31.10.2011, 14:54 Uhr | tp
Bei der besten Freundin läuft es gerade glänzend: Die Beförderung ist durch, mit ihrem neuen Freund hat sie ein echtes Sahneschnittchen abbekommen und dazu macht sie gerade eine Amerika-Rundreise. Wenn im eigenen Leben hingegen nichts klappen will, spürt man vielleicht ein wenig Neid. Aber Neid in einer Freundschaft – kann das sein? Wir haben eine Expertin gefragt.
Es gibt Menschen, die scheinen immer auf der Sonnenseite des Lebens zu stehen: Sie sehen gut aus, sind erfolgreich, bekommen oft, was sie sich wünschen und auch finanziell haben sie selten Grund zur Sorge. Wenn nun die beste Freundin zu diesen Glückspilzen gehört, ist es manchmal gar nicht so einfach, sich immer ganz rein und ehrlich mit ihr zu freuen. Vor allem, wenn man selbst immer wieder Rückschläge einstecken muss. Andererseits zeichnet sich gerade eine Freundschaft dadurch aus, dass man alles miteinander teilt – eben auch die Freude über die Erfolge des anderen. Wenn man in einer guten Freundschaft nun Neid verspürt, fühlt sich das falsch an – und verursacht ein schlechtes Gewissen. „Neid ist erst mal ein bösartiges Gefühl, das ist in einer guten Freundschaft wirklich nicht angebracht", sagt die psychologische Beraterin Alkmini Nelsen. "Doch oftmals ist das, was wir in diesem Fall spüren, ja kein wirklicher Neid, sondern vielmehr der Wunsch, das gleiche wie die Freundin zu erreichen oder zu bekommen“, so die Expertin.
Was also tun, wenn der Neid auf Freunde an uns nagt? „Darüber dürfen und sollten wir auch ganz offen mit der Freundin reden. Zugeben, dass wir manchmal schon ein wenig sehnsüchtig auf ihren Erfolg schauen – auch wenn wir ihr den von Herzen gönnen", so Nenner. Eben dieses Gönnen ist der Punkt: Wer richtig neidisch ist, gönnt dem anderen meist etwas nicht. In einer guten Freundschaft sollten wir doch weit davon entfernt sein, dem anderen wirklich seinen Erfolg, seinen Partner oder auch alles andere zu missgönnen. Denn eigentlich hätten wir doch auch nur gerne ein Stück vom Glück.
Darüber hinaus sollten wir ganz bei uns bleiben, wenn wir einen Neid auf die Freundin zu verspüren. Und uns fragen, warum wir so negative Gefühle gegenüber jemandem haben, dem wir eigentlich so nahe sind. Und wir sollten uns klar machen, dass es eine Illusion ist, dass jemand immer nur ohne eigenes Zutun auf der Sonnenseite steht. Wenn die Freundin befördert wurde, dann wird sie einen guten Job gemacht haben. Wenn sie eine tolle Beziehung hat, dann wird sie dafür auch etwas tun. „Wir sollten den Erfolg der Freundin vielmehr als Motivation verstehen und einfach schauen, was wir daraus für uns und unser Tun ableiten können“, meint Alkmini Nelsen. „Mit der Freundin ein konstruktives Gespräch führen, sie als Inspiration verstehen.“
Sind die Gefühle gegenüber der Freundin wirklich ernsthaft von Neid geprägt, sollte man sich die Freundschaft ganz genau ansehen. Womöglich stimmen in dieser Beziehung ganz andere Dinge nicht (mehr). Negative Gedanken schaden uns selbst am meisten – und Missgunst macht auf Dauer unglücklich und verbissen. Umgekehrt sollten wir auch das Gespräch suchen, wenn wir merken, dass die Freundin nur schwer mit unserem Erfolg umgehen kann. Vielleicht können wir ihr dann helfen, daraus ihre Motivation zu ziehen.
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tp
One Freundin schrieb:
am 3. November 2011 um 08:16:02
(2)
(1)
Neid
JR aus Dallas hat gesagt:" Du mußt den Freunden nahe sein und den Feinden sehr nahe." Wer ist Dir am nähesten? Deine
allerbeste Freundin.
Ergo, wer ist Dein größter Feind? Richtig, Deine allerbeste Freundin.
Der Satz, bleibe wie du bist bedeutet nichts anderes als, veränder dich blos nicht, du könntest ja mehr werden wie ich.
Bei Freundinnen ist es meißt so, dass eine gut aussieht, dafür ist die Andere ganz in Ordnung. Da greift die Eine der Anderen keinen Type ab und die Eine hofft eine
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Vanessa schrieb:
am 1. November 2011 um 01:56:34
(6)
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Neid ist mir fremd
Ich bin sehr glücklich darüber dass ich nicht neidig bin, weder gegenüber meinen Freunden, noch sonst einem Menschen
gegenüber. Und dass, obwohl es mir nicht wirklich gut geht. Ich bin aber Optimist und weiß, dass es auch mir wieder besser gehen wird. Ich gönne wirklich jedem das Beste und freue mich einfach mit. Das tut auch gut. An Gott glaube ich allerdings nicht. Ich bin auch nicht davon überzeugt, dass die, die dies tun die "guten" Menschen sind. Da gibt es bessere.
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Ich schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 23:58:28
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(3)
Neid
Das ist der beste Beweis dass es im Leben keine echten Freunde gibt, es gibt nur Bekannte.
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