24.08.2011, 16:19 Uhr | akl
Das macht Osteoporose mit unseren Knochen. (Foto: imago)
Osteoporose ist längst keine typische Frauenkrankheit mehr. Unter den acht Millionen Betroffenen in Deutschland sind ein Drittel Männer - Tendenz steigend. Urologen empfehlen deshalb Männern über 50 Jahren, regelmäßig ihr Osteoporoserisiko prüfen zu lassen. Sind Sie gefährdet: Osteoporose-Test für Männer.
"Angesichts unserer häufig älteren männlichen Patienten sind Urologen für die Risikoabklärung von Osteoporose beim Mann gefragt", sagt Professor Dr. Oliver Hakenberg. Der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Urologie (DGU) sieht die Notwendigkeit, das Bewusstsein für Osteoporose beim Mann zu schärfen. Oft werde eine entsprechende Diagnose zu spät – nämlich erst nach Knochenbrüchen bei geringsten Anlässen – gestellt. Eine frühzeitige Kenntnis über das Osteoporoserisiko ermögliche jedoch wirksame Vorsorgemaßnahmen.
Bei Osteoporose führen alters- und krankheitsbedingte Veränderungen im Stoffwechselhaushalt zu einer kontinuierlichen Verringerung von Dichte und Masse der Knochen. Durch den Abbau der Knochensubstanz nimmt die Anfälligkeit für Brüche zu. Grundsätzlich wird zwischen primärer und sekundärer Osteoporose unterschieden. Bei der primären sind keine krankhaften Ursachen festzustellen, während bei der sekundären Osteoporose eine andere Erkrankung oder auch deren Therapie der Auslöser ist. Sie ist bei Männern besonders häufig und betrifft 60 Prozent der Fälle.
"Bei Männern diagnostizieren wir mehrheitlich sekundäre Osteoporosen", sagt Professor Dr. Sabine Kliesch, Urologin und Andrologin am Universitätsklinikum Münster. Sie sieht einen Testosteron-Mangel als einen wichtigen Risikofaktor für Osteoporose beim Mann. Besonders bei Prostatakrebs-Patienten werde ein solcher Mangel des Sexualhormons durch eine Therapie verursacht. Zwar nehme durch die Behandlung die Lebenserwartung dieser Patienten deutlich zu, dafür steige im Alter allerdings ihr Osteoporoserisiko.
Kliesch nennt als weitere Risikofaktoren Langzeittherapien mit Kortisonpräparaten, Nierenfunktionsstörungen, aber auch eine ungesunde Lebensführung mit falscher Ernährung, Nikotin, Alkohol und Bewegungsmangel.
Dr. Axel Schroeder, Präsident des Berufsverbandes der Deutschen Urologen (BDU), empfiehlt Männern über 50 Jahren bei ihren Routineterminen beim Urologen auch ihr Osteoporoserisiko abklären zu lassen - besonders wenn sie zu den Risikogruppen gehörten. "Typische Symptome sind akut auftretende Schmerzen des Skeletts, ungewollter Gewichtsverlust um mehr als zehn Prozent sowie besonders das Schrumpfen der Körpergröße um mehr als vier Zentimeter in einem Jahr", sagt der Urologe. Eine Röntgen-Messung der Knochendichte gebe klaren Aufschluss.
Die therapeutischen Schwerpunkte bei diagnostizierter Osteoporose liegen laut Schroeder für Männer und Frauen gleichermaßen in Ernährung und Bewegung sowie je nach Schwere des Befundes auch in verschiedenen Medikamenten. Bei sekundärer Osteoporose biete eine Behandlung der auslösenden Ursachen weitere Möglichkeiten. Grundsätzlich empfiehlt er älteren Männern zur Vorbeugung ausreichend Bewegung sowie eine ausgewogene und kalziumreiche Ernährung.
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akl
Nathan schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 12:30:20
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Männer und Osteoporose
Die Osteoporose, eine Entkalzinierung der Knochen wird ausschließlich durch Säure in Zellen und Blut bei Mann,Frau
u. Kind verursacht! Mehr Kalzuim nützt da nichts, da der Blutkarbonatpuffer zu über 94% aus Natriumbicarbonat gedeckt wird. Kalzium spielt im Blut kaum eine Rolle! Jede Hausfrau weiß das Kalk durch Säure gelöst wird nur Ärzte und Wissenschaftler wissen dieses anscheined nicht!
Durch NaHCO3-Mangel entstehen alle Krankheiten, ob Krebs, Alzheimer oder Arthrose!Aus hartmanntheorien.de
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Ziu57 schrieb:
am 25. August 2011 um 16:47:38
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Sekundäre vs primäre Osteoporose
Einmal abgesehen von der genetischen Veranlagung, sind Frauen prozentual mehr von der Osteop. betroffen
(80%). Als Ursachen können Malabsorbtion ( vom Körper nicht resorbierbare Nahrungsmittel) Anorexie (Magersucht), hormonelle Veränderungen, Langzeittherapie mit Kortikosteroiden etc. und auch ernährungsfaktorische Ursachen in Betracht gezogen werden (Viel Fleisch vs wenig Obst) oder auch der übermäßige Alkoholkonsum und Bewegungsmangel tragen dazu bei.
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no milk schrieb:
am 25. August 2011 um 13:40:11
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lasst die Finger von der Milch
kein Wunder!
Männer ernähren sich ja auch immermehr so "gsund" wie Frauen und futtern brav ihren
täglichen Joghurt.
Wann kapieren die Leute endlich, dass dieser ganze Dreck ungesund ist und die Knochen kaputt macht!?
Das Verhältnis von Magnesium zu Calcium ist in Milch leider so, dass der Körper das Calcium gar nicht verwerten kann. Ganz im Gegenteil!
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