16.02.2012, 13:59 Uhr | t-online
Manche Rückenbeschwerden erfordern einen Arztbesuch. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Zwicken im Kreuz, Spannen im Nacken oder Schmerzen, die einen an jeder Bewegung hindern – Rückenbeschwerden haben viele Gesichter. Doch welche Warnzeichen weisen auf ernsthaftere Erkrankungen hin? Wann ist Ihr Rücken ein Fall für den Arzt? Mit dem Test von Dr. Reinhard Schneiderhan, Wirbelsäulenspezialist und Orthopäde in München, finden Sie heraus, wie es um Ihren Rücken steht.
„Oftmals lassen Rückenschmerzen sich mit einfachen Mitteln wie Wärmeanwendungen, Entspannung oder leichter Bewegung lindern“, weiß Schneiderhan. „Doch bestimmte Symptome erfordern einen Arztbesuch, um die Ursache frühzeitig zu behandeln.“ Welche Warnzeichen auf ernsthaftere Erkrankungen hinweisen, zeigt der Test. Wichtig: Ein Test ersetzt keinen ärztliche Beratung. Bei unklaren Beschwerden gilt es, einen Arzt aufzusuchen, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Treten Rückenbeschwerden auf, gilt es zunächst den Schmerz zu lindern. Maßnahmen zur Selbsthilfe sind zum Beispiel warme Bäder, durchblutungsfördernde Einreibungen oder Dehn- und Entspannungsübungen. Wenn diese nicht wirken, kann man zu einem frei verkäuflichen Schmerzmittel greifen. Wenn sich die Schmerzen trotz einer Selbstbehandlung nach zwei bis drei Tagen nicht gebessert bzw. sogar verschlimmert haben, muss ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt auch für chronische Schmerzen.
Wenn Rückenschmerzen einsetzen, sollte man nicht dem Impuls folgen, sich zu schonen. Das verschlimmert die Beschwerden, denn die Muskulatur verkümmert und die Bandscheiben werden nicht ausreichend durchblutet und verlieren an Elastizität. Aber auch beim Sport sollten Menschen mit Rückenbeschwerden achtsam sein. Tabu sind Sportarten, die ruckartige Bewegungen erfordern oder den Rücken stark stauchen. Falsche und einseitige Belastungen beim Sport können genauso wie stundenlanges Krumm-Sitzen auf dem Bürostuhl zu Rückenproblemen führen. Wer zum Beispiel Hanteln im Fitness-Studio stemmt, sollte immer seinen Rücken gerade halten. Eine krumme Körperhaltung beim Kniebeugen zum Beispiel ruiniert auf Dauer die Bandscheiben. Schwimmen ist einerseits ein optimales Ganzkörpertraining und nützt auch dem Rücken. Andererseits kann der Sportler seinem Rücken schaden, wenn er nur Brustschwimmen betreibt und dabei den Nacken ständig überstreckt.
Beim Rückenstrecken auf dem Ball werden Schultern und Rücken effektiv trainiert. zum Video
t-online
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de