinderärzte, Hals-Nasen-Ohrenärzte und Gesundheitsämter führen die Impfung durch. Es empfiehlt sich, einen Termin auszumachen. Jeder Impfwillige muss vorher eine Einverständniserklärung unterschreiben, in der er auch Auskunft über mögliche Allergien und Schwangerschaft geben muss.
Bundesland | Hotline | Hier finden Sie Ärzte, die impfen |
Baden-Württemberg | 01805-633 22 55* | |
Bayern | 089-315 60 101 | |
Berlin | Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz | |
Brandenburg | ||
Bremen | Bremen: 0421-361 14 444 | |
Hamburg | 040-428 37 3795 | |
Hessen | Informationen zu den Impfpraxen erteilen die Gesundheitsämter | |
Mecklenburg-Vorpommern | Keine eigene Hotline vorhanden | |
Niedersachen | 0511-450 55 55 | |
Nordrhein-Westfalen | 0180 - 310 0 210* | Informationen zu den Impfpraxen erteilen die Gesundheitsämter |
Rheinland-Pfalz | 06131-165 200 | Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen |
Saarland | Allgemeine Fragen: 0681-501 36 94 | |
Sachsen | 0351-564 55 55 | Nach Angaben des sächsischen Sozial- und Verbraucherschutzministeriums beteiligt sich jeder niedergelassene Hausarzt an der Impfaktion. |
Sachsen-Anhalt | 0391-53 77111 | |
Schleswig-Holstein | 0431-160 66 66 | |
Thüringen | 0361-377 430 99 |
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