Startseite Jetzt bestellen: Call & Surf Comfort, das DSL-Komplettpaket zum Surfen & Telefonieren

Sie sind hier: Home > Lifestyle > Gesundheit > Fitness >

Osteoporose durch Sport und Ernährung ganz einfach vorbeugen

...

Sportarten für starke Knochen

04.03.2010, 11:32 Uhr | Linda Freutel

Tennis stärkt die Knochen. Tennisstar Maria Scharapowa beim Match.(Foto: imago)

Tennis stärkt die Knochen. Tennisstar Maria Scharapowa beim Match.(Foto: imago)

Sport macht stark – und zwar nicht nur unsere Muskeln, sondern auch unser Skelett. Mit gezielter Bewegung können Sie Ihre Kochen festigen und so Brüchen, Verletzungen und sogar Osteoporose vorbeugen. Wer richtig trainiert und sich bewusst ernährt, verdichtet seine Knochensubstanz. Wir zeigen Ihnen, wie das geht.

Der Knochen lebt

Auf den ersten Blick wirken Knochen zwar hart und stabil - tatsächlich bestehen sie aber aus lebendem und dynamischem Gewebe, das sich ständig neu produziert und verformt. Genau, wie Haut und Haar, befindet sich der  Knochen in einem ständigen Wandlungsprozess. Das Wachstum des Knochens wird dabei durch Bewegung angeregt und im Gegenzug durch mangelnde Bewegung gehemmt. Studien bewiesen in diesem Zusammenhang, dass sogar bei jungen Menschen, die für wenige Monate bettlägerig waren, sich die Knochenmasse um rund 30 Prozent reduziert hat. Menschen, die sich hingegen regelmäßig bewegen, haben nachweislich eine dichtere Knochensubstanz und damit ein geringeres Verletzungs- und Osteoporoserisiko.

Knochen brauchen Druck

Grund für die positive Wirkung von Sport ist zum einen, dass der Knochen zum Wachsen einen Reiz benötigt. Ähnlich wie beim Muskelaufbau wird auch das Knochenwachstum über physikalische Reize von Zug und Druck ausgelöst. Diese Reize stellen ungewohnte Belastungen dar, die zunächst zu mikroskopisch kleinen Verformungen des Knochens führen. Um diese Verformung auszugleichen, bildet der Körper neue Knochensubstanz, die die Verformungen kittet und so den Knochen insgesamt stabiler macht. Genau wie ein Muskel passt sich also auch der Knochen neuen Bewegungen und Belastungen an. Durch körperliche Belastung kommt es außerdem zu einer vermehrten Ausschüttung des Wachstumshormons HGH (Human Growth Hormon), das seinerseits für die Reproduktion sämtlicher Körperzellen, also auch Knochenzellen, zuständig ist.

Sport für die Knochen

Nun ist aber Sport nicht gleich Sport. Im Zusammenhang mit der Knochengesundheit schwören Experten auf so genannte „High-Impact“-Sportarten. Dazu gehören Tennis, Squash, Hockey, Fußball, Volleyball oder Basketball. Hier kommt es schnell zu einer hohen Stoßbelastung durch Sprünge oder Sprints, wodurch ein wachstumsfördernder Reiz ausgelöst wird. Die Kehrseite dieser knochengesunden Bewegung ist allerdings, dass sie oft die Gelenke stark beansprucht. Wer diese Belastungen nicht verträgt, wechselt am besten die Sportart. Tanzen, Walken oder Gymnastik sind beispielsweise Sportarten, die eine gedämpfte Stoßwirkung auf den Bewegungsapparat ausüben und so Knochen und Gelenken gleichermaßen gut tun. Auch moderne Vibrations-Geräte (z.B. Power Plate) bewirken Erschütterungen, die den Knochenaufbau stimulieren, ohne dabei die Gelenke zu belasten.

Sport ist eben nicht gleich Sport

Bewegung tut zwar grundsätzlich in jeder Form gut, es gibt aber bestimmte Sportarten, die dem Knochenaufbau weniger dienlich sind. Experten sprechen von „Low Impact“-Sportarten, wie Reiten, Schwimmen oder Radfahren. Hierbei werden zwar die Muskeln, die Fettverbrennung und sogar die HGH-Produktion stimuliert; durch mangelnde Erschütterungen wirken diese Bewegungsformen allerdings nicht unmittelbar auf den Knochen. Das heißt aber nicht, dass Sie auf „Low Impact“-Sport verzichten müssen. Die Mischung macht’s schließlich. Wechseln Sie daher. zwischen „High“- und „Low Impact“-Sport. Ideal wären drei bis sechs Sporteinheiten pro Wochen. Ihr Körper wird es Ihnen danken. Und zwar nicht nur mit stählernen Knochen, sondern obendrein mit einer wohlgeformten Strandfigur! Na, wenn das keine Motivation ist!


Quelle: t-online.de

Inhalt versenden Versenden
Leserbrief An die Redaktion
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus.
Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Diese Mail an
mailing-ifrarr
Artikel versenden
Empfänger
Absender
Name
Name
E-Mail
E-Mail
Nachricht
 

"Osteoporose durch Sport und Ernährung ganz einfach vorbeugen" verlinken

Verlinken Sie uns, wenn Ihnen der Artikel "Osteoporose durch Sport und Ernährung ganz einfach vorbeugen" gefallen hat.

 
schließen

Kommentare (3)

zum Forum

Thema: "Osteoporose durch Sport und Ernährung ganz einfach vorbeugen"

jo schrieb: am 7. März 2010 um 22:35:24
(0) (0) Aufdehnen der Sehnen?
dachte immer man dehnt die Mukulatur? @ jan

Kommentar melden

jan schrieb: am 6. März 2010 um 14:55:21
(0) (0) richtig hans
zumal kaum einer weiß wie man richtig trainiert!selbst profis machen vieles falsch!von erwärmung,aufdehen der sehnen
u.muskulatur vor und nach dem training hat ottonoramlbürger auch noch nie was gehört!zumal es ja sooo lästig ist!u.zum laufen nur soviel!das ist das schlimmste überhaupt für die gelenke!u.man sieht schon den leuten von weiten an ob sie ahnung haben oder nicht! treten falsch auf,rollen falsch ab,haben billig schuhe an(wer seinen körper liebt trägt asics),laufen auf beton u
mehr Kommentar melden

Hans Düllmann schrieb: am 4. März 2010 um 17:24:34
(0) (0) Osteoporose
Sport ohne muskuläre Vorbereitung (differenziertes Krafttraining )bedeutet den Verschleiß aller Gelenke und auch der
Knochsubstanz. So lädt z.B. ein 75 kg schwerer Mensch bei einem 1000m - Lauf 138.000kg auf seine Hüftgelenke ab. Mitunter das 3-fache Körpergewicht und mehr. Man sollte sich nicht immer mit den 5% nichtbetroffenen, ehemaligen Aktiven befassen, welche durch Zufall durch ihre Art Sport zu treiben keine Sportschäden davon getragen haben.
mehr Kommentar melden

alle Kommentare
Seite:

Kommentar schreiben

Name
Betreff
Kommentar: (Maximal 500 Zeichen)

Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Haken

Vielen Dank. Ihr Kommentar wurde versendet!

Kommentar schreiben



Zu diesem Artikel/Thema können keine weiteren Kommentare mehr abgegeben werden.

Kommentar melden

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

 

Haken

Vielen Dank! Ihr Hinweis wurde von der Redaktion entgegengenommen.
mailing-ifrarr
Anzeige
Einkaufswelt
Alles für mein Baby
Alles für mein Baby.

Hipp, hipp, hurra! Über 150 Marken zu günstigen Preisen. zum Special

Anzeige
t-online.de auf Facebook
(Foto: Imago/Montage t-online)

Jetzt Fan werden und mitreden! mehr

Zur breiten Ansicht
© Deutsche Telekom AG 2012

Anzeige