27.06.2011, 16:26 Uhr | lac
Schlank sein schützt nicht automatisch vor einem Herzinfarkt. (Foto: Archiv)
Wer Diabetes und Herzkrankheiten vorbeugen will, sollte abnehmen - das raten Ärzte immer wieder. Jetzt aber hat ein internationales Forscherteam herausgefunden, dass Schlanke nicht unbedingt gesünder sind als Menschen mit Übergewicht. Im Gegenteil: Ein bestimmtes Gen macht Menschen nicht nur schlank, sondern erhöht auch ihr Risiko für Stoffwechselkrankheiten. Das berichtet das Online-Portal Eurekalert.org.
Wissenschaftler aus zehn Ländern haben die Genome von 75 000 Testpersonen untersucht. Dabei entdeckten sie ein Gen, das den Körperfettanteil steuert: IRS1. Menschen, die dieses Gen besitzen, sind schlanker als solche, die es nicht haben. Allerdings neigen diese Menschen auch zu erhöhten Cholesterin- und Blutzuckerwerten. IRS1 steigert also offenbar das Risiko für Diabetes Typ 2 und für Herzkrankheiten.
Diese Erkenntnis widerspricht jedoch bisherigen Erkenntnissen: Experten halten Übergewicht für einen der Hauptrisikofaktoren für Diabetes Typ 2 und Herzinfarkt. Das Forscherteam erklärt den überraschenden Befund so: Das Gen IRS1 sorgt zwar für einen niedrigen Fettanteil im Unterhautgewebe, das Fett rund um die Organe bleibe davon aber unberührt. Letzteres sei aber das gefährliche, krankmachende Fett.
Die Wissenschaftler vermuten, dass Menschen mit dem Gen IRS1 Fett nicht so gut unter der Haut speichern können. Deshalb wird es an anderen Stellen - eben in der Bauchregion - gelagert. Dort aber kann das Fett die Funktion der Organe beeinträchtigen. Dieser Effekt mache sich bei Männern deutlicher bemerkbar als bei Frauen: So komme es häufig vor, dass Männer insgesamt schlank seien, aber trotzdem relativ viel Bauchfett hätten.
Die Erkenntnisse des Forscherteams sind kein Freibrief für Völlerei: Eine ausgewogene, kalorienarme Ernährung und viel Bewegung reduzieren in jedem Fall das Risiko für Stoffwechselkrankheiten. Wer von Natur aus schlank ist, bleibt deshalb aber eben nicht automatisch gesund. Auch schlanke Menschen sollten auf eine gesunde Lebensweise achten - und Warnsignale des Körpers nicht ignorieren.
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lac
juzigo schrieb:
am 28. Juni 2011 um 17:09:42
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@ Friedrich
Hallo Friedrich, mein herzliches Beileid an dich und deine Familie. Aber ich muss Dir Recht geben, ach in meiner Verwandschaft
ist so etwas passiert, weil man als Arbeiter nicht mehr gebraucht wurde, da ja alle Betriebe der DDR kaputt gemacht wurden
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Friedrich schrieb:
am 27. Juni 2011 um 23:32:57
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Vor zwei Tagen ist mein Freund gestoben
Genau an der beschriebenen Krankheit, Herzinfakt - Medizinballbauch durch viel fettes Essen und fast
jeden Tag einen Kasten Bier, er wurde nur 47 und hat gerade einmal 11 Jahre richtig gearbeitet.Die lange Arebeitslosigkeit macht die Menschen krank, ihm fehlte jeglicher Antrieb wieder eine Tätigkeit auf zu nehmen, darann ist unsere westl. Gesellschaft Schuld, die so etwas ermöglicht.In der DDR hatte jder das Recht auf Arbeit aber noch wichtiger die PFLICHT ! Er könnte noch Leben zu DDR Zeit
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Gisi schrieb:
am 27. Juni 2011 um 18:53:59
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Wissenschaft für sich
Ach nöööö , und was machen die Wissenschaftler noch so ???, die sollen ja uns nicht vergiften die sollen ja uns
Heilen , und nicht nur umsonst die Sterbegelder kassieren und Schit..... bauen !!!!!!!!!!!!! Wir leben im 21 Jahrhundert und nicht mehr im Mittelalter , na ja Versuchskaninchen sind wir so oder so !!!!!!!!!!!!!!!!!
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