27.10.2011, 14:33 Uhr | dapd
Verbraucherschutz: lebensmittelwarnung.de ist online. (Quelle: dapd)
Glassplitter in der Cola, Schimmelpilze in der Pasta, Haare in der Soße: Da viele gesundheitsgefährdende und ekelige Nahrungsmittel auf den ersten Blick nicht zu erkennen sind, hat die Ministerin für Verbraucherschutz die Internetseite "lebensmittelwarnung.de" gestartet. Bei dem Portal können sich Verbraucher über alle Verzehrwarnungen der Bundesländer zentral informieren.
Verbraucherschutz: Mehr Transparenz für Kunden
Lebensmittelwarnungen werden dann ausgesprochen, wenn ein Unternehmen selbst vor dem Verzehr eines Produktes warnt oder eine Landesbehörde ein Produkt beanstandet. In den meisten Fällen sind es leicht verderbliche Waren wie Fleisch oder Käse, auf die Verbraucher hingewiesen werden müssen. Aber auch andere Milchprodukte sowie Getränke aus Glasflaschen stecken hinter vielen Meldungen. "Mit der neuen Internetseite erreichen wir eine Transparenz in der Lebensmittelkontrolle, die es so in Deutschland bislang nicht gegeben hat", sagte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU). "Es wird jetzt schneller, umfassender und aus erster Hand informiert."
Auf Lebensmittelklarheit.de werden Nahrungsmittel auf Herz und Nieren geprüft. Das soll mehr Aufklärung für die Verbraucher bringen. Zum Video
Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch kritisierte das Projekt der Ministerin. Statt einer Internetseite müsse ein Bundesgesetz die verantwortlichen Landesbehörden zu mehr Einheitlichkeit bei der Bewertung von Lebensmitteln zwingen, beklagte Anne Markwardt von Foodwatch. "Es ist absurd, dass weiterhin manche Bundesländer vor Produkten warnen, während andere Länder dieselben Informationen für sich behalten."
Ein Sprecher des Verbraucherschutzministeriums bezeichnete den Vorwurf als "völlig abwegig". Die Kriterien für Lebensmittelwarnungen seien in Deutschland klar und einheitlich geregelt.
Unterstützung erhielt das Ministerium vom Koalitionspartner. "Das Portal verbessert die Verbraucherinformation", sagte die FDP-Abgeordnete Christel Happach-Kasan. Der Deutsche Bauernverband lobte, die Initiative sei zwar richtig. Dennoch müssten Bund und Länder falsche Warnmeldungen dringend vermeiden. "In der Vergangenheit blieben die Landwirte immer wieder auf großen Teilen des entstandenen Schadens sitzen", teilte der Verband mit.
Der SPD-Politiker Ulrich Kelber warf Aigner vor, dass sie erst nach den EHEC- und Dioxin-Skandalen aktiv geworden sei. Bereits im Februar vergangenen Jahres habe die SPD eine solche Internetseite gefordert. Damals habe die Verbraucherschutzministerin noch "wortreich abgelehnt". Die Linke-Abgeordnete Karin Binder sieht den Mehrwert der Internetseite bei "nahe Null". "Nicht einmal eine Suchfunktion ist vorgesehen." Ob Lebensmittelwarnungen die Verbraucher wirklich erreichten, sei auch künftig fraglich.
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Quelle: dapd
Gemüsezwiebel betrug schrieb:
am 13. März 2012 um 22:06:28
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Verbraucherschutz
wo bleibet der schutz vor der abzoge, beim gemüsezwiebelbetrug,
der will verbraucherschutz will und kann nix tun,
denn
die etwas mildere speisezwiebel wird in allen supermärkten als gemüsezwiebel verkauft, aber sie ist nicht echt, erkennbar beim druck mit dem daumen auf die schale, die echte ist weich, und kann nicht mit der maschine geerntet werden, aber es will keiner den betrug und die abzocke abstellen, oder hat jemand eine idee....
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lilo schrieb:
am 8. März 2012 um 11:03:53
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lebensmittel
solange der profit stimmt wird uns doch jeder dreck verkauft.in den lebensmittelbetrieben müsste jeden tag scharf kontrolliert
werden , bei verstössen dicht machen , dann kann man bedenkenlos essen und trinken
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easy schrieb:
am 4. Dezember 2011 um 12:18:21
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lebensmittelwarnung.de
Mir ist relativ unverständlich warum um dieses neue (btw: längs überfallige) Portal soviel Aufhebens gemacht wir.
Bei näherer Betrachtung ist die Seite stellenweise fehlerhaft (weiterblättern funktioniert nicht) und eine klar erkennbare Melde- oder Kontaktmöglichkeit für Bürger gibt es ebenso wenig.
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