22.02.2012, 15:16 Uhr | Nina von der Bey
Heiße Zitrone liefert Vitamin C - doch gerade im Winter gibt es bessere Vitaminbomben, um sich fit zu halten. Wir haben mit Ernährungsexpertin Dr. Ute Gola gesprochen und Überraschendes erfahren. Sieben Ernährungsfakten, die Sie noch nicht kannten.
Einige Gemüsesorten, die gar nicht für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt sind, finden sich jetzt im Supermarkt. "Besonders Rosenkohl und Grünkohl sind im Winter sinnvoll", sagt Ute Gola. "Auch mit grünen Kräutern sollte man nicht geizen, vor allem Petersilie enthält viel Vitamin C". Doch auch Sauerkraut und Paprika seien gute Vitamin-Lieferanten. Generell sollte man darauf achten, regional und saisonal zu essen. Wichtig ist es, den Kohl schonend zuzubereiten. Das Kochen im Wasserbad führt dazu, dass die Vitamine und Nährstoffe im Wasserbad verloren gehen. Wem das Dünsten zu aufwendig ist, kann den Kohl in wenig Wasser kochen, keinesfalls sollte er darin schwimmen.
Wer hingegen meint, eine heiße Zitrone reiche aus, um den Tagesbedarf an Vitamin C zu decken, liegt falsch. Zwar ist das mit Honig gesüßte Getränk wohlig und angenehm. Wichtig ist es dabei, eine frische Zitrone zu verwenden und das Wasser-Saft-Gemisch nicht zu kochen, sondern es mit heißem Wasser aufzugießen. Sonst gehen die Vitamine verloren. "Aber ein Glas heiße Zitrone deckt in keinem Fall den Tagesbedarf an Vitamin C. Dazu muss man sich gesund ernähren. Obst wie Johannisbeeren oder Sanddornsaft sind bei Erkältungen gut", so Gola.
Generell sollte man Obst und Gemüse als Ganzes verstehen und nicht nur einen Vitaminlieferant in den Lebensmitteln sehen. Denn sie bestehen zudem aus Nährstoffen und bioaktiven Stoffen, die manchmal auch dem Körper dabei helfen, die Vitamine im Körper besser zu nutzen. Zum Beispiel sollte man Orangen und Mandarinen nicht zu gründlich schälen, rät die Ernährungsexpertin. Was viele auch nicht wissen: Es ist ratsam, die Kerne von Trauben mitzuessen. Sie liefern dem Körper Antioxidantien und sind auch gut für den Darm. "Generell ist es gesund, möglichst naturbelassen zu essen. Das ist für den Körper ein Training und deshalb sinnvoll", so die Expertin.
Generell gilt die Regel: Zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung gehören drei Hände voll Gemüse und zwei voll Obst am Tag. Doch das gelingt nicht jedem. "Wir brauchen unser Essen und es sollte Spaß machen", sagt Ute Gola. Deshalb sollten wir bunt und möglichst viel verschiedenes Essen. Dabei zählen auch kleine Schritte. Wer morgens Cornflakes isst, könnte damit beginnen, sich etwas Obst hinein zu schneiden. Und sollen mittags Nudeln mit Tomatensoße auf den Tisch, kann man die Soße mit frischen Tomaten und Kräutern aufpeppen. Wer abends gerne ein Leberwurstbrot isst, braucht kein schlechtes Gewissen haben. Die Leberwurst enthält Vitamin A und Folsäure, weiß Ute Gola. Ausgewogener wird das Abendbrot, wenn man dazu saure Gurken und Krautsalat isst.
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Nina von der Bey
Marion schrieb:
am 22. Februar 2012 um 20:54:17
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Rosenkohl
In den Wintermonaten esse ich gern und oft Rosenkohl, aber weder brauche ich dafür ein Schwämmchen noch habe ich danach Verdauungsprobleme.
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Gisela schrieb:
am 22. Februar 2012 um 18:40:02
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Rosenkohl
Wie bekomme ich den Rosenkohl ins Schwämmchen?
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Rosi schrieb:
am 22. Februar 2012 um 18:20:37
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Gute Verdauung!
Wenn es bei uns Rosenkohl gibt, ziehe ich mich in eine Kneipe zurück! Die Nachgeschichte ist nicht auszuhalten!
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