09.03.2011, 10:40 Uhr | tze
Zusatzstoffe färben den Pudding knallrot und festigen ihn. (Foto: imago)
Schaumverhüter, Schwefelsäure und Läuse in Fertigprodukten - das klingt nach den unappetitlichen Details eines neuen Lebensmittelskandals. Doch im Gegenteil: Diese Substanzen sind zulässige Inhaltsstoffe für Lebensmittel. Hinter E-Nummern oder abstrakten Begriffen verbirgt sich so manches, das man im Essen nicht vermuten würde. In unserem Zusatzstoffe-Quiz können Sie herausfinden, wie gut Sie sich auskennen.
Beim Lebensmitteleinkauf lassen wir uns von den leckeren Abbildungen auf der Packung leiten. Es ist mühsam, das Kleingedruckte auf der Rückseite zu entziffern. Zumal man viele Begriffe weder versteht, noch aussprechen kann - zum Beispiel Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren oder Polyoxyethylensorbitanmonopalmitat, ein Wortungetüm, das an den Chemieunterricht erinnert. Die zugehörigen E-Nummern sind griffiger, aber ebenso wenig verständlich. Bei der Entschlüsselung helfen E-Nummern-Listen im Internet.
Wer sich nicht unkritisch abspeisen lassen will, sollte sich dafür interessieren, was in Fertigprodukten verarbeitet wird. Für Allergiker kann es sogar lebenswichtig sein, dass alle Inhaltsstoffe eines Lebensmittels verständlich deklariert sind. Vegetarier wollen wissen, wie viel Tier sich in vermeintlich vegetarischen Lebensmitteln versteckt. Wichtig zu wissen: Sämtliche Stoffe, die eine E-Nummer tragen, sind EU-weit als Lebensmittelzutat zugelassen. Sie machen Produkte länger haltbar, bringen sie in Form, verstärken Farbe und Geschmack.
Die künstlichen Aromen sind heut- zutage in fast allen Lebensmitteln zu finden. Sie bergen einige Gefahren für Körper und Ernährungsverhalten. zum Video
tze
Biofan schrieb:
am 15. März 2011 um 21:33:00
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Veterinär
Bringst es auf den Punkt: anständige Ware zu normalen Preisen. Leider ist die Ware weder bei Lidl, Penny noch Aldi anständig,
weil deren Produkte aus der Sklaverei kommen (Preisdrücker) und die Arbeiter ebenso wie Sklaven behandelt werden. Weinte dem Milliardär Aldi nach seinem Abgang keine Träne nach. Essen darf nix kosten. Für teure Fertiggerichte ist aber Geld da. Für Zigaretten auch. Jede Schachtel Zigaretten kostet eine Mittagsmahlzeit für die Familie aus dem Bioladen. Ohne Industriemüll.
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Durchblick schrieb:
am 15. März 2011 um 21:25:28
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Zu @ich / lebensmittel
Ja, glauben Sie denn, zu DDR- Zeiten war alles rein und sauber ??? Die Ware absolut naturrein wie in der Wildnis
gewachsen (sprich Bio-Qualität)? Da war 'ne Menge Dreck im Essen, das durch die dreckige Luft noch zusätzlich verunreinigt wurde, die man noch nicht einmal einatmen konnte. Mein Onkel war selbst Landwirt in der DDR. Ich weiss, wovon ich rede...
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Susa schrieb:
am 14. März 2011 um 06:54:57
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@Armer
...aber ins Internet können Sie und wahrscheinlich rauchen Sie auch, oder? Nee, ist klar...
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