27.07.2009, 08:53 Uhr | jlu
Forscher stellen die gängige Osteoporose-Therapie in Frage. (Foto: imago)Etwa acht Millionen Deutsche haben unter porösen Kochen. Als Risikofaktoren für Osteoporose sind bisher vor allem Kalziummangel, erbliche Veranlagung oder die Alterung bekannt. Wie "Focus Online" berichtet, kann auch zu wenige Magensäure die Knochen schwächen. Das fanden Forscher der Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf heraus. Außerdem kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass aus diesem Grund ein Drittel der Osteoporose-Patienten falsch behandelt werden.
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Die Bildung von Magensäure kann besonders im Alter gestört sein. In Deutschland sind davon bis zu 30 Prozent der über 60-Jährigen betroffen. Doch auch so genannte Säureblocker können die Produktion von Magensäure beeinträchtigen. Diese Medikamente werden standardmäßig bei Sodbrennen verschrieben. Mit ihrem Befund zeigten die Forscher, dass die Einnahme von Säureblockern zu Osteoporose führen kann.
Bereits in früheren Studien fiel Wissenschaftlern auf, dass magenkranke Personen häufiger Hüftknochenbrüche hatten als gesunde Menschen. Eine Erklärung dafür hatten sie allerdings nicht. Diese lieferte jetzt das Forscherteam aus Hamburg: Es wies nach, dass Menschen, mit einem hohem ph-Wert im Magen das Kalzium aus der Nahrung nicht richtig aufnehmen können. Ein erhöhter ph-Wert bedeutet, dass ein Säuremangel besteht. Die Folge: Wer langfristig Kalzium nicht richtig aufnehmen kann, bekommt brüchige Knochen.
Dieses Ergebnis stellt somit auch die gängigen Osteoporose-Therapien infrage. So berichten die Wissenschaftler gegenüber "Focus online", dass Osteoporose-Patienten mit einer gestörten Magensäureproduktion herkömmliche Medikamente überhaupt nicht aufnehmen können. Denn in Deutschland, so die Forscher weiter, basierten 95 Prozent der Osteoporose-Präparate auf Kalziumkarbonat. Und genau dieses bleibt der Studie zufolge wirkungslos, wenn der Magen zu wenig Säure produziert. Wahrscheinlich würden mindestens ein Drittel der Osteoporose-Patienten falsch behandelt, berichten die Mediziner auf "Focus Online".
Um der Osteoporose vorzubeugen ist es wichtig, genug Kalzium zu sich zu nehmen. Für Erwachsene werden täglich etwa 1.000 Milligramm Kalzium empfohlen. Diese Menge erreicht man, wenn man zum Beispiel 150 Milliliter fettarme Milch, 150 Gramm Joghurt, zwei Scheiben Käse, 200 Gramm Brokkoli und einen halben Liter kalziumreiches Mineralwasser verzehrt. Wichtig ist zudem eine Vitamin D-reiche Ernährung. Diesen Nährstoff liefern beispielsweise fetter Fisch, Eigelb oder mit Vitamin D angereicherte Margarine. Ratsam ist es zudem, sich ausreichend zu bewegen. Ideal sind 30 Minuten Spazierengehen täglich.
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jlu
Nathan schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 12:15:26
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Osteoporosetherapie ohne Wirkung
Klar zeigt eine Osteoporose-Therapie oft keine Wirkung, weil Kalzium verordnet wird! Die Knochen
entkalzinieren aber nur durch Säure und nicht durch zu wenig Kalzium.
Das Kalzium aus den Knochen puffert dann den Blut-pH-Wert der normaler weise durch NaHCO3 gepuffert werden sollte! Die Ursache einer Osteoporose ist demnach immer ein NaHCO3-Mangel in Verbindung mit zu viel Säure in Blut und Zellen! Aus hartmanntheorien.de
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