20.05.2011, 10:42 Uhr | cme
Mücken: Nur wenig hält die Mücken vom Stechen ab. (Foto: dpa)
Ein warmer Sommerabend in Deutschland: Fenster auf, Licht aus - die Mücken sollen draußen bleiben. Wer auf Nummer Sicher gehen will, versprüht etwas Lavendelduft oder stellt eine Elektrolampe auf. Doch hilft das wirklich gegen die Blutsauger? Werden Menschen mit "süßem Blut" häufiger gestochen? Und können Mücken Krankheiten übertragen? Wir haben den Zoologen Julian Heiermann vom Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) gefragt und räumen mit den sieben häufigsten Irrtümern über Mücken auf.
Mücken orientieren sich bei der Suche nach einem Wirt an Gerüchen. Dies ist der Grund dafür, warum ausgeschaltetes Licht keine Garantie für ein mückenfreies Schlafzimmer ist. Laut Heiermann fliegen Mücken zwar - wie alle Insekten - mal ganz gerne zum Licht. Bei ihrer Suche sind aber Gerüche entscheidender. Tatsächlich gibt es Menschen, die mit ihrem Körperduft Mücken anziehen und daher häufiger gestochen werden. Dies liegt aber nicht am Zuckergehalt des Blutes: "Entscheidend ist der körpereigene Botenstoff 4-Methyl-Phenol. Wer viel von diesem Stoff absondert, wird häufiger gestochen als andere Menschen", weiß der Insektenexperte.
Viele Mittel gegen Mücken arbeiten mit Duftstoffen wie Lavendel oder Zitronenöl. Allerdings helfen diese Mittel kaum, wie im vergangenen Jahr eine Untersuchung der Stiftung Warentest ergab. "Duftstoffe können den Körpergeruch überdecken und Mücken eventuell leicht verwirren", sagt Julian Heiermann. "Sie halten die Insekten aber nicht wirklich ab", so der Experte. Auch Elektrogeräte, die mit Pestiziden oder UV-Licht arbeiten, helfen nicht zuverlässig. "Diese Geräte ziehen viele Insekten an - auch nützliche - und sind daher umweltschädlich." Heiermann rät daher von der Verwendung solcher Geräte ab.
Doch was hilft wirklich gegen die kleinen Blutsauger? Stiftung Warentest hat einige chemische Mittel ausgemacht, welche die Mücken für einige Stunden abhalten. Bei solchen Mitteln besteht allerdings immer die Gefahr von Allergien. "Ich plädiere für einen mechanischen Schutz", sagt Heiermann. Lange, luftige Kleidung, Fliegengitter am Fenster sowie - in besonders hartnäckigen Fällen - ein Moskitonetz über dem Bett halten die Mücken fern und schützen vor lästigen Stichen.
Zuhause.de - Mückenplage 2011
cme
Redakteur schrieb:
am 26. Mai 2011 um 10:34:13
(0)
(0)
Prävention
Besser ist natürlich immer Prävention: Fliegengitter, Füße (!) vorm Schlafengehen waschen, Licht aus, wenn Fenster geöffnet.
Aber Transfluthrin als Ultima Ratio ist das Repellent/Insektizid der Wahl.
mehr
Kommentar melden
Redakteur schrieb:
am 26. Mai 2011 um 10:23:52
(0)
(0)
Transfluthrin hilft!
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem inzwischen in jedem guten Super-/Drogeriemarkt erhältlichen Verdampferstecker
gemacht, der den flüssigen Wirkstoff Transfluthrin über ca. 30 8-Stunden-Nächte abgibt. Man kann den Mücken förmlich beim Sterben zusehen - extrem effizient! Außerdem deutlich weniger gesundheitsbelastend/atemwegsreizend als die alten Pyrethroide.
Habe ich auch auf Reisen während der Mückensaison immer mit dabei. Ruhige Nächte sind garantiert.
mehr
Kommentar melden
LangeUngestochen schrieb:
am 24. Mai 2011 um 11:54:54
(0)
(0)
Mücken überlisten
Werde gern bevorzugt vor anderen gestochen. Achte draußen auf passende Kleidung. Drinnen helfen Fliegengitter
(alubedampfte sind meist besser, feinmaschiger) vor den Fenstern. Falls doch eine Mücke in die Wohnung kommt, sich einreiben mit wirksamem Mückenschutz, UV Mückenlampe anschalten und verschwitztes Sporthemd (=Lockmittel) direkt davor legen. Man selbst ist durch Einreiben "unriechbar", die Mücke stürzt sich daher aufs "leckere" Hemd und von dort gerne ins tödliche L
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ