22.07.2011, 17:21 Uhr | lac
Ein Muskelfaserriss verursacht heftige Schmerzen. (Foto: thinkstock/getty-images)
Wenn die Muskeln nach dem Sport heftig schmerzen, fragen sich viele: Ist das wirklich nur ein harmloser Muskelkater oder steckt mehr dahinter - zum Beispiel ein Muskelriss? Ein Experte erklärt, auf welche Symptome man achten sollte und wann ein Arztbesuch ratsam ist.
Die Schmerzen beim Muskelkater werden durch winzige, feine Risse innerhalb der Muskelzellen verursacht. Bei Muskelverletzungen, die über einen Muskelkater hinausgehen, muss man unterscheiden zwischen Muskelzerrung, Muskelfaserriss und Muskelriss. Eine Muskelzerrung tritt auf, wenn der Muskel zu stark gedehnt wird. Wird diese Dehnung noch weiter übersteigert, kommt es zu Rissen in den Muskelfasern. Im Extremfall kann sogar der Muskel insgesamt durchtrennt werden.
Grundsätzlich kann man einen Muskelkater ganz einfach von schwereren Muskelverletzungen unterscheiden: "Der Muskelkater kommt normalerweise verzögert, also erst am nächsten Tag", erklärt Dr. Albert Fromme vom Institut für Sportmedizin an der Universität Münster. "Bei einem Muskelfaserriss treten die Schmerzen dagegen ganz plötzlich während des Sports auf." Zudem geht eine Muskelverletzung oft noch mit anderen Symptomen einher: So bildet sich bei einem Muskelfaserriss oft ein Bluterguss oder eine Schwellung. "Ein Muskelriss ist häufig als Delle unter der Haut spürbar", sagt der Mediziner.
Jeder kennt die Schmerzen nach zu viel Bewegung. Doch was passiert da wirklich im Körper, und was kann man dagegen tun? zum Video
Besonders häufig treten Muskelverletzungen am Oberschenkel auf: "Dort sind die Muskeln oft verkürzt und neigen deshalb zu Rissen", erläutert Fromme. Aber auch in der Waden-, Schulter- oder Bauchmuskulatur kann es zu Verletzungen kommen. Gefährdet seien vor allem Sportanfänger, sagt der Experte: "Anfänger neigen dazu, sich zu überschätzen - da kommt es leichter zu Verletzungen." Um vorzubeugen, sei es wichtig, sich gut aufzuwärmen - mindestens 10 bis 15 Minuten. "Dehnen vor dem Sport bringt nicht viel", so Fromme (Hanteltraining für Frauen: Übungen für feminine Muskulatur).
Bei Muskelverletzungen hilft die PECH-Regel: Pausieren, Kühlen, Kompressionen und Hochlagern. "Man sollte erst wieder anfangen, zu trainieren, wenn die Bewegung ohne Schmerzen möglich ist", sagt Fromme. Bis ein Muskel(faser)riss abgeheilt ist, kann es Wochen dauern. Ein Muskelkater klingt normalerweise nach ein bis zwei Tagen ab. "Halten die Schmerzen länger an, sollte man einen Arzt aufsuchen", rät der Experte.
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lac
Ziu57 schrieb:
am 25. Juli 2011 um 18:13:13
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Der stinknormale Wochend-Jogger
Wo will der sich denn besser warm machen als beim lockeren Anlaufen. Um aber locker und geschmeidig zu sein,
bedarf es einem kurzen Stretching der Strecker und der Beuger beider Beine, einschließlich der Waden und somit auch der Archillessehnen. Zu 99% sind die Beine an einem jeweiligen Warm-Up beteiligt.
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wahri schrieb:
am 24. Juli 2011 um 22:36:45
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so?
dehnen wäre nutzlos ?so ein schwachsinn
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Ziu57 schrieb:
am 24. Juli 2011 um 15:26:57
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Aufwärmen beugt vor
Diese vermeintliche Muskelverkürzung, ist aber nichts anderes als eine eingeschränkte Flexibilität bzw.
Dehnfähigkeit. Es besteht eine verminderte Toleranz gegenüber einer Dehnungsspannung - und so sollte man es auch bezeichnen und erklären. "Eine wirkliche, sprich strukturelle Verkürzung eines Muskels besteht dabei nicht.
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