02.01.2008, 09:31 Uhr | jule
Nichts kann schöner sein als Frau zu sein - oder? (Foto: Archiv)Der Körper lügt nicht, aber ihrer und seiner sprechen unterschiedliche Sprachen. Oft machen sich Frauen bewusst kleiner, denn mit lautem Imponiergehabe haben sie nichts am Hut. Das entspricht nicht ihrer Natur. Oft wirken Frauen unsicher, verlegen oder gar unterwürfig und stellen sich damit - gerade im Job - selbst ein Bein. Wenn es aber ans Flirten geht, weiß Frau ganz genau, was sie tut und wie sie welche Körperteile am besten zum Einsatz bringt. Aber woher weiß man(n), was es bedeutet, wenn sie lächelt, ihre Beine übereinander schlägt oder freundlich hinüber blickt? Hat sie ernsthaftes Interesse, will sie einfach nur quatschen oder braucht sie etwa Feuer? Klicken Sie sich durch und lernen Sie die Körpersprache der Frauen!
Foto-Show Die Körpersprache der Frauen verstehen
Männermythen Was ist wirklich dran?
Schon von Natur aus gibt es bekanntlich Unterschiede in Körperhaltung und Körperbau von Mann und Frau. Männer tragen ihr Haupt hoch erhoben, gerade und mit unbewegter Miene. Frauen neigen den Kopf zur Seite oder zum Boden, lächeln häufiger und nesteln an ihrer Halskette herum. Das wirkt dann unsicher. Männer sind meistens nicht nur größer gewachsen, sondern nehmen auch - egal ob im Sitzen oder Stehen - mehr Raum ein. Sie setzen sich breitbeinig auf die Couch und verteilen ihre Arme über die gesamte Sofabreite. Frauen schlagen die Beine übereinander, verschränken die Hände im Schoß, machen sich klein.
... wenn Männer und Frauen nach dem Essen die Serviette benutzen? Männer wischen sich den Mund nach den Seiten - also von sich weg. Frauen hingegen betupfen sich den Mund so, dass die Serviette von den Mundwinkeln zur Mitte wandert. Frauen ziehen einen Pullover aus, indem sie ihre Hände vor dem Bauch überkreuzen und sich das Oberteil von vorn nach oben über den Kopf streifen. Männer greifen mit beiden Armen nach hinten in den Nacken und ziehen das Teil nach vorn über den Kopf. Männer drehen beim Vorbeidrängeln einander meist die Vorderseite zu, Frauen die Rückseite.
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Nimmt eine Frau bewusst und sicher ihren Platz ein, stellt sie ihre Beine im Sitzen nebeneinander, weiß sie genau, was sie will. Beugt sie sich im Sitzen nach vorn, will sie ihr Interesse und ihre Präsenz demonstrieren. Selbstbewusstsein äußert sie mit einer geraden Haltung und geradem Kopf. Ist eine Frau wütend oder aufgeregt, wird ihre Stimme heller. Schnell gilt sie dann als hysterische Zicke.
Kein anderes Körperteil vermag so viel über unsere Psyche zu vermitteln wie die Augen. Blicke können „töten“, „verletzen“ und „durchbohren“, sie können aber auch „schmeicheln“, „umwerben“ oder „ausziehen“. Der so genannte „initial look“ etwa: Er geht meistens von Frauen aus. Ein erster offener - kein zufälliger - Blick, der signalisiert: Der Typ gefällt ihr, sie ist interessiert. Also kann auch ihr männliches Gegenüber aktiv werden. Schaut sie auch ein zweites Mal neugierig herüber und lächelt verführerisch, dann ist der Abend gesichert. Aber Vorsicht: Frauen lächeln auch schon mal aus Verlegenheit. Betrachten Sie also immer die Gesamtsituation, um sicher zu sein.
Flirtende Frauen lächeln mit leicht geöffnetem Mund und lockern ihre Körperhaltung. Ihr klassisches Balzverhalten sind die eingeknickte Hüfte, der schiefe Kopf und die versteckten Hände. Schutzhaltung nimmt eine Frau ein, wenn sie die Arme verschränkt, die Beine verwinkelt, die Haare beiseite streicht und an Ohr oder Kette nestelt.
Sie kann noch so stöhnen, schreien, sich lustvoll an ihn klammern - wenn ihre Pupillen so klein sind wie Stecknadelköpfe, dann hat sie ihm nur Theater vorgespielt. Die Augen lügen eben doch nicht!
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