16.10.2009, 08:35 Uhr | jlu
Schmerzen beim Aufstehen sind ein typisches Rheuma-Symptom. (Foto: imago)Rheumaist fast immer mit Schmerzen und einer eingeschränkten Beweglichkeit verbunden. Nach Schätzungen der Deutschen Rheuma-Liga haben rund neun Millionen Deutsche dies Krankheit. Unter den Betroffenen sind allerdings nicht nur Ältere, sondern auch viele Menschen im mittleren Lebensalter. Dass es sich bei diesen Symptomen um Rheuma handelt, wissen die jüngeren Betroffen meistens nicht. Denn die Beschwerden werden oft falsch gedeutet. Erste Anzeichen dafür, ob auch Sie rheumagefährdet sind, verrät unser Test. Eine eindeutige Diagnose kann aber nur durch einen Arzt erfolgen.
Rheuma ist keine einheitliche Krankheit. Es handelt sich vielmehr um einen Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen des Bewegungsapparates, deren Ursache weder eine Verletzung noch ein Tumor ist. Am häufigsten sind Arthrose und entzündliche Gelenkerkrankungen wie Arthritis. Doch auch Erkrankungen der Weichteile, zum Beispiel die Fibromyalgie, oder Stoffwechselkrankheiten wie Gicht und Osteoporose sind weit verbreitete Rheumaformen.
Weil es die Krankheit Rheuma nicht gibt, existieren nur wenige typische Symptome. Die Folge: Rheuma ist schwer zu diagnostizieren. So treten in vielen Fällen Gelenkschmerzen auf, die besonders nach Ruhe stärker werden oder in den Morgenstunden beim Schlafen stören. Erst wenn sich die Betroffenen bewegen, lassen die Beschwerden nach. Diese so genannte Morgensteifheit ist ein typisches Zeichen für eine rheumatische Entzündung. Diese äußert sich auch durch Schwellungen und Druckempfindlichkeit.
Doch gerade zu Beginn der Krankheit werden solche Symptome von den Betroffenen oft fehlgedeutet: So vermuten viele hinter den Beschwerden ein Meniskusproblem oder Überbelastung. Und auch die Rückenschmerzen nach dem Aufwachen werden oft auf falsches Liegen oder eine schlecht Matratze geschoben. Außerdem gibt es Symptome, die sich nicht als Knochen-, Gelenk- und Muskelschmerzen äußern. Je nach Rheumaart sind das Fieber, Gewichtsverlust oder allgemeines Unwohlsein. In seltenen Fällen treten auch Beschwerden an Herz, Lunge, Magen oder Augen auf.
Bis heute ist Rheuma nicht heilbar. Um Folgeschäden zu vermeiden ist es aber wichtig, dass die Krankheit so früh wie möglich erkannt wird. Die Behandlung zielt darauf ab, die Beschwerden zu lindern und die Zerstörung der Gelenke zu verhindern. Entscheidend dabei: Jeder Patient braucht seine eigene Therapie. Denn nicht alle Therapiemethoden eigenen sich für die verschiedenen Rheumaarten. So dürfen Entzündungen nur mit Kälte behandelt werden, bei Muskelproblemen ist hingegen Wärme besser. Allgemein gilt: Mit einer gesunden Lebensweise kann man sowohl Rheuma vorbeugen als auch den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen.
Ratgeber: Rheumafaktoren - Ein Hinweis auf entzündliches Rheuma?
jlu
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Entdecken Sie die neuen Kollektionen zu Top-Preisen: jetzt online bestellen! zu den Angeboten
Zeigen Sie Flagge - alles für die per- fekte EM-Party in Schwarz-Rot-Gold.
von GINGAR.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de