06.09.2010, 11:03 Uhr | ag
Lothar Matthäus und Liliana: Nach dem Rosenkrieg kam die Versöhnung. (Foto: dpa) (Quelle: imago)
Vor 20 Monaten hatten Lothar Matthäus und Liliana geheiratet, vor sechs Wochen begann der Rosenkrieg. Doch kaum hat die schmutzige Liebes-Schlammschlacht begonnen, sieht man das Paar schon wieder beim romantischen Candlelight-Dinner. Und an Lothars Finger blitzt der zuvor abgelegte Ehering. On-Off-Beziehungen nennen Psychologen diese Art von Liebe. Das Ritual von Liebe, Streit und Trennung erstreckt sich oft über Jahre. Doch was steckt dahinter, wenn es Menschen nicht schaffen, weder miteinander, noch ohne einander zu leben?
Intensive Gefühle und viel Adrenalin
Die Gründe, warum sich Paare immer wieder trennen und dann doch wieder zueinander finden, sind vielschichtig. Sie liegen zum einen in der Persönlichkeit der Betroffenen, deuten zum anderen aber auch auf ungelöste Probleme innerhalb der Partnerschaft hin. Unterschiedliche Lebenseinstellungen, Erwartungen und Ziele können ebenfalls zugrunde liegen. Doch so unterschiedlich die einzelnen Fälle sein mögen, eines haben alle gemeinsam: Beide Partner verbindet eine große Leidenschaft, in der Hass und Liebe eng beieinander liegen. "Hassliebe beinhaltet intensive Gefühle und steckt voller Adrenalin", erklärt Dr. Monika Frank von der Christoph Dornier Stiftung für Klinische Psychologie in Marburg. Vielen On-Off-Paaren sei daher eine 'normale' Beziehung mit weniger Höhen und Tiefen zu langweilig. Typisch sei auch ein ein gewisser Hang zum Drama - mit heftigen Auseinandersetzungen, Geschrei und Türenschlagen sowie glamourösen Versöhnungsszenen.
Außenstehende sollten sich zurückhalten
Eines steht fest: So aufregend On-Off-Beziehungen auch sein mögen, sie sind furchtbar anstrengend. Nicht nur für die Betroffenen. Auch Freunde werden häufig als Beziehungsberater eingespannt und begleiten das Paar auf seiner Achterbahnfahrt der Gefühle. Da Außenstehende bei den ständigen Hin und Her schnell den Überblick verlieren, sollten sie immer vorsichtig mit Äußerungen und Ratschlägen sein. Denn es kann leicht passieren, dass der verhasste Ehemann der besten Freundin, der zuvor noch den Stempel "Vollidiot" trug, schon längst wieder als Traumprinz vergöttert wird. Das Liebespaar selbst glaubt zwar bei jeder Versöhnung daran, dass alles besser wird, doch die Angst vor dem endgültigen Aus schwebt wie ein Damokles-Schwert über der Beziehung. Und dennoch: Viele Paare lieben das Gefühl der Unsicherheit. Es gibt ihnen einen emotionalen Kick und das Gefühl, eine lebendige Beziehung zu leben.
Endgültige Trennung oder letzte Chance?
Doch lieben Paare in einer On-Off-Beziehung tatsächlich intensiver? "Das glaube ich nicht", meint Frank. "Es handelt sich hier vielmehr um eine andere Art der Liebe." Hier dominiere die Vorstellung, dass eine Beziehung immer etwas Tolles und Aufregendes sein müsse. Die Versöhnung werde daher als wahres "Highlight" gefeiert und bestätige beide Partner in ihrem Gefühl, füreinander geschaffen zu sein. Ob sich der ganze Stress für eine kurze Phase in Glück und Harmonie lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. "Was Menschen alles in einer Beziehung aushalten, ist manchmal erstaunlich", wundert sich die Psychologin. Wenn es das Paar allein oder auch mit Hilfe eines Paartherapeuten nicht schafft, Lösungsstrategien für seine Probleme zu entwickeln, ist es an der Zeit, einen endgültigen Schlussstrich zu ziehen. "Dabei kann es ratsam sein, für eine Zeit den Kontakt abzubrechen", rät Frank. Sonst besteht die Gefahr, dass der Partner neue Hoffnung schöpft und das Spiel von Trennung und Versöhnung wieder von vorn beginnt.
ag
Eiffell1 schrieb:
am 13. September 2010 um 17:25:00
(0)
(0)
Lothar
..armer Geist..nur noch das Geld hält diesen Körper zusammen..
Kommentar melden
Lodder schrieb:
am 11. September 2010 um 21:40:08
(0)
(0)
ist peinlich
Wie kann man sich nur so zum Affen machen. Lodder sollte Auswandern
in einem Land wo ihn keiner kennt.
Kommentar melden
Elvira 29 J. schrieb:
am 11. September 2010 um 21:35:11
(0)
(0)
Lodda mit 70 ?
Loddar hat sich schon immer in der Öffentlichkeit aufgeführt wie ein
verlorenes Kind . Für mich wäre er kein Kerl der
seinen Verstand unterhalb seiner Gürtellinie trägt. Will er sich vor seinen Bräuten die seine Kinder sein
könnten beweisen. Reden wir über dieses Thema in 20 Jahren noch einmal
darüber wenn er sein Geld verjubelt hat, wie es dann unseren Lodda geht.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.
