17.01.2012, 15:09 Uhr | bt
Liebe ist ein großes Wort, dessen Bedeutung auf den ersten Blick eindeutig ist. In Wirklichkeit versteht aber jeder etwas anderes darunter. So gibt es mindestens sechs verschiedene Arten zu lieben, meinen Psychologen. Wir stellen die gängigsten Liebestypen vor.
Psychologen drücken es ganz unromantisch aus. Für sie ist Liebe ein Sammelbegriff für die verschiedensten Idealvorstellungen einer Beziehung, aus denen sich der Liebestyp eines Menschen formt. Was für den einen leidenschaftliche Vertrautheit ist, empfindet der andere als erdrückende Nähe. Wer aber seinen eigenen Liebestyp kennt, wählt sich seinen Partner bedachter aus.
Seit vielen Jahren erforschen Psychologen und Soziologen verschiedene Liebesmodelle. Hauptsächlich werden sie dadurch bestimmt, was einem in der Beziehung am wichtigsten ist. Wer zum Beispiel auf Verlässlichkeit und Vertrauen setzt, will seinen Partner nicht nur lieben, sondern auch mit ihm befreundet sein. Dabei ist eine freundschaftliche Liebesbeziehung zwar stabil, unter Umständen kann im Alltag aber auch die Leidenschaft verloren gehen. Dann wird die Liebe manchmal zur platonischen Freundschaft.
Ganz anders verhalten sich Liebestypen, die sich in ihrer Beziehung austoben wollen und Abwechslung brauchen. Dieser Typ will oft den Jagdinstinkt seines Partners wecken und lässt sich dabei manchmal sogar auf Affären ein - Hauptsache der Partner, merkt wie begehrt man noch ist. Wer sich auf so einen Typen einlässt, sollte eine gute Portion Gelassenheit mit in die Beziehung bringen. Meist erlaubt der Spieler-Typ seinem Partner nicht so viele Flirts wie er sich selbst und wird schnell eifersüchtig. Statt spielerisch lieben andere wiederum ganz pragmatisch. Der Anspruchsvolle hat feste Ziele im Leben, die er keiner Liebe unterordnen möchte. Passt man sich ihm nicht an, funktioniert die Beziehung auf Dauer nicht. Dieser Typ kennt meist keine Kompromisse.
Auch wenn sich manche Beziehungsmodelle scheinbar widersprechen, können ganz unterschiedliche Typen zueinander finden. So ist einem Romantiker meist auch Verlässlichkeit und Sicherheit wichtiger, wird dafür aber schnell eifersüchtig. Dass sich zwei Menschen perfekt ergänzen, passiert jedoch fast niemals automatisch. Wer wissen möchte, was der eigene Partner braucht und wie man es ihm geben kann ohne eigene Bedürfnisse zu vernachlässigen, muss lernen, sich mitzuteilen, aber auch gut zuhören können. Schließlich ist Kommunikation immer die Basis für eine glückliche Beziehung.
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bt
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