09.03.2011, 12:57 Uhr | cme
Wie schädlich sind Zusatzstoffe? (Foto: imago)
Glutamat, Ascorbinsäure oder E 500: Kaum ein Fertigprodukt kommt ohne Zusatzstoffe aus. Vielen Verbrauchern schmeckt das gar nicht und sie fragen sich zu Recht: Was verbirgt sich hinter den kryptischen Bezeichnungen und warum setzt man die Stoffe zu? Kann so viel Chemie im Essen gesund sein? Wie schädlich sind die Zusatzstoffe in unseren Lebensmitteln? 316 Zusatzstoffe sind derzeit in der Europäischen Union zugelassen. Wir geben einen Überblick und beantworten die wichtigsten Fragen rund um Aroma- Farb- und Konservierungsstoffe.
Von Aspartam bis Nitrat Wie bedenklich sind Zusatzstoffe?
Zusatzstoffe werden eingesetzt, um Lebensmittel haltbarer zu machen oder um Farbe, Aroma und Konsistenz des Lebensmittels zu erhalten oder zu verstärken. Manchmal sind sie auch technologisch nötig, damit sich verschiedene Zutaten eines Produkts mischen oder trennen. Ursprünglich wurden die Zusatzstoffe streng klassifiziert, sodass sich hinter den Nummern 100 bis 199 Farbstoffe verbergen, hinter 200 bis 299 Konservierungsstoffe und so fort. Allerdings lassen sich viele Zusatzstoffe nicht eindeutig zuordnen. So wird beispielsweise Ascorbinsäure (Vitamin C, E 300) sowohl als Antioxidationsmittel als auch als Säuerungsmittel und Farbstabilisator eingesetzt.
Auch wenn viele Verbraucher die E-Nummern fürchten: Das E steht dafür, dass ein Zusatzstoff für den Einsatz in der EU geprüft und zugelassen wurde. Laut Gesetz bekommen gesundheitlich bedenkliche Substanzen keine Zulassung. Allerdings gibt es Zusatzstoffe, die Allergien auslösen können oder in Verdacht stehen, Krebs oder andere Krankheiten zu begünstigen. Daher wurden für einige Substanzen, wie zum Beispiel für den Süßstoff Aspartam, gesundheitlich unbedenkliche Höchstmengen festgelegt. Mit einer normalen Ernährung können die Höchstmengen in der Regel nicht erreicht werden. Dennoch bleibt ein ungutes Gefühl, solche Stoffe im Essen zu wissen.
Gefährlich sind Zusatzstoffe am ehesten für Allergiker oder Menschen mit Stoffwechselerkrankungen. Allerdings sind echte Allergien gegen Zusatzstoffe selten. Am ehesten betreffen sie Sojaeiweißallergiker, da einige Zusatzstoffe Sojabestandteile enthalten. Wesentlich häufiger sind so genannte Pseudoallergien. Die Symptome ähneln denen einer Allergie, sind aber praktisch nie lebensgefährlich. So können nach dem Verzehr von Farb- oder Konservierungsstoffen Kribbeln im Mund, Hautausschläge oder auch Atembeschwerden auftreten. Auslöser sind zum Beispiel die Konservierungsstoffe Sorbinsäure oder Benzoesäure, das Verdickungsmittel Carrageen oder eine Reihe von Farbstoffen.
Wer Zusatzstoffe meiden will, muss auf die Packung schauen. Sämtliche Zusatzstoffe müssen auf dem Etikett angegeben sein, und zwar mit Funktionsklasse (z. B. Farbstoff, Süßungsmittel etc.) und Namen oder E-Nummer. Schwieriger ist es beim Bäcker, am Obststand oder der Käsetheke. Hier genügt die Angabe der Funktionsklasse, sodass
cme
HPS schrieb:
am 25. Oktober 2011 um 17:13:10
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Fertig-Frass & Co
Wir sind eine 8- köpfige Familie und keines der Kinder hat Allergien. Schon wo ich geheirtatet habe, gab es kein
Fertif-Frass aus der Dose oder Verpackung.
Ich als Mutter nehme mir die Zeit und mache alles selber. Die Kinder helfen sehr gerne mit und schätzen dass Essen aber auch sehr. Selbst mein Mann, der stark übergewichtig war,ist sehr dankbar dass er abnehmen durfte, auf eine gesunde Art. Süssigkeiten gibt es selten, dafür steht immer eine Schale Obst wo man nehmen darf.
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Verbraucherin schrieb:
am 15. März 2011 um 21:51:19
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Verarschung!
Und die Zusatzstoffe stehen NICHT zu 100% auf der Packung! In Amicelli steckt Glutamat und ist NICHT deklariert!!!... Ich
reagiere darauf allergisch mit Erbrechen und mein Sohn mit Neurodermitis. Alles andere als spassig. Ich unterstütze die gesamte verlogene Frass-Industrie Maggi, Knorr, Nestle & Co seit einigen Jahren nicht mehr und mir geht es wieder gut. Auch Volvic kaufe ich nicht mehr, seit sie ihr Wasser aromatisieren. Wozu das denn? Traurig, wenn die Etiketten mal verwechselt werden...
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Bio-Köstlerin schrieb:
am 15. März 2011 um 21:41:10
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An den Autor des Beitrags
Den Verbrauchern scheint der Müll wie Glutamat, Süssstoffe, Aromen und Farbe sehr wohl zu schmecken, sonst
würden sie es nicht kaufen. Vor 7 Jahren stellte ich meine Küche auf Bio um, weil meine Kids weder Glutamat, Süssstoff noch Aroma- und Farbstoffe vertragen. Nur mein Mann ist immer noch überzeugt, dass der konvertionelle Müll besser schmeckt. Er hat sich an die Fertiggerichtküche seiner Mutter und Ex-Frau dermassen angewöhnt, dass er ohne dieses Zeug krank ist wie der Raucher ohne Tabak.
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