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Mit zunehmendem Alter vergisst man das Impfen

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Mit zunehmendem Alter vergisst man das Impfen

11.07.2011, 12:40 Uhr | wve

Ältere Menschen haben oft keinen ausreichenden Impfschutz (Foto: imago)

Ältere Menschen haben oft keinen ausreichenden Impfschutz (Foto: imago)

Je älter man wird, desto weniger denkt man über wichtige Impfungen nach. Deshalb sind mit steigendem Alter immer weniger Menschen ausreichend geimpft, obwohl der kleine Stich mit der Impfnadel im Ernstfall das Leben retten kann. Lesen Sie hier, welche Impfungen man braucht und wann man sie auffrischen lassen sollte.

Wann gegen was impfen?

Zwar gibt es in Deutschland keine allgemeine Impfpflicht, dennoch gibt es eine Reihe von Impfungen, die von der ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts empfohlen werden. In der Regel bekommt man den ersten Impfschutz kurz nach der Geburt. Säuglinge werden im ersten Lebensjahr gegen Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Keuchhusten (Pertussis), Kinderlähmung sowie Hepatitis B geimpft. Außerdem gegen Bakterien wie Pneumokokken, Meningokokken und Haemophilus influenzae Typ b (Hib). Ab einem Jahr folgt die Impfung gegen Masern, Mumps, Röteln und Windpocken.

Manche Impfungen muss man auffrischen

Wenn man als Kind alle empfohlenen Impfungen erhalten hat, heißt das nicht, dass man ein Leben lang gegen alle diese Krankheiten geschützt ist. Generell rät die STIKO, alle empfohlenen Impfungen, die nicht bis zum 18. Lebensjahr erfolgt sind, nachzuholen. Aber auch später müssen einige Impfungen immer wieder aufgefrischt werden. Besonders wichtig sind die Auffrischungen der Tetanus- und der Diphtherieimpfung, denn man kann sich die Krankheiten schon mit einer kleinen Verletzung bei der Gartenarbeit oder bei einem Sturz zuziehen. Diese Auffrischung sollte alle zehn Jahre erfolgen.

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Ab 60 Jahren auch gegen Grippe impfen lassen

Ab dem 60. Lebensjahr sollte man sich zusätzlich gegen Pneumokokken und Influenza (Grippe) impfen lassen. Die Grippeimpfung sollte jedes Jahr mit dem neusten Impfstoff aufgefrischt werden. Menschen, die unter chronischen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Asthma, COPD oder Nierenerkrankungen leiden, sollten die Impfung gegen Pneumokokken alle fünf Jahre auffrischen lassen. Wer nicht zu diesen Risikogruppen zählt, sollte mit dem Arzt individuell absprechen, ob eine Auffrischung notwendig ist.

Was tun, wenn der Impfpass weg ist?

Viele Erwachsene wissen nicht mehr, wann sie das letzte Mal geimpft wurden. Darüber gibt der Impfpass Auskunft. Doch was ist, wenn man das gelbe Heftchen nirgendwo mehr finden kann? Zuerst einmal sollte man versuchen, seine frühere Kinderarztpraxis zu kontaktieren. Dort sollte dokumentiert sein, wann welche Impfungen durchgeführt wurden. Ist das nicht möglich, gibt nur eine Blutuntersuchung Aufschluss. Diese zeigt an, welche Antikörper noch im Blut vorhanden sind und ob diese ausreichen. Falls nicht, sollte man sich erneut impfen lassen.

Ratgeber: Impfungen - Tipps für die Generation 50plus


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Kommentare (13)

zum Forum

Thema: "Mit zunehmendem Alter vergisst man das Impfen"

Hinnok schrieb: am 16. Juli 2011 um 20:50:06
(1) (1) Impfen
Leider gibt es keinen Impfstoff gegen Blödheit !! die Pharmaindustrie verdient ja nichts an diesem Impf - Unsinn, ich lache sehr laut
!!! schon das Impfen im Säuglingsalter legt spätere chronische Krankheiten. Das ist gewollt !! von wehm wohl!? An gesunden Menschen ist kein Geld zu verdienen, aber reichlich an kranken ! Zitat: "Wer nicht jeden Tag ein wenig Zeit für die Gesundheit opfert, wird bei einer Krankheit sehr viel mehr Zeit investieren müssen." Pf. S. Kneip. Also rein mit
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claudia schrieb: am 12. Juli 2011 um 17:47:15
(0) (1) mit zun.alter ergisst man das impfen
darf überhaupt nicht passieren, dafür hat man ja schließlich einen IMPFPASS u. den hausarzt/oder die
hausärztin, die den patienten über alle auffrischungen der Impfungen rechtzeitig informieren und auch die neuimpfungen vorschlagen, dann ist doch alles im grünen bereich!!!
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Giraffe schrieb: am 12. Juli 2011 um 12:34:07
(1) (1) Imfungen 2
:/.. wähnte mich aber immun. Na ja: kurze Rede, langer Sinn. Es hatte mich wieder voll erwischt - MONATELANG war ich krank,
hätte nicht sein müssen, hätte ich gewusst, dass die Immunität nur 10 bis höchstens 15 Jahre hält. Das passiert mir so schnell nicht wieder. Ich lasse jetzt auch diese Impfung auffrischen, spätestens 2020. Die, die das nicht wollen, wissen jetzt was die Folge sein kann...
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