23.02.2012, 15:05 Uhr | T-Online
Fernsehen ist schlecht für den Schlaf. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wer Probleme beim Einschlafen hat, greift gern zu den bekannten Hausmitteln. Dabei können diese Schlafstörungen sogar noch verstärken. Wir erklären Ihnen, warum Alkohol nicht als Einschlafhilfe wirkt. Sieben Schlafmythen auf dem Prüfstand.
Dass man durch Wein oder Schnaps besser schläft, ist ein Trugschluss. Alkohol vor dem Zubettgehen entspannt zwar, doch der natürliche Schlafzyklus wird durch ihn gestört und es kann zu vermehrten Alpträumen kommen. Beschwipste Menschen schlafen unruhig, viele wachen sogar mitten in der Nacht wieder auf. Trockene Kehle, der Drang zur Toilette und Schweißausbrüche beeinträchtigen den Schlaf zusätzlich. Insgesamt leidet also die Schlafqualität durch Alkohol.
Um sich vom stressigen Tag zu erholen, machen es sich viele Menschen mit einem Buch oder vor dem Fernseher bequem und werden dabei müde. Allerdings können auch diese Aktivitäten den Schlafrhythmus durcheinanderbringen. Schuld daran ist das Licht der Leselampe oder des Fernsehers, welches die natürliche Melatonin-Produktion im Körper stört. Das Hormon, das für die Schlaf-Wach-Phasen zuständig ist, wird vom Körper nur bei Dunkelheit hergestellt. Bei zu geringer Ausschüttung kommt es zu langfristigen Schlafstörungen.
Sportlich aktive Menschen schlafen insgesamt besser als unsportliche. Doch Vorsicht: Das gilt nicht für den Sport am Abend. Wer abends im Fitnessstudio trainiert oder im Park joggt, bewirkt genau das Gegenteil. Denn der Körper schüttet beim Sport Stresshormone aus, die das Einschlafen stören. Das gilt jedoch nicht für Sex: Der macht müde, sorgt für Entspannung und wohligen Schlaf.
Hier finden Sie den passenden Arzt in Ihrer Nähe und sehen, wie andere Patienten ihn bewertet haben. Arztsuche starten
Quelle: t-online.de
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.
