18.01.2010, 12:05 Uhr | cme
Notfallmappe: Im Notfall haben Angehörige viel zu regeln. (Foto: imago)
Ob Unfall oder Herzstillstand - vor einem plötzlichen Tod ist niemand gefeit. Ein solcher Notfall ist für die Angehörigen ein wahrer Albtraum ist - kaum jemand denkt gerne darüber nach. Während sich viele immerhin um ihre Erbangelegenheiten kümmern und Nachkommen finanziell absichern, macht sich kaum jemand Gedanken darüber, was die Angehörigen alles zu regeln haben. Versicherungen, Mietverträge und Abos müssen gekündigt, Behörden informiert, die Finanzen geregelt werden. Eine praktische Möglichkeit, für den Ernstfall vorzusorgen, bietet eine so genannte Notfallmappe, die es inzwischen sogar im Internet gibt.
Bankkonto, Versicherungen, Verträge: So sorgfältig man die Papiere auch abgeheftet hat - ein Angehöriger findet selten auf Anhieb alle wichtigen Informationen. Seit einigen Jahren gibt es daher so genannte Notfallmappen, die alle wichtigen Informationen für den Ernstfall bündeln. Neben den bürokratischen Infos über Verträge und Finanzen kann man dort je nach Wunsch auch den Organspendeausweis, die Patientenverfügung, eine Liste mit zu benachrichtigenden Personen sowie Wünsche zu Bestattung und Nachlass hinterlegen. Da die dort festgehaltenen Informationen vertraulich sind, macht es Sinn, eine solche Mappe gut wegzupacken und eine Vertrauensperson über den Ort der Mappe zu informieren.
Flexibler als Mappen aus Papier sind elektronische Notfallmappen, die man sich im Internet herunterladen und am PC ausfüllen kann. Wer mag, kann hier sogar Passwörter für EC-Karten und Schließfächer hinterlegen. Auch hier empfiehlt es sich, die Datei unbedingt an einem sicheren Ort aufzubewahren und eine Vertrauensperson darüber zu informieren. Eine kostenlose Notfallmappe gibt es beispielsweise unter www.allesnotiert.de.
cme
ich hatte mal ein arzt gebraucht schrieb:
am 23. September 2010 um 21:17:26
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notfallmappe
die notfallmappe fehlt der politik, wir sind im ganzen land in jeder beziehung führungslos. ich war in frankreich,
griechenland, schweiz und österreich. es liegt bei uns, bzw. an uns. wir können uns nicht wehren, sind soziales freiwild.
und eines muss ich noch draufgeben. solange dickbäuchige superfans beim fc-bayern auf der tribuene mitjubeln, egal was vorkommt, der schuhmacher ein schweizer halbmilliardär immer noch vergöttert wir, übrig, werden wir nie mehr ein volk sein.
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