22.02.2011, 10:48 Uhr | rov
Liebeskummer ist eine schmerzhafte Erfahrung (Foto: imago)
Liebeskummergehört zu den schmerzhaftesten Erfahrungen im Leben. Wer seiner Liebe nachtrauert, leidet extrem: "Es ist der häufigste Auslöser von Selbstmord bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen", sagt die Emotionspsychologin Annette Schmitt von der Uni Oldenburg. Aber auch ältere Menschen wirft eine plötzliche Trennung vom langjährigen Partner oft aus der Bahn. Dennoch sind gebrochene Herzen ein kaum untersuchtes Phänomen. Was hilft gegen den Trennungsschmerz und ab wann ist psychologische Hilfe angebracht? Wir geben Tipps, wie Sie den Liebeskummer überwinden können.
Von Appetitlosigkeit bis hin zu Angstzuständen und Depression - Liebeskummer hat viele Gesichter. "Liebeskummer zu bewältigen, bedeutet Trauerarbeit", sagt Schmitt. Bei Enttäuschungen oder unerfüllten Sehnsüchten fahren die Gefühle erst einmal Achterbahn: Trauer, Wut, Hass, Liebe, Unsicherheit. Viele schotten sich ab und ziehen sich in ihr Schneckenhaus zurück, andere schmieden Rachepläne. Vorübergehend sind diese Emotionen normal. Doch wird der Leidensdruck so groß, dass jede Lebensfreude erlischt und man seinen Alltagspflichten nicht mehr nachkommen kann, und gar zu Alkohol oder Medikamenten greift, ist professionelle Hilfe angesagt.
Alltag bringt Ablenkung
"Die Zeit heilt alle Wunden" - das gilt für Liebeskummer erst recht, denn ein universelles Heilmittel gibt es nicht. Lange Gespräche mit guten Freunden, Sport, um Stresshormone abzubauen, Ablenkung durch Arbeit und Unternehmungen sind die bewährten Mittel, um aus dem Tief zu kommen. Sinnvoll ist es auch, sich die Gründe für die Trennung noch einmal klar zu machen und so die neue Situation zu akzeptieren. Nur so kann man nach und nach sein Selbstwertgefühl wiederfinden.
Mut zum Neuanfang
Die Psychologin Doris Wolf ("Wenn der Partner geht", Pal Verlag) sieht in Trennungen durchaus auch die Chance für inneres Wachstum und einen Neuanfang. Viele Menschen beginnen in einer derartigen Situation, ihre Wohnung zu renovieren, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen, Träume zu erfüllen - oder gehen zumindest zum Friseur. "Aus meinen großen Schmerzen mach' ich die kleinen Lieder", sagte schon der Dichter Heinrich Heine.
Frauen leiden anders - und mehr - als Männer
Männer gehen anders mit Liebeskummer um als Frauen. Sylvia Fauck, die in Hamburg Deutschlands einzige Praxis für Liebeskummer betreibt, weiß: Während Männer das Scheitern in der Liebe als persönliches Versagen empfinden und vieles verdrängen, suchen Frauen die Schuld am Scheitern der Beziehung in erster Linie bei sich selbst. Deswegen leiden Frauen viel mehr: Sie empfinden mehr Wut, Niedergeschlagenheit und Selbstzweifel. Für Männer hingegen ist das Thema oft schnell erledigt - sie machen sich gleich auf die Suche nach einer neuen Partnerin. Kleiner Trost für die Frauen: Nach Faucks Erfahrung durchlaufen sie die Phasen der Ablösung gründlicher und lernen daraus fürs Leben.
Quelle: ots
brunetti schrieb:
am 21. Januar 2012 um 18:32:28
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Männer
wieso sollten Männer weniger leiden als Frauen; Männer sind ja bei einer Erkältung auch wehleidiger als frauen...so sagt man,
ich musste 48 jahre alt werden, um an dieser physischen und psychischen Achterbahnfahrt teilzunehmen...
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michael schrieb:
am 5. Januar 2012 um 18:07:53
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männer leiden auch
ich denke das männer mindestens genau so leiden können. zumindestens wünsche ich keinem menschen dieser erde das was
ich gerade fühle!!!
werde mich dann heute mal wieder sinnlos übern haufen saufen......... vieleicht hilft das........ zumindestens für nen halben tag.... und irgendwann wird dann das leben doch hoffentlich wieder lebenswert werden.
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ura schrieb:
am 16. Oktober 2011 um 01:17:56
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tod des lebenspartner
euer gesaich betrifft mich nicht mir wurde meine lebenspartner durch eine krankheit gestohlen; sorry ich besaß meinen
lebenspartner nicht, aber zusammen hatten wir Träume die wir verwirklichen wollten, aber der Tod hat mir mein liebstes gestohlen!
Ura
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