18.12.2007, 12:25 Uhr | mp, ici
"Wir sind so glücklich!": Paare, die das von sich behaupten können, werden von anderen oft beneidet. Jedenfalls, wenn der Satz kein Lippenbekenntnis ist, sondern echte Gefühle ausdrückt. Denn für die meisten Menschen ist eine erfüllte Beziehung der wichtigste Aspekt eines zufriedenen Lebens. Das belegen zahlreiche Umfragen. Leider verläuft aber nicht jede Beziehung von selbst harmonisch, daher der Neid. Zumal für viele Paare Harmonie sogar wichtiger ist als Sex, sagen Psychologen. Die gute Nachricht: Dem Liebesglück kann man auf die Sprünge helfen. Unsere zehn Regeln für eine glückliche Partnerschaft können dabei helfen, selbst eins dieser beneidenswerten Paare zu werden.
Die Regeln Was wir für die große Liebe tun können
Test Welcher Beziehungstyp sind Sie?
Der Ton macht die Musik
Kommunikation ist das A und O in der Partnerschaft. So weit, so bekannt. Doch obwohl eigentlich jeder weiß, wie wichtig Gespräche sind, wird in vielen, gerade älteren Partnerschaften zu oft darauf verzichtet. Es kommt nicht nur darauf an, miteinander zu sprechen, sondern auch darauf, wie man es tut. Dabei macht, eine weitere Binsenweisheit, der Ton die Musik: Vorwürfe sind Gift für jede Liebe. Positive Formulierungen dagegen können wirklich etwas ändern. Gerade für Frauen wichtig: Wünsche nicht als Angriff formulieren, sondern deutlich sagen, was gewünscht wird. Also zum Beispiel mit ruhiger Stimme fordern: "Ich fände es schön, wenn du nächste Woche den Müll hinunter bringen würdest" und nicht wütend schreien: "Du könntest das auch mal machen. Immer bin ich für alles allein zuständig!".
Jedes Ding hat seine Zeit
Als weitere Falle für langlebiges Glück erweist sich in vielen Fällen ausgerechnet die Zukunft. Zwar denken alle frisch Verliebten, dass ihre Zuneigung ewig hält - aber konkrete Ausmalungen des Begriffs "ewig" können gerade eine junge Liebe empfindlich stören. Wer möchte schon nach den ersten zwei, prickelnden Wochen über Hochzeit, gemeinsames Altwerden und Nachwuchs reden? Das sind Themen, die Sie erst besprechen sollten, wenn Ihre Partnerschaft sich gefestigt hat. Zu jeder Zeit können Sie dagegen üben, im anderen wie in einem Buch zu lesen: Vorlieben, Abneigungen, Reaktionen auf Stress oder Freude - wer weiß, wie ein anderer Mensch reagiert, hat es leichter mit der Rücksicht. Und auch die hält Beziehungen am Leben.
Nicht zu viel erwarten
Ein wesentlicher Faktor für eine lebendige Partnerschaft ist übrigens auch ein gewisses Maß an Selbstliebe. Denn wer sich selbst nicht mag und ständig zweifelnd vor dem Spiegel steht, macht auch anderen die Zuneigung nicht leicht. Den Charme von Sandra Bullock, den Erfolg von Madonna und die Schönheit von Heidi Klum kann niemand ernsthaft in sich vereinen wollen. Wer das dennoch von sich oder ähnliches von seinem Partner erwartet, schafft ein langlebiges Nörgelpotential, aber keine langlebige Beziehung.
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