17.01.2011, 08:29 Uhr | dpa
Rauchen - Schäden am Erbgut entstehen bereits nach Minuten. ( Foto: imago)
Rauchen kann der Gesundheit schneller schaden als bisher angenommen. Laut einer neuen Studie kann das Erbgut bereits 15 Minuten nach der ersten Zigarette geschädigt werden. Die krebserregenden Stoffe im Zigarettenrauch benötigen nur kurze Zeit, um den Grundstein für spätere Tumore zu legen. Die Forscher der Universität von Minnesota interpretieren dies als ernstzunehmendes Warnsignal.
US-Forschern gelang es nach eigenen Angaben erstmals, die tödliche Wirkung der polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) zu verfolgen. Dabei handelt es sich um Schadstoffe, die in großer Menge im Zigarettenrauch vorkommen. In der Studie rauchten zwölf Freiwillige präparierte Zigaretten. Die Wissenschaftler um Stephen S. Hecht hatten bestimmte Substanzen so markiert, dass sie sie im Körper der Studienteilnehmer verfolgen konnten. Eine anschließende Untersuchung der Blutproben zeigte, dass bereits 15 bis 30 Minuten nach dem Rauchen erbgutschädigende Substanzen im Körper der Probanden nachgewiesen werden können.
Wer glaube, rechtzeitig wieder aufhören zu können, erliege einem Irrtum, warnen die Forscher. Die genetischen Schäden treten nicht erst nach Jahren auf sondern unter Umständen schon nach der ersten Zigarette: Bereits kurz nach dem Rauchen verwandeln die PAK sich zu einer Substanz im Blut, die genetische Veränderungen und damit Krebs auslösen kann. Stephen S. Hecht von der Universität von Minnesota und seine Kollegen stellten das Ergebnis ihrer Studie im Fachjournal "Research in Chemical Toxicology" vor.
Nach Angaben von Hecht werden die PAK in Zigaretten mit Lungentumoren und mindestens 18 weiteren Krebsarten in Verbindung gebracht. Lungenkrebs fordert weltweit etwa 3000 Todesopfer am Tag; 90 Prozent der Fälle gehen nach Schätzungen auf das Rauchen zurück.
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dpa
Birgit Kübler schrieb:
am 22. Januar 2011 um 12:38:02
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Wehrlose Kinder
Daß ist wohl logisch, daß es für die Kinder schlecht ist, wenn die Eltern rauchen. Wer sich selbst vergiftet, tut seinen
Kindern nichts Gutes. Googeln Sie mal mit "Das fetale Tabaksyndrom" und "Rauchen Epigenetik". Wer gesunde Kinder haben möchte, raucht dann nicht mehr, es sei denn, derjenige ist verantwortungslos. Sogar die Tabakwirtschaft schrieb schon vor Jahren in einer kleinen Broschüre MITEINANDER 10 heiße Tips für Raucher: "Kinder brauchen Liebe, keinen Qualm!", (Tip Nr. 7)
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Gisela schrieb:
am 18. Januar 2011 um 10:08:44
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Rauchen
Rauchen ist schädlich das stimmt ,aber was ist mit den Lebensmitteln die verseucht und vergiftet sind
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Snoopy schrieb:
am 17. Januar 2011 um 20:14:37
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Wer´s glaubt wir seelig, aber eben auch erst nach seinem Tod
Sicher, rauchen schadet. Aber ich kannte Nichtraucher die früh starben, ebenso
wie ich Raucher mit weit über 80 kenne. So oder so, mir scheint das heutige Wissenschaftler mit den gleichen Mitteln die Position der in den Hintergrund gedrängten Geistlichen übernehmen wollen. Erhobener Finger, Angst einflößen, schlechtes Gewissen machen, angedrohte Strafen (Krankheit) bei Fehlverhalten, teure Medis für langes Leben usw. Alles nur um ihre Pfründe zu sichern und die Menschen zu kontrolliern.
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