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Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherzentrale rügt Kennzeichnungs-Wirrwarr

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Verbraucherzentrale bemängelt: Obst ohne Herkunftsangabe

01.02.2011, 10:43 Uhr | ts

Verbrauchertäuschung an der Obsttheke (Foto: imago)

Oft fehlt beim Obstkauf ein Hinweis auf das Herkunftsland (Foto: imago).

Wer beim Kauf von Obst und Gemüse Wert auf das Herkunftsland legt, hat häufig das Nachsehen. Acht von zehn Händlern verstoßen gegen die vorgeschriebene Kennzeichnung des Ursprungslandes. Dies ergab eine aktuelle Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Entweder fehlt die vorgeschriebene Herkunftskennzeichnung komplett, oder die Angabe auf dem Hinweisschild an der Ware stiftet Verwirrung.

Verbrauchertäuschung bei Herkunftsland

Die Verbraucherschützer prüften die Herkunftsangabe der frischen Ware auf Wochenmärkten und in Supermärkten, bei Discountern und Einzelhändlern sowie in Bio-Läden. Dabei nahmen sie 88 Obst- und Gemüsestände in vier nordrhein-westfälischen Städten unter die Lupe. Sie fanden im Schnitt fünf Mängel pro Händler bei ihrem Check. "Verbraucher haben jedoch ein Recht auf eine exakte Angabe der Herkunft. Nur so können sie eine richtige Kaufentscheidung treffen", rügt Klaus Müller von der Verbraucherzentrale NRW die nachlässige Praxis des Handels.

Buntes Kennzeichnungs-Allerlei

Am häufigsten war überhaupt keine Herkunftskennzeichnung zu finden, weder auf dem Schild noch auf der Ware. In 62 Fällen ließ sich die Abstammung von Äpfeln, Birnen und Co. nicht feststellen, da auf dem Hinweisschild ein anderes Ursprungsland als auf der Ware angegeben war. Kopfzerbrechen bereitete den Testern aber auch, wenn auf einem Hinweisschild gleich mehrere Export-Länder angegeben waren. Außerdem fanden sie Länderkennzeichnungen in fremder Sprache oder mit völlig unbekannten Abkürzungen.

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Laxere Vorgaben bei frischer Ware

Die Möglichkeit, beim Einkauf etwa gezielt auf schadstoffbelastete Paprika aus Spanien oder weit gereiste Kiwis aus Neuseeland zu verzichten, wird bei einem derartigen Kennzeichnungs-Wirrwarr deutlich erschwert. "Verbraucher dürfen mit Blick auf das muntere Herkunfts- und Kennzeichnungs-Allerlei jedoch während ihres Einkaufs nicht Rätselraten," erklärt Müller. Der Chef der NRW-Verbraucherzentrale fordert die Händler auf, stärker die gesetzlichen Vorgaben zu beachten: "Bei Obst- und Gemüsesorten ist die Herkunftsangabe bis auf einige Ausnahmen vorgeschrieben." Zu den Ausnahmen gehören Kartoffeln, frische Bananen, Oliven, Zuckermais, Kokosnüsse, Paranüsse oder Datteln. Hier ist die Kennzeichnung freiwillig. Generell sind die gesetzlichen Vorgaben bei unverpackter Ware weniger strikt als bei verpackter Ware, da beim Händler nachgefragt werden kann.


ts  

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Kommentare (63)

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Thema: "Lebensmittelkennzeichnung: Verbraucherzentrale rügt Kennzeichnungs-Wirrwarr"

klaus schrieb: am 4. Februar 2011 um 16:20:40
(0) (0) Lebensmittel
Agrarministerin Aigner ist doch die größte Betrügerin, ihr Mann hat einen eigenen Schlachtbetrieb wo Billigarbeiter für 4
bis 6 Euro arbeiten, kam letztens im ARD. Daher will sie auch keine Mindestlöhne. Es wird verdient an den Arbeiter und an die Billigware Fleisch. Und da geht es doch los. Es wird alles nur noch billig Produziert nur um Profit zu machen. Der Endverbraucher wird schon lange nicht mehr gefragt. Mann muss es kaufen da man ja nichts mehr gesundes bekommt. Wer was anderes sagt Lügt
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klaus schrieb: am 4. Februar 2011 um 16:13:24
(0) (0) Lebensmittel
das hier in Deutschland die Lebensmittel regelrecht vergiftet werden, weiß jeder schon seit Jahren, schon lange gibt es kein
Bio mehr, wer das behauptet ist für mich ein Lügner, jeden Tag kommt in Fernsehen was für Gifte drinne stecken. Mann kann sich nicht mehr gesund ernähren, alleine nur schon durch die ganzen Farbstoffe und Geschmacksverstärker. Warum unternimmt der Staat nicht dagegen, weil sie doch alle daran verdienen. siehe die Agrarministerin. klaus
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jacob schrieb: am 2. Februar 2011 um 19:32:32
(0) (0) mafiastyl
überall in medien tv und zeitschriften gilt der slogan eßt obst und gemüse das ist gesund, doch die wirklichkeit ist
erschreckend jeden tag werden die kaufenden betrogen ,herkunft, pestizide en mass ,gift ect.ect,wird dem kunden vorenthalten je nach dem aus welchem land es grade eingeführt wird und die gesetzgeber wissen das auch, doch in der lage den bürger zu beschützen sind sie nicht WARUM? ist geschäft mehr wert als gesundheit des volkes,wenn ja dann auf zu GRÜNEN UFERN wählen wir!
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