08.02.2012, 08:41 Uhr | NetDoktor
Viel trinken ist gesund - und kann vor einem Schlaganfall schützen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Viel trinken ist ein gängiger ärztlicher Ratschlag. Die Aufnahme großer Flüssigkeitsmengen hat offenbar tatsächlich positive Effekte. Vieltrinker hätten ein niedrigeres Risiko für einen zweiten Schlaganfall, berichten Forscher der Universität Münster. Vielleicht lässt sich durch reichlichen Flüssigkeitskonsum sogar ein erster Hirninfarkt vermeiden.
Sie stützten sich auf Studien mit 456 Probanden. Die Teilnehmer - überwiegend Patienten aus dem Ruhrgebiet - hatten wenige Wochen zuvor einen Schlaganfall erlitten. Die Nachbeobachtung erfolgte über zwei Jahre. "Der eigentliche Zweck dieser Studie war, die Wirkung zweier Medikamente miteinander zu vergleichen, die die Verklumpung von Blutplättchen verhindern", erklärt Studienleiterin Sabine Mücke. Die Patienten sollten möglichst viel trinken und ihre Angaben in einem Trinkkalender dokumentieren. Für je 100 Milliliter Flüssigkeit strichen sie ein Kästchen ab. Kaffee und Alkohol zählten wegen ihrer entwässernden Wirkung nur zur Hälfte.
Die Testpersonen wurden in zwei Gruppen eingeteilt: Die einen hatten durchschnittlich mehr als zwei Liter getrunken, der Konsum der anderen lag darunter. "Beim Vergleich der Rückfallquote stellte sich heraus, dass die Vieltrinker deutlich seltener einen erneuten Schlaganfall erlitten hatten", so die Doktorandin. Die Rückfallquote lag um 25 Prozent niedriger. Außerdem war die Neigung der Blutplättchen, miteinander zu reagieren und zu verklumpen, bei den Vieltrinkern geringer. In den meisten Fällen sind Plaques in den Hirngefäßen für einen Schlaganfall verantwortlich. Lösen sich Plaqueteile und werden in die fein verästelten Hingefäße gespült, kann es zu einem Gefäßverschluss kommen - und damit zum Schlaganfall. "Aktivierte Blutplättchen spielen eine entscheidende Rolle dabei", so Mücke.
Viele wissen nicht, dass sich der Lebensstil nach einem Infarkt grundlegend ändern muss. zum Video
Mehr als zwei Liter am Tag zu trinken scheint also sinnvoll, um einem weiteren Hirninfarkt vorzubeugen. Vermutlich könne man so aber auch einen ersten Schlaganfall und andere Herz-Kreislauf-Probleme vermeiden, so das Fazit der Ärztin. Sie rät, die allgemein empfohlene Flüssigkeitsmenge von mindestens zwei Litern pro Tag auf jeden Fall einzuhalten, an heißen Tagen auch noch mehr zu trinken. "Da das Durstgefühl mit dem Alter erfahrungsgemäß abnimmt, sollten bereits jüngere Leute darauf achten, ausreichend zu trinken", so Mücke. So steige die Wahrscheinlichkeit, dass sich diese gute Gewohnheit auch in späteren Lebensjahren halte. Allerdings gibt es auch Ausnahmen: Patienten mit einer Herzschwäche oder bestimmten Nierenleiden sollten vor einer Heraufsetzung ihrer täglichen Flüssigkeitszufuhr ihren Arzt fragen.
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ich sags mal so schrieb:
am 11. Februar 2012 um 13:07:09
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viel Wasser
ich trinke auf Grund von Medikamenteneinahme,wirklich viel Wasser ,aber nicht wegen solcher Studien ,sondern wegen der
Nieren-ich glaube viel trinken schwemmt auch die Giftstoffe schneller wieder aus.Ich hatte hatte vor gut 5,5 Jahren meinen 2. Herzinfarkt und seit dem hab ich es so gemacht,weil die Medikamente immer mehr wurden.Heut nehm ich inzwischen nicht mal mehr die hälfte an Medis ein und es geht mir eigentlich gut.Vielleicht ist doch was dran ????
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Jens schrieb:
am 11. Februar 2012 um 00:59:07
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Toilette
Nach 5 Liter komme ich immer nicht mehr von der Toilette runter. Völliger Blödsinn, zumal sich die "Experten" überhaupt
nicht einig sind. Zuviel Trinken kann die Mineralien aus dem Körper schwämmen, was dann auch wieder Mangelerscheinungen nach sich zieht. Man sollte nur auf seinen Körper achten und wenn er Durst signalisiert, auch trinken.
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max schrieb:
am 10. Februar 2012 um 09:34:59
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Schlaganfall Viel trinken
Die Menschen in den trockenen Ländern saufen auch nicht wie ein Pferd
und sind im allgemeiner viel robuster und
gesünder.
Aber die Wassermafia will ja verdienen
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