21.05.2010, 18:39 Uhr | tze/dpa/afp
In Deutschland erkranken jährlich rund 58.000 Männer an Prostatakrebs. Dies ist die häufigste Tumorart beim Mann. Wenn Prostatakrebs früh erkannt wird, sind die Heilungschancen sehr gut. Der Krebs entwickelt sich lange unbemerkt, deshalb sind Vorsorgeuntersuchung lebenswichtig. Männer, die bereits ein Prostatakarzinom haben, sollten zudem regelmäßig einen Darm-Check machen lassen, so das Ergebnis einer neuen Studie. Was Männer über Prostatakrebs wissen sollten, lesen Sie hier: Acht Fakten zu Prostatakrebs
Wer an Prostatakrebs erkrankt ist, hat auch ein besonders hohes Darmkrebs-Risiko. Das ist das Ergebnis einer US-Studie. Bei der Untersuchung von mehr als 2000 Männern fanden Forscher der Universität Buffalo heraus, dass Patienten mit einen Prostatakarzinom häufiger Darmpolypen aufwiesen: 48 Prozent der Krebspatienten hatten Polypen im Darm. Bei gesunden Männern wurden die Geschwülste nur bei knapp 31 Prozent nachgewiesen. Das Gefährliche: Polypen können sich zu Darmtumoren entwickeln. Der Studienautor Ognian Pomakov rät daher Männern mit Prostatakrebs, sich regelmäßig auf Darmkrebs untersuchen zu lassen.
Männer, die schon sehr früh an Haarausfall leiden, erkranken mit zunehmendem Alter häufiger an Prostatakrebs. zum Video
Zur Behandlung von Prostatakrebs wurde letztes Jahr auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) eine neuen Leitlinie vorgestellt. Dabei ging es um den so genannten PSA-Test, ein neues Früherkennungsverfahren. PSA steht für prostataspezifisches Antigen, das im Blut von Gesunden nur in geringer Konzentration vorliegt. Anhand des im Blut gemessenen PSA-Wertes könne eine differenzierte Behandlung geplant werden, hieß es.
"Liegt der PSA-Wert unter zwei Nanogramm pro Milliliter (2 ng/ml), sollte in einem Intervall von zwei Jahren kontrolliert werden", so die Empfehlung von Experten. Mit der Leitlinie bekommt der PSA-Wert nach den Worten von DGU- Generalsekretär Michael Stöckle einen höheren Stellenwert. "Mutmaßlich nicht lebensbedrohende Karzinome sollten dann aktiv überwacht werden." Mit der nun früheren PSA-Bestimmung könnten zehn Jahre gewonnen werden, in denen der Verlauf beobachtet werden könne. "Damit lassen sich unnötige Biopsien und Therapien vermeiden", heißt es.
Die Leitlinie zur Früherkennung, Diagnostik und Behandlung des Prostatakarzinoms ersetzt nach zehn Jahren die bisherigen Empfehlungen. Mit der neuen Leitlinie werde ein differenzierter Umgang mit der Tumordiagnose angestrebt, sagte Stöckle. "Nicht bei jedem kleinsten Karzinom muss gleich die Prostata geopfert werden."
Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen bei Männern ab 45 Jahren die Kosten für eine jährliche Untersuchung der Prostata und des Genitalbereichs. Dabei werden Prostata, Genitalien und Lymphknoten abgetastet. Die Kosten für den etwa 30 Euro teuren PSA-Test werden bislang noch nicht von den Kassen übernommen.
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tze/dpa/afp
Otto schrieb:
am 8. Februar 2011 um 15:06:14
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Die Untersuchung
ist sowas von unsinnig.In dem einen Jahr geht man zum Arzt bezahlt vielleicht noch 30€ und im nächsten Jahr ist man
totsterbenskrank.Also spare ich mir doch die 30€ und lasse es laufen wie es läuft.Es gibt ein altes Sprichwort:,,Was ich nicht weiß,macht mich nicht heiß"Macht es alle so wie ich und schiebt dieser korrupten Regierung nicht auch noch euer schwer erarbeitetes Geld in den Rachen.Abgesehen von den nachfolgenden OP-Folgen macht ihr euch nur nervlich kapputt,was alles so passieren kann.
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richi schrieb:
am 21. Oktober 2010 um 15:22:43
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PSA Test
Kann das nur bestätigen, das der PSA Test nicht zuverlässig ist und damit gutes geld verdient wird! der doc schlug mir vor ihn zu
machen, kostet auch nur 30 euronen. ok. als das ergebnis kam, meinte er, dass der wert sei zu hoch sei, dann hat er noch einen gemacht und plötzlich war der wert in ordnung und ich muße 70 euro für alles hinblättern und was hat das nun gebracht...???
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Güni schrieb:
am 20. Oktober 2010 um 19:40:44
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prostatakrebs-maenner-sollten-schon-mit-mitte-40-zum-test
Gehen oder nicht gehen, das ist hier die Frage?
Ich kann nur eines sagen, seit
meinem 30. Lebensjahr, dank, damals hatte mir die Krankenkasse ein Vorsorgegutschein zugesandt, nahm ich diese Untersuchung an. Mit gemischten Gefühlen bin ich zum Urologen, blöde Gedanken waren im Kopf, was mag da alles gemacht werden und,- und,- und.
Alle Gedanken waren vergebens, der Urologe macht nur seinen Job. Schamgefühle, ja die sind schon vorhanden, aber ich kann nur sagen, legt diese zur Seite, der Krebs ke
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