24.01.2012, 15:51 Uhr | dpa-tmn/t-online
Das Restless-Legs-Syndrom macht das Einschlafen oft unmöglich. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Wer vor dem Einschlafen ein Kribbeln, Ziehen oder Spannen in den Beinen spürt, sollte die Symptome von einem Arzt abklären lassen. Es könnte sich um das Restless-Legs-Syndrom (RLS) handeln, eine der häufigsten neurologischen Erkrankungen. Wir erklären, wie sich das RLS bemerkbar macht und was Sie dagegen tun können.
Allen Betroffenen gemeinsam ist eine gelegentliche bis permanente Unruhe, meist in den Beinen, seltener in Füßen und Armen. Aber auch ziehende Schmerzen in den Gliedmaßen gehören zu den Symptomen. Die Beschwerden treten vor allem fünf bis 30 Minuten nach dem Zubettgehen auf, machen das Einschlafen fast unmöglich und zwingen Betroffene meist zum Aufstehen, erläutert Curt Beil vom Berufsverband Deutscher Nervenärzte in Krefeld. Bis zu eine Stunde könne es dauern, bis die Symptome wieder weg sind. Die meisten Betroffenen leiden außerdem beim Schlafen an Muskelzuckungen. Diese verursachen kurze Weckreaktionen, wodurch die Patienten nur oberflächlich und unruhig schlafen.
Da diese Empfindungen oft mit Nervosität, innerer Anspannung und Verunsicherung einhergehen, führten Patienten ihre Beschwerden anfangs auf psychische Anspannung zurück. So bliebe die eigentliche Erkrankung oft lange unbehandelt, sagt Beil und rät, beizeiten einen Neurologen aufzusuchen. Dieser schließe zunächst andere Erkrankungen wie Venenleiden aus und kläre ab, ob eine Nierenschwäche, Eisenmangel oder bestimmte Medikamente die Symptome verursachen.
Heilbar ist das Syndrom nicht - es sei denn, es wurde von einer anderen Erkrankung verursacht. Dennoch sind die Symptome gut zu behandeln. Insbesondere Medikamente, die - in weitaus höherer Dosierung - gegen Parkinson eingesetzt werden, haben sich auch bei RLS bewährt. Leichte Fälle des RLS müssen nicht unbedingt mit Medikamenten behandelt werden. Hilfreich sind hier zum Beispiel Beinmassagen, kalte Fußbäder oder Kniebeugen. Betroffene sollten zudem auf Kaffee, Alkohol, Stress oder schwere körperliche Arbeit verzichten. Denn dies verstärkt die Symptome. Die Ursache für die Beschwerden sind dem Verband zufolge bislang nicht eindeutig geklärt. Schätzungen zufolge seien fünf bis zehn Prozent der Bundesbürger betroffen, etwa ein Prozent braucht eine Behandlung. 60 Prozent der Patienten sind Frauen.
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Quelle: dpa-tmn
moni schrieb:
am 30. Januar 2012 um 22:32:14
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RLS
Und noch eine Schweinegrippe, zur Behandlung mit super teuren Pharma.
Ist überhaupt noch einer gesund?
Wenn nicht, dann muß was suchen,
wie Cholesterin, Hohen Blutdruck, RLS, Schweinegrippe, Vogelgrippe, Spanische grippe,....., auf daß der Rubel rollt.
Viele Ärzte sind des Menschen Tod.
Am Pharma Wesen soll die Welt genesen.
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Thomas schrieb:
am 30. Januar 2012 um 16:53:32
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Restless-Legs-Syndrom (RLS)
Wie dumm können mache Menschen sein? "Restless-Legs-Syndrom (RLS)". Nur weil man eine Sache mit
Anglizismen zuschüttet, wird man kein klügerer Mensch. Menschen, die ihre eigene Muttersprache so misshandeln, haben kaum einen Schulabschluss, schreiben aber Artikel bei T-Online.
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Leserin schrieb:
am 27. Januar 2012 um 17:17:00
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RLS
Die Erkrankung tritt grade bei Entspannung auf. Deshalb sind die von Paul VI genannten Entspannungstechniken total kontraproduktiv. Die
Behandlung gehört in die Hände von erfahren Neurologen. Auf die angeblich gut gemeinten Ratschläge von "Experten" kann man getrost verzichten.
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